Air-France-Unglücksmaschine: Daten von Flugschreiber und Stimmenrekorder* lesbar

Eine der rätselhaftesten Flugzeugkatastrophen der Geschichte steht vor der Aufklärung: Die Flugschreiber-Daten des vor zwei Jahren über dem Atlantik abgestürzten Air-France-Airbus können gelesen werden. Auch alle*Aufnahmen des Stimmenrecorders sind laut Ermittlungsbehörde BEA abrufbar.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,762799,00.html
  1. #10

    !

    Zitat von Berliner-030 Beitrag anzeigen
    Warum dauert die Auswertung "mehrere Wochen"?
    Bei ähnlichen Flugzeugunglücken (z.B. Absturz der polnischen Präsidentenmaschine) ging die Auswertung doch ziemlich zügig voran!
    Warum brauchen sie hier aber "Wochen"? Sind die Aufnahmen vom Stimmenrekorder in einer "außerirdischen Sprache" kodiert und müssen diese erst dechiffriert werden?

    Fragen über Fragen!
    Naja, vermutlich sollen die Ergebnisse erst in einem Bericht etc. festgehalten werden.
    Das ist wie bei einem Gericht, da wird das Urteil ja auch nicht sofort gesprochen, auch wenn der Angeklagte bereits gestanden hat...
  2. #11

    titel

    Zitat von Berliner-030 Beitrag anzeigen
    Warum dauert die Auswertung "mehrere Wochen"?
    Bei ähnlichen Flugzeugunglücken (z.B. Absturz der polnischen Präsidentenmaschine) ging die Auswertung doch ziemlich zügig voran!
    Warum brauchen sie hier aber "Wochen"? Sind die Aufnahmen vom Stimmenrekorder in einer "außerirdischen Sprache" kodiert und müssen diese erst dechiffriert werden?

    Fragen über Fragen!
    Ja, Fragen über Fragen! Warum ist für "Berliner-030" die Dauer vom Absturz am 10.4. bis zum ersten vorläufigen (!) Bericht am 19.5. eine zügige Bearbeitung, die über 5 Wochen geht, hier jetzt aber bei der AirFrance-Maschine, wo einige Wochen angesagt werden plötzlich der Grund, sich über die Wochen zu wundern?
  3. #12

    Leichte Übung ...

    Zitat von duanehanson Beitrag anzeigen
    ... jetzt sind die Daten auch noch lesbar!

    Was sagen denn nun unsere Verschwörungstheoretiker? Zu Beginn mutmaßten sie noch, Air France wolle jene gar nicht finden. Als dann doch gesucht wurde und es hieß, die Daten seien vielleicht oder möglicherweise(!) nicht lesbar, war ganz klar eine Verschwörung zu Gange. Nun hat Air France die Dinger gefunden und sie sind lesbar. Was nun?
    Ich habe es so satt!

    Sobald jemand "offiziellen", von amtlichen Stellen, Quellen oder Meinungsmachern (z.B. Redakteuren, Regierungssprechern, Firmensprechern, etc.) produzierten Nachrichten-Schnellschuss-Sondermüll wegen offensichtlichen Ungereimtheiten, Wiedersprüchen, Halbwahrheiten hinterfragt, so wird der, der es wagt, die sich aufdrängenden Fragen zu stellen, SOFORT mit dem TOTSCHLAG-Argument "Verschwörungstheoretiker" behaftet und in die Ecke gestellt.

    SUPER KLASSE GELÖST.

    Es gibt schließlich nur eine Wahrheit und das ist die "offizielle".

    Zur Frage:

    Flugzeug stürzt ab.
    Es wird gesucht und gesucht, nur nicht dort, wo es im Meer gestürzt ist.

    Marineschiffe, U-Boote sind vor Ort.

    Leider kann nichts gefunden werden. Schade, Schade aber auch.

    Doch Oh Wunder, viele Monate später findet man an der lange zuvor berechneten Absturzstelle das Wrack.
    Und oh welch größeres Wunder, die Flugschreiber liegen friedlich am Meeresgrund. Plups, sind einfach aus der Verankerung im Heck gerutscht, sowas von Glück aber auch.
    So, nun noch schnell einsammeln. Geht doch!
    Und die Daten sind auch noch lesbar.
    Ist doch alles prima, oder?

    Das ist das Schöne am Glauben, es braucht keine Fakten und keinen Beweis, nur Worte zur rechten Zeit von der passenden Kanzel.

    Und die Erde ist doch eine Scheibe...
  4. #13

    titel

    @elr1:
    Jemand der die offizilelen Nachrichten hinterfragt, fragt, warum ist das Teil beim ersten Suchlauf nicht gefunden wurden und schaut sich die Antwort an.

    Ein Verschwörungstheoretiker wartet nicht die Antwort ab und trotz vieler Möglichkeiten warum das Teil beim ersten Mal nicht gesehen wurde (bei 4000m Tiefe gibs genug mögliche Komplikationen), wird stattdessen eine x-beliebige Theorie konstruiert, nach der die Geräte absichtlich übersehen oder nachträglich hingelegt wurden.

    Nicht jeder der ersten Gruppe gehört zur zweiten Gruppe.
  5. #14

    Sie sind ein großer Polemiker......

