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Aigners Krisenmanagement: Ministerin für Aktionismus
dapdIlse Aigner ist in ihrem Element: Um den Pferdefleisch-Skandal in den Griff zu kriegen, legt die CSU-Ministerin einen Zehn-Punkte-Plan vor - mal wieder. Opposition und Verbraucherschützer werfen ihr Ankündigungspolitik vor.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-884071.html
- #1 18.02.2013 17:37 von
Real existierender Sozialismus
Zehn-Punkte-Plan finde ich gut - vermutlich so wirksam wie ein Fünfjahresplan im real existierenden Sozialismus.
- #2 18.02.2013 17:40 von
Diese Frau
steht für mich sinnbildlich für alles was in der heutigen Zeit in der Politik schief läuft.
Absolut fehl am Platz, desinteressiert, überfordert, vom Lobbyismus zerfressen und nur auf den eigenen Vorteil aus. - #3 18.02.2013 17:45 von
Wenn das schon alles wäre
Aigner nur Tatenlosigkeit vorzuwerfen wäre ja schon geschmeichelt und leider nur die halbe Wahrheit. Grandios ist sie nämlich, wenn es drum geht etwas zu VERHINDERN.
Schönstes Beispiel war die Ampelregelung für die Kennzeichnung von Lebensmitteln. Die war angeblich zu verwirrend (klar, wer kann schon mit den Farben grün,gelb, rot was anfangen...) und mußte deshalb verhindert werden. Dafür haben wir jetzt im Super-Kleingedruckten dies Nährwerttabellen, die leider nicht viel weiterhelfen, außer man vergleicht sie mit denen von drei anderen Produkten. Die Industrie wirds ihr danken, und uns weiter mit Zucker- und Fettbomben beliefern.
Auch immer wenn es darum geht, der Öffentlichkeit wichtige Informationen vorzuenthalten (welche Restaurants wurden bei Kontrollen beanstandet, welche Betriebe sind bei welchen Schweinereien aufgefallen), gehen ihr nie die Gründe aus, warum das nicht geht. - #4 18.02.2013 17:46 von
Warum nur 10 Punkte?
Also , ich hätte da sogar einen nach oben offenen Punkteplan mit der Variablen x.
Und der letzte Punkt auf Frau Ilse Aigners Liste wäre: Und jetzt trete ich aber zurück.
Da wird so getan, als handele es sich um den ersten Lebensmittel- oder sonstigen Skandal, für dessen Vermeidung die Ministerin in ihrem Ressort verantwortlich ist bzw. zu dem sie die brutalst mögliche Aufklärung herbeiführt.
Aber: In drei Wochen oder so wird die nächste Norm- oder Öko-sau durchs Dorf(äh Europa) getrieben und alles ist gut.
Nix ist gut, mit unserer Nahrung. Überhaupt nix ist gut damit.
Und was tun die Verantwortlichen? Nix, tatsächlich wird jetzt viel heiße Luft bewegt, aber sonst nix. Nix Neues also. - #5 18.02.2013 18:06 von
optional
Jetzt sollte Frau Aigner Worten auch Taten folgen lassen - habe keinen Bock mit Schmerzmittel vollgepumpte rumänische Altgaule als Beef verkauft zu bekommen...habe ich Hoffnung? Nein, außer ein paar warmer Worte wird nichts passieren....
- #6 18.02.2013 18:06 von
In Deutschland wird notorisch gegenan gequatscht
und sei es vom Spiegel, leider jedoch werden die Argumente immer kümmerlicher.
Was bitte soll die gute Frau inmitten dieser Ernährungsindustriemafia denn tun, als nun zunächst einmal anzukündigen, was sie zu tun gedenkt. Das müßte doch eigentlich auch bei Ihnen eingängig sein.
Und dass es sodann nur bei bloßen Ankündigungen bleibt, ist doch auch ein Schmarrn, wie man rückblickend feststellen kann. - #7 18.02.2013 18:07 von
- #8 18.02.2013 18:07 von
Krisenmanagement
setzt Arbeit voraus, das sich an der Selben orientiert. Keine Lobbyarbeit wie man die Krise vertuscht, Leute veräppelt und zugleich tantiemen abgreift.
- #9 18.02.2013 18:08 von
Aigner?
wow, wo hatte die sich eigentlich immer versteckt? Wusste gar nicht das es so eine Ministerin noch gibt.
Und wie immer der reflexartige Schrei nach mehr Kontrollen und damit noch mehr Bürokratie. Bei uns gab es früher mal einen Satz 'Das macht man nicht' - doch wenn eine französische Firme erklärt, sie haben Rindfleisch bestellt und deshalb auch nur Rindfleisch ausgeliefert (obwohl die Etiketten und Preise völlig anders waren).
Aigner bestätigt wieder mal den alten Grundsatz: Operative Hektik ersetzt geistige Windstille!
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