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Airport Frankfurt: Gewerkschaft ruft auch Fluglotsen zum Streik auf
dapdEs ist eine Kampfansage an den Frankfurter Airport-Betreiber Fraport. Die Gewerkschaft der Flugsicherung will ihren Streik massiv ausweiten, für Mittwochvormittag rief sie auch die Fluglotsen und alle anderen Mitarbeiter am Flughafen-Tower zum Ausstand auf.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...817948,00.html
- #50 28.02.2012 14:02 von
es darf gelacht werden!
das ist das lächerlichste was ich in letzter zeit gelesen habe!
die leistungsträger? meinen sie blessing commerzbank(am staatstropf) oder schrempp bis 2005 bei daimler(ca 50mrd€ versenkt vor bei fokker 7mrd dm) oder mehdorn oder die liste wäre beliebig vortsetzbar.
also erzählen sie bei den selbstbenannten spitzenkräften nicht von leistungsträgern! noch eine bemerkung meistens werden diese versager mit einer fetten abfindung und noch fetterem altersgeld in die wüste geschickt während die lohnempfänger bei versagen beim arbeitsamt schlange stehen. - #51 28.02.2012 15:33 von
Inside John Graubereich
Ihre Welt darf ich mir so vorstellen. Nachdem Dr. Schulte den Check-In mit den quäkenden Kleiudkindern abgewickelt hat, trägt er die Koffer zum Flieger, rennt retour, kockt was Leckeres für die Passagiere, nebenher weist er ein paar Flugzeuge ein und verkauft Duty-Free Artikel. Denn die Lotsen schauen ja nur gelegentlich gelangweilt auf ihre Bildschirme und der Rest fährt Autorennen mit den Follow-Me's. Auch wenn Sie es sich schwer vorstellen können, die meisten Arbeitnehmer arbeiten hart, nur durch die gemeinsame Leistung aller sind herausragende Ergebnisse möglich. Wenn also der Gewinn steigt, haben die meisten Beschäftigten Anteil daran. Apropos peinliche Vergleiche, für 1 Mio p.a. wären sicher die meisten Vorfeldlotsen bereit 80h pro Woche zu arbeiten, das geht nur komplett am Thema vorbei.
- #52 28.02.2012 17:12 von
Was Sie in Ihrem Eifer übersehen haben ist, dass
1. Die GdF den von Herrn Ole v. Beust vorgetragenen Schlichterspruch akzeptiert hätte, FRAPORT selbigen aber unterlief
(obwohl Herr Von Beust seitens AG vorgeschlagen wurde!),
2. FRAPORT offenkundig das Ziel hat, die Tarife insgesamt zu kippen - durch AUSLAGERUNG des Vorfelds in eine eigene GmbH.
Im übrigen gehe ich davon aus, daß die Bezahlung eine gewisse Gesundheits- und Gefahrenzulage enthält: zum einen dürfte sich der Geräuschpegel über die Zeit auf den Blutdruck auswirken (trotz Ohrenschutz!) - und ab und an werden Mitarbeiter in Düsen gesaugt. - #53 28.02.2012 17:29 von
Und diese 70-%igen FRAPORTEIGNER
wollen jetzt mal so richtig Frühkapitalismus spielen, damit die Landeskinder mal wieder wissen, wo der Bartel den Most holt
- und das Vorfeld durch AUSGRÜNDUNG in einer eigenen, tariflosen GmbH unterbringen. Kennen wir doch schon von vielen Kliniken.
Frage mich in diesem Zusammenhang nur, wo der Sozialflügel der CDU
bleibt ! Ist der mit Herrn Blüm komplett verrentet worden ?? - #54 28.02.2012 17:45 von
Leseschwäche?
Wenn Sie alles gelesen hätten, hätten Sie feststellen müssen, daß man versucht, die Leute in eine eigene, tariflose GmbH auszugliedern, - eben um Billiglohn zahlen zu können.
Im übrigen:
€ 3000 brutto gibt bei 180 h/Monat einen StdL von 16,66 €.
Dafür arbeiten Ihre Dr.-Ings nicht, soviel steht fest.
Die Jobs da sind übrigens nach Aussage der GdF sämtlich Ausbildungsberufe.
Wieviel Stunden/Monat tatsächlich geleistet werden, weiß ich nicht,
aber ich nehme nicht an, daß zitierte Akademiker im Schichtdienst mit Nachtzuschlag arbeiten, - und eher auch im Warmen, Trockenen ohne
Geräuschbelästigung. - #55 28.02.2012 17:57 von
Eben, Eben, Andreas J. !!
... und je niedriger die Löhne der AN, desto höher die Leistung der AGs.
L o g i s c h
Arbeitsfriede sieht anders aus. Da gibts noch ein paar Sozialkomponenten.
Ich persönlich würde mich bei einem solchen Verhalten meinerseits meiner Arbeitnehmerschaft gegenüber in Grund und Boden schämen.
Sie gehören wohl nicht zur Gründergeneration. - #56 28.02.2012 18:02 von
- #57 28.02.2012 18:17 von conny2
Kaum
Ja, wenn die Fluglotsen ebenfalls am Streikergebnis partizipieren (Landesarbeitsgericht Köln, Az. 12 Ta 41/07). Ob das der Fall ist, kann ich nicht beurteilen.
Morgen entscheidet das Arbeitsgericht Frankfurt über den dort anhängigen Antrag der Fraport auf Erlass einer einstweiligen Verfügung.
Kaum.
So ungefähr ist das ja auch. Die Frage ist, wann das Streikrecht "ausufert." Von außen lässt sich das schwer beurteilen. - #58 28.02.2012 19:05 von
Zahlung nach Qualifikation
Wenn es so einfach ist, das Personal zu ersetzen, wie es die Arbeitgeber vorgeben sollen sie doch versuchen das Personal auszutauschen. Der Arbeitgeber kann alle möglichen Abmahnmöglichkeiten voll ausnutzen. Wenn die Leute teures Geld wollen werden sie ja auch so klug sein keine Abmahnmöglichkeiten zu bieten.
Abmahnmöglichkeiten als Vorstufe zur Kündigung kann man beispielsweise bei: Trinken alkoholischer Getränke. Da kann man bei Verdacht zu Dienstbeginn auch mal einen Alkoholtest machen. Bei Androhung von Krankheiten, bei Androhung oder Praktizieren von "Dienst nach Vorschrift", bei Verstoß gegen Rauchverbot, bei unentschuldigtem Fehlen, bei ungenügender Leistung, bei Unpünktlichkeit, verspätete Krankmeldungen. Das kann man auch mal enger auslegen.
Aber keine Angst: Wenn die Leute doch nicht so einfach zu ersetzen sind, dann werden es die Arbeitgeber schon nicht übertreiben. Immerhin können sie nicht schneller abmahnen und entlassen als sie neues Personal ausbilden können.
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