hat ja auch sehr praktische Gründe....wer wollte da noch sortieren?
Bei allem Respekt - man sollte alle in ihrer natürlichen Grabstätte belassen - ohne Ausnahme!
Der Streit zwischen Hinterbliebenen und französischen Luftfahrtermittlern scheint beigelegt:*Die im Atlantik liegenden Leichen von Passagieren des Todesfluges AF 447 sollen nicht alle geborgen werden. Die französische Justiz will nur identifizierbare Körper vom Meeresgrund holen.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,762016,00.html
hat ja auch sehr praktische Gründe....wer wollte da noch sortieren?
Bei allem Respekt - man sollte alle in ihrer natürlichen Grabstätte belassen - ohne Ausnahme!
ist ja jede Leiche an der noch ein wenig DNA klebt identifizierbar. Aber wie ich in einem früheren Tread zu diesem Thema schon geschrieben habe: "Man sollte nicht alles durchführen was technisch möglich ist"
Es ist meiner Auffassung nach schon eine gewaltige Leistung in der Weite des Atlantiks in dieser Tiefe die Trümmerteile samt Leichen gefunden zu haben. BEA und Airbus sollen die Toten dort ruhen lassen und alle Kräfte auf die Aufklärung dieser Katastrophe konzentrieren, damit sich so etwas in Zukunft nicht wiederholen kann.
Ach - am Donnerstag sollen Black Box und Voice Recorder schon bei der BEA eintreffen? Hat man die mit DHL verschickt, oder warum brauchen die Teile 9 bzw. 11 Tage? Hatte Air France keinen Flieger parat, um hier eine schnellere Zustellung zu ermöglichen? Wahrscheinlich hielt man den Transport mit einem Fischkutter für sicherer als mit einem Flugzeug.
Mich würde ja nicht wundern, wenn die Geräte unterwegs beschädigt oder verloren gingen. Zumindest zweifeln einige Leute daran, dass die Ergebnisse neutral ausgewertet werden. Am Ende sind die Erkenntnisse so grässlich wie die Osama-Fotos und müssen unter Verschluss bleiben. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse.
Schon mal überlegt, dass alles Elektronische, was man da unten nach JAAAHREN nach einem Flugzeugabsturz aus großer Höhe mit hoher Aufprallgeschwindigkeit findet, schlicht und ergreifend kaputt sein müsste.
Insofoern sollte es ein Wunder sein, überhaupt was zu finden - ohne neue Verschwörungstheorien zu erfinden.
Aha, da kennt sich jemand aus. Es geht bei diesem Flight Data Recorder letztenendes um Speichermedien vergleichbar mit den üblichen SD-Flash-Cards. Nur besser und robuster. Das Ganze ist in Kunstharz vergossen. Ich denke, das Teil hat sehr gute Chancen, auch noch Jahrzehnte im Salzwasser auszuhalten. Aber es ist auch verständlich, dass man im Vorfeld nicht zu viel versprechen will.
OT:
Aus welcher Quelle ziehen Sie den Schluss, dass die Maschine mit hoher Aufprallgeschwindigkeit auf das Wasser aufschlug?
Im Übrigen, von "JAAAHREN" kann hier keine Rede sein, es werden in wenigen Tagen 2 Jahre. Was "alles Elektronische" betrifft, ist das für die Flugunfalluntersuchung zweitrangig, wenn man die Aufzeichnungsgeräte (CVR/FDR) auswerten kann und die halten bei einem Crash sehr viel aus.