Was sind das bitte für "Eliten," die skrupellos betrügen und selbst nichts gebacken kriegen. Der Begriff Elite ist anscheinend nicht mehr zu gebrauchen. Auf den Müllhaufen damit.
Helene maurel-IndartDie französische Literaturprofessorin Hélène Maurel-Indart kämpft seit langem gegen Plagiate. In ihrem Land treten Eliten nicht zurück, wenn sie ihren Titel verlieren. Im Interview spricht sie über skrupellose Abschreiber und über ihre beste Waffe: Humor.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-882692.html
Was sind das bitte für "Eliten," die skrupellos betrügen und selbst nichts gebacken kriegen. Der Begriff Elite ist anscheinend nicht mehr zu gebrauchen. Auf den Müllhaufen damit.
....hätte mich nicht gewundert, wenn über kurz oder lang irgendwie auch das Ausland - bevorzugt natürlich Frankreich (SPON frankophob??) - für die allgegenwärtigen Minderwertigkeitskomplexe der Politiker, Bürger und nicht zuletzt der Presse dieses Landes herhalten muss....
Herr Lehrer, Herr Lehrer, der Franzose hat aber auch abgeschrieben...
Merke: manche Themen sind einfach nur lächerlich infantil und bedienen lediglich die Promillos beim samstäglichen Kneipentreffen.
...bei uns treten auch nicht alle zurück. Koch-Merin ist noch im Amt, Schatzimakakis ist noch Abgeordneter...und beide immer wieder im TV....und daran wird sich wohl auch nix ändern...also...ist doch genauso wie in Frankreich....nur ohne Humor.
Schaut man sich die Qualität in Industrie und Politik an, weiß man, wie das Niveau in Frankreich ist. Unsere Nachbarn nehmen's gerne mit Humor? - nur wenn's an Eingemachte wie Agrarsubventionen, Atomstrom, etc. geht, verstehen die keinen Pass...
Frankreich ist ein Land mit festgezurrter Hierarchie (les
mandarins) deren Hauptbeschäftigung darin besteht, dieunteren Bevölkerungsschichten zu verwalten bezw. "unten" zu halten. Schummeln ist Teil desfranz." savoir- vivre" und funktioniert ganz gut, solange
nicht ein "untenstehender" einen "obenstehenden (alsoENA bezw. Polytéchnique) direkt attackiert wie z.B.
einen Plagiator. Das kann, zumindest, für die Karriere,tödlich sein.
Im Gegensatz zu Deutschland hat der „Doktor“ auch in Frankreich wenig Bedeutung, wird auch nicht Bestandteil des Namens. Der "docteur“ wird praktisch nur für Arzte verwendet, eigentlich fast ein Synonym.
Bedeutung hat der Titel bestenfalls noch im akademischen Milieu, speziell der Forschung.
Politiker kommen grösstenteils aus den Eliteschulen wo sie auch ihr Beziehungsnetz aufbauen. Andere akademische Titel somit unnötig. Aber in Frankreich halten fast alle „Politiker“ es für nötig, auch noch als Buchautor auftreten zu müssen, jeder Halbprominente lässt sich auch "sein“ Buch schreiben und am lächerlichsten sind die Pseudo-Philosophen und sonstigen best bekannten Schreiberlinge, die in kurzen Abständen neue Bücher auf dem Markt werfen, die mangels Zeit vor allem aus Plagiaten bestehen.
Nur wir in Deutschland sind so dämlich jeden Quatsch auf die Goldwage zu legen. Gemogelt wurde bei jedem. Batchelor, Diblom oder Doktor, jede Arbeit die vor dem internet geschrieben wurde hat abgeschriebene Passagen. Nur intressiert es keinen wenns irgend eine kleine Lampe in der Politik gemacht hat, da ist keine Partei dahinter die das intresse hat den abzuschiessen. Damals wusste auch keiner das es in naher Zukunft die Technologie geben wird um die Plagiate zu finden. Das ist die Schwierigkeit der momentanen Generation und von uns scheinheiligen Deutschen.
Ich finde es richtig, dass in Frankreich trotz eines Plagiatvergehensbei einer Dokorarbeit eine politische Karriere fortgesetzt werden
kann. Bei uns kommen beispielsweise Lehrer, Absolventen von Orchideen-Studiengängen und Fachhochschulabgänger generell
zu weit hoch. Viel mehr als Unheil kann da nicht bei herauskommen, wie wir sehen.
Deutschland kann ohne eine echte Elite nicht auskommen. Geistige und wirtschaftliche Vordenker werden benötigt.
Leider haben sich unsere Entscheider in Wirtschaft und Politik in vielen Fällen als Versager herausgestellt. Auch kann ein
"Karriere-Doktortitel" für sich alleine zunächst nur die Zugehörigkeit zu einer "Scheinelite" begründen.
An mittelmäßige Menschen, die Karriere machen wollen, glaubeich nach den gegenwärtigen schlimmen Erfahrungen in vielen
Bereichen gar nicht mehr. Die können es einfach nicht: "Wollen und nicht Können" ist
kennzeichnend für die Postmoderne.