    Zitat von elr1 Beitrag anzeigen
    Ich habe es so satt!

    Sobald jemand "offiziellen", von amtlichen Stellen, Quellen oder Meinungsmachern (z.B. Redakteuren, Regierungssprechern, .......
    ...und sind so leicht zu entlarven. Das Wrack wurde doch am 3.Juni also 3 Tage nach dem Absturz gefunden.
    Was ist ihr Ziel, warum schreiben sie so einen Unsinn?
  6. #15

    oh man... Verschwörungstheoretiker

    Zitat von elr1 Beitrag anzeigen
    Das ist das Schöne am Glauben, es braucht keine Fakten und keinen Beweis, nur Worte zur rechten Zeit von der passenden Kanzel.

    Und die Erde ist doch eine Scheibe...
    Ja... schön wär es nur wenn sich der Verschwörungstheoretiker daran halten würde. Denn auch da ist es der Glaube das alles ungereimte nahezu immer einen Verschwörungshintergrund hat.
    Vor allem wird die Beweispflicht herumgedreht, es wird eben nicht nur gefragt, es wird behauptet und die anderen sollen bitteschön das Gegenteil beweisen. Genau so läuft es bei allen derzeit so umlaufenden großen Verschwörungstheorien, sei es die Mondlandung, 911 und so auch hier.

    Ungereimtheiten, das beste Beispiel dafür ist Fukushima werden auch oft von den Medien produziert, vor allem wenn vor Ort einfach keine Informationen vorhanden sind oder die dafür Verantwortlichen nicht so recht damit herausrücken.

    Aber zurück zum Thema, was den Flugschreiber angeht, so gibt es 2 Varianten. 1. Es ist der Echte, 2. es ist der falsche. Für den Echten spricht das für den Fall das es etwas zu verbergen gäbe man ihn nicht hätte finden müssen. Es gibt einfach weniger Gründe ihn auszutauschen. Auch Air France und Airbus stehen wegen der Sache eher negativ da. Im Moment sieht es nach Fehlkonstruktion in Tateinheit mit Schlamperei aus. Es kann quasi nur besser werden, was aber relativ unwarscheinlich ist. Wenn neues dabei herauskommt, kann man sich gerne eine neue Meinung bilden, aber im Moment ist das alles nur Effekthascherei und wie meistens bei Verschwörungstheorien nur Wichtigtuerei.
  7. #16

    Eine gute Nachricht.

    jetzt wird sich herausstellen, ob das Wetterradar richtig funktionierte, und wer es interpretierte.
  8. #17

    -

    Zitat von elr1 Beitrag anzeigen
    ...
    Doch Oh Wunder, viele Monate später findet man an der lange zuvor berechneten Absturzstelle das Wrack.
    Und oh welch größeres Wunder, die Flugschreiber liegen friedlich am Meeresgrund. Plups, sind einfach aus der Verankerung im Heck gerutscht, sowas von Glück aber auch.
    So, nun noch schnell einsammeln. Geht doch!
    Und die Daten sind auch noch lesbar.
    Ist doch alles prima, oder?...
    Wo ist ihr probelm? ging ihen das jetzt zu schnell oder zu langsam?

    nun ja stellen sie sich doch mal vor, sie erhalten die aufgabe sagen wir mal im sauerland (so groß war das vermutete abstürzgebiet in etwa) zwei schuhkartons im wald zu suchen. die auflage ist, sie düfen nur nachts mit hilfe einer taschenlampe suchen.

    frage:

    wie hoch schätzen sie die chancen ein, die schukarons tatsächlich zu finden?

    wie lange würden sie dafür brauchen?

    ich sehe darin nichs verschwörerisches. ich sehe darin viel eher eine technisch,geographische meisterleistung.
  9. #18

    Leider

    Zitat von DasBrot Beitrag anzeigen
    ...und sind so leicht zu entlarven. Das Wrack wurde doch am 3.Juni also 3 Tage nach dem Absturz gefunden.
    Was ist ihr Ziel, warum schreiben sie so einen Unsinn?
    nicht ganz richtig: Gefunden wurden das Heckleitwerk, welches aufgrund seiner Beschaffenheit an der Oberfläche trieb, ebenso ein Teil einer Pantry.
    Die Tatsache, dass die Franzosen eben gerade dort nicht suchten, wo sie hätten suchen sollen, ist eher einer nationalen Eigenschaft zuzuschreiben, als einem Verschwörungsgedanken ...
  10. #19

    Sie haben recht.....

    Zitat von G2c Beitrag anzeigen
    nicht ganz richtig: Gefunden wurden das Heckleitwerk, welches aufgrund seiner Beschaffenheit an der Oberfläche trieb, ebenso ein Teil einer Pantry.
    Die Tatsache, dass die Franzosen eben gerade dort nicht suchten, wo sie hätten suchen sollen, ist eher einer nationalen Eigenschaft zuzuschreiben, als einem Verschwörungsgedanken ...
    ...das Gebiet wurde danach erfolglos abgesucht und nun wurde das Wrack in dem schonmal "gescannten" Gebiet entdeckt. Man hat sich damals von einem großem Ölfilm in die Irre führen lassen welcher aber nicht von dem Jet stammte.