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Akademiker als Taxifahrer: Einmal ums Klischee, bitte

dapdSie haben nun, ach! Psychologie, Ingenieurwesen und leider auch Theologie durchaus studiert, mit heißem Bemühen - und jetzt fahren sie Taxi. Und wollen nicht mehr tauschen. Drei Akademiker erzählen, warum sie gerne hinter dem Steuer sitzen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-856354.html
  1. #1

    "Geist"eswissenschaften

    Im ersten Absatz wird "Geisteswissenschaftler" als Sammelbegriff benutzt für alle möglichen brotlosen Fächer, wenn ich es richtig verstehe. Eine Geisteswissenschaft ist aber eine Wissenschaft, die sich mit dem Geist beschäftigt, z.B. Mathematik oder Philosophie. Viele Fächer, die gern in dem Zusammenhang genannt werden bzw. gemeint sind, sind aber eigentlich Gesellschafts- oder Sprachwissenschaften.
  2. #2

    Ein ganz außergewöhnlich einfühlsamer,...

    ...ehrlicher - wunderbarer Bericht. Mehr, bitte mehr davon!
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie haben nun, ach! Psychologie, Ingenieurwesen und leider auch Theologie durchaus studiert, mit heißem Bemühen - und jetzt fahren sie Taxi. Und wollen nicht mehr tauschen. Drei Akademiker erzählen, warum sie gerne hinter dem Steuer sitzen.

    Taxifahrer mit Uni-Abschluss: Drei Akademiker erzählen von ihrem Beruf - SPIEGEL ONLINE
    Taxifahrende Bauingeneure, Zahnärzte und ITler... ich nehme an, der nächste Artikel über den "Fachkräftemangel" kommt in den nächsten Tagen.
  4. #4

    Einer unserer besten deutschen Aussenminister...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie haben nun, ach! Psychologie, Ingenieurwesen und leider auch Theologie durchaus studiert, mit heißem Bemühen - und jetzt fahren sie Taxi. Und wollen nicht mehr tauschen. Drei Akademiker erzählen, warum sie gerne hinter dem Steuer sitzen.

    Taxifahrer mit Uni-Abschluss: Drei Akademiker erzählen von ihrem Beruf - SPIEGEL ONLINE
    ...war auch einmal Taxifahrer!
  5. #5

    ...

    Zitat von doytom Beitrag anzeigen
    ...war auch einmal Taxifahrer!
    Genscher?.....;)
  6. #6

    optional

    Schließe mich Mainzelmännchen an, toller Artikel!
  7. #7

    Zitat von jamblichos Beitrag anzeigen
    Im ersten Absatz wird "Geisteswissenschaftler" als Sammelbegriff benutzt für alle möglichen brotlosen Fächer, wenn ich es richtig verstehe. Eine Geisteswissenschaft ist aber eine Wissenschaft, die sich mit dem Geist beschäftigt, z.B. Mathematik oder Philosophie. Viele Fächer, die gern in dem Zusammenhang genannt werden bzw. gemeint sind, sind aber eigentlich Gesellschafts- oder Sprachwissenschaften.
    Ach kommen Sie. EINER von diesen hier vorgestellten Männern ist als "Geisteswissenschaftler" zu bezeichnen, und das ist der Theologe. Und da streiten sich die Geister, ob es so eine ist. Selbst die in den anderen Bereichen erwähnten Wissenschaftler sind KEINE Geistes- oder Gesellschaftwissenschaften.
    Das Vorurteil, dass diese Taxifahrer seien, hält sich seit Ewigkeiten hartnäckig, auch wenn ich mittlerweile davon ausgehe, dass es damit zusammenhängt, dass die meisten Menschen nicht wissen, wo überall Geistes- und Gesellschaftwissenschaflter arbeiten.

    Die Mathematik gehört auch nicht zu den typischen Geisteswissenschaften, ähnlich wie die Informatik gehört sie zu den sogenannten Strukturwissenschaften und ist damit etwas völlig anders.
    Und mit brotloser Kunst haben sowohl die Geistes- wie auch die Gesellschafts- und Strukturwissenschaften eher wenig zu tun. Man verdient nicht so gut, wie als Informatiker oder Maschinenbauer, aber die meisten, die einen solchen Abschluss haben, sind zufrieden mit dem, was sie gemacht haben.
    Wir brauchen nicht den x-ten unzufriedenen Maschinenbauer, der ja was ach so nützliches studieren wollte, aber viel mehr Spaß an Philosophie und Romanistik hat.
  8. #8

    Zitat von fagus Beitrag anzeigen
    Taxifahrende Bauingeneure, Zahnärzte und ITler... ich nehme an, der nächste Artikel über den "Fachkräftemangel" kommt in den nächsten Tagen.
    Die Sache mit dem Fachkräftemangel halte ich für eine Mär. Wir sind bei uns immer noch in der Lage, bei eventuell mal zu besetzenden, neuen Ingenieursstellen, aus mehreren Kandidaten auszuwählen. Das einzige, was ich beobachte ist, dass die Bewerber nicht mehr ganz sooo ideal sind, wie einige Jahre zuvor. Aber das ist jammern auf hohem, sehr hohem Niveau.
    Spasseshalber hab ich mich selbst mal auf einer Recruitingmesse rumgetrieben, um meine Marktchancen als Ingenieur abzuchecken (9 Jahre Berufserfahrung, englisch, französisch verhandlungssicher). Als meine Gesprächspartner mein Alter hörten, wurden die doch alle etwas zurückhaltender.
  9. #9

    Wie angenehm

    Gute Sache: Ein freundlicher Artikel über normale Menschen - wie angenehm.


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