Sie war das erste Ziel der VroniPlag-Jäger: Veronica "Vroni" Saß, Tochter von Edmund Stoiber. Sie verlor ihren Doktorgrad, weil "erhebliche Teile" ihrer Arbeit aus Plagiaten bestehen, wie die Uni Konstanz feststellte. Jetzt will sie den Dr. zurück und hat Klage eingereicht.
http://www.spiegel.de/unispiegel/job...813861,00.html
Natürlich darf sie klagen. Bis zum Sankt Nimmerleinstag. Ganz unabhängig von irgendeiner Moral.
Was aber sehr wohl unter moralischen Gesichtspunkten diskutiert werden kann (und sollte), ist die durchschimmernde geistige Haltung, die hinter dem Entschluss, Klage einzureichen, stehen mag. Und diese Haltung dürfte so aussehen: "Ich habe zwar plagiiert, aber die Uni hat's damals ja nicht bemerkt, also darf ich meinen Doktor behalten."
Das ist eine Haltung, die von realitätsferner Egozentrik und infantiler Unbescheidenheit nur so strotzt, die den sogenannten "oberen Zehntausend" zwar oft hinter vorgehaltener Hand nachgesagt wurde, nun aber von Frau Saß (wahrscheinlich) und Frau Koch-Mehrin (tatsächlich) relativ ungeniert präsentiert wird und somit jegliches Schuldbewusstsein vermissen lässt. Wer zur sogenannten Elite gehören möchte und eine derartige Haltung an den Tag legt, disqualifiziert sich in meinen Augen dafür, Teil irgendeiner Elite sein zu können.
Ob Herr Stoiber oder Frau Saß zu den "oberen Zehntausend" gehören darf ernsthaft bezweifelt werden. Damit kommt man mit rund 200.000 Euro Jahreseinkommen (Ministerpräsidentengehalt) nicht hin, und auch Frau Saß dürfte als Anwältin in einer Wald und Wiesen (für Bayern "Wald und Wiesn")-Kanzlei auch nicht gerade Millionen verdienen.
Glauben Sie übrigens nicht, was so hinter vorgehaltener Hand gemurmelt wird. Blender, Selbstgerechte und Dünnbrettbohrer kommen in allen Schichten gleichmäßig vor. Allerdings berichtet es sich über "Daphne Schmutz-Klöppler", die sich den 5ten erfolglosen Versuch zur Statistikprüfung im Soziologiestudium eingeklagt hat, nicht so gut, wie über die zumindest hinsichtlich ihrer juristischen Leistungsfähigkeit missratene Tochter vom Stoiber.
Dr. Jennings
nun, wenn ich's recht verstanden habe, behauptet sie das genaue Gegenteil.
Ach was. Wenn es einen Ihrer Freunde, Verwandten oder Bekannten betreffen würde, würden Sie das ganz anders sehen. Und dann von fiesen Eliten schwafeln, die unverschämterweise auf die Idee kommen, hart erarbeitete Dissertationen zu diffamieren, weil sie anderen den Aufstieg in die Eliten verwehren wollen. Absurd? In der Tat, allein käme ich da nicht drauf, das habe ich vor längerer Zeit hier im Forum gelesen.Das ist eine Haltung, die von realitätsferner Egozentrik und infantiler Unbescheidenheit nur so strotzt, die den sogenannten "oberen Zehntausend" zwar oft hinter vorgehaltener Hand nachgesagt wurde, nun aber von Frau Saß (wahrscheinlich) und Frau Koch-Mehrin (tatsächlich) relativ ungeniert präsentiert wird und somit jegliches Schuldbewusstsein vermissen lässt. Wer zur sogenannten Elite gehören möchte und eine derartige Haltung an den Tag legt, disqualifiziert sich in meinen Augen dafür, Teil irgendeiner Elite sein zu können.
*Plagiat* ;-)
leider muß man bei Ihnen einen tief reichenden Mangel an rechtsstaatlichem Bewußtsein feststellen.
Wie dreist, einen Verwaltungsakt anzufechten! Wie dreist, dass sich Mörder vor Gericht verteidigen wollen! Wie dreist überhaupt, dass Menschen auf den Gedanken kommen, sich gegen Vorwürfe von Anwälten verteidigen zu lassen. Was sind Rechtsanwälte, insbesondere Verteidiger und Strafverteidiger doch für dreiste, freche Menschen. Wo Sie und ihresgeleichen doch sowieso von Anfang an wissen, was Recht ist und wer Schuld hat.
Gehts Ihnen eigentlich sonst gut???