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Agrargift: Pestizid schädigt Gehirne Ungeborener

dapdEs tötet Ameisen, Fliegen, Motten - und greift offenbar die Gehirne von Kindern an: Experten warnen eindringlich vor Chlorpyrifos. Das Pestizid, das auch in Deutschland verkauft wird, wirkt laut einer neuen Studie schon in verblüffend geringen Mengen auf Ungeborene.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...830683,00.html
  1. #20

    so ein blödsinn...

    Zitat von inci2 Beitrag anzeigen
    nun, diese "billige" nahrungsmittelerzeugung sorgt unter anderem dafür, daß nicht wie noch vor noch ein paar jahrzehnten auch in europa menschen regelmäßig des hungers gestorben sind...
    erstens sterben noch jede menge menschen wegen mangelernährung, und zweitens hilft die pestizitindustrie in erster linie nur ihren gesellschaftern, mit dicken gewinnen.
    gift oder hunger, tolle alternativen.
    der ertrag lässt sich auch mit weniger giftigen methoden erheblich verbessern.

    das problem hunger würde sich auf andere weise viel besser lösen lassen, zb verzicht auf massentierhaltung und billigfleischerzeugung.
  2. #21

    Also entgegen den Angaben im Artikel sind Präperate mit diesen Wirkstoff in Deutschland nicht im Obst- und Weinbau zugelassen. Laut Datenbank des Agrarminsteriums (www.bund.de) sind nur zwei Mittel mit disen Wirkstoff zugelassen. 1. Garten-Loxiran für Zierplanzen und 2. Insekten-Streumittel NEXION NEU für Kohlgemüse, Möre und Speisezwiebeln. Jede andere (nicht zugelassene) Verwendung ist mit Bußgeld belegt. Die größere Gefahr dürfte darstellen, dass diese Mittel auch in Haus- und Kleingärten verwendet werden dürfen. Denn dort dürfte die Gefahr einer falschen Anwendung am größten sein. Dies gilt zusätzlich zur Frage nach der absoluten Gefährlichkeit und nach Alternativen.
  3. #22

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es tötet Ameisen, Fliegen, Motten - und greift offenbar die Gehirne von Kindern an: Experten warnen eindringlich vor Chlorpyrifos. Das Pestizid, das auch in Deutschland verkauft wird, wirkt laut einer neuen Studie schon in verblüffend geringen Mengen auf Ungeborene.

    Agrargift: Pestizid schädigt Gehirne Ungeborener - SPIEGEL ONLINE
    Ich finde es schade und auch irgendwie beschämend, dass dem Autor kein anderes Adjektiv als "verblüffend" für die Beschreibung der sehr geringen, biologisch wirksamen Konzentration eingefallen ist. Ein bisschen mehr Reflexion wäre m. E. durchaus angebracht...
  4. #23

    Zitat von adep Beitrag anzeigen
    Also entgegen den Angaben im Artikel sind Präperate mit diesen Wirkstoff in Deutschland nicht im Obst- und Weinbau zugelassen. ..
    Abgesehen davon sollte man mal abwarten, ob die Studie überhaupt Bestand hat. Methodisch scheint sie mir nicht nur ein wenig wacklig...
  5. #24

    ts

    Zitat von Rodelkönig Beitrag anzeigen
    Was haben Sie denn geraucht? Ich nehme mal an, Sie haben den Artikel gar nicht gelesen, sonst hätten Sie bemerkt, dass es WISSENSCHAFTLER (jawohl ... die Vertreter der von Ihnen verachteten "Wissenschaftsreligion", was auch immer Sie darunter verstehen wollen) waren, die die besagten Studien durchgeführt haben und die Schädlichkeit dieses Pestizids nachgewiesen haben. Leute wie Sie sind mir immer die tollsten ... von nichts 'ne Ahnung, noch nicht mal den Artikel gelesen, aber erstmal rummotzen.

    PS: Groß- und Kleinschreibung könnten Sie sich auch mal angewöhnen .... liest sich besser.
    vielleicht haben sie den beitrag nicht verstanden. er könnte auch ironisch gemeint sein.

    der verzicht auf groß-/kleinschreibung ist nicht verboten, der inhalt kann trotzdem von den meisten verstanden werden.
  6. #25

    Studie verbieten

    "Das stimme mit Tierstudien überein, in denen das Chlorpyrifos bei Nagern die normalen Geschlechtsdifferenzen im Verhalten, Lernen und Gedächtnis aufhob."

    Es gibt NORMALE Geschlechtsdifferenzen in Verhalten, Lernen und Gedächtnis? Lasst das bloß nicht die Genderisten lesen...
  7. #26

    Pestizide schaden der Gesundheit – solche Meldungen schaden dem Verstand.
    Schaut man sich die Studie genauer an, wird man schnell stutzig:

    a) Die Teilnehmerzahl für solch eine Aussage ist viel zu klein
    b) Annahmen der Wissenschaftler stützen sich nicht auf Zahlen.
    c) Es gibt keine Vergleichsgruppe, bei denen die gemessenen Werte nicht auftraten und bei der nicht verglichen wurde, wie intelligent sie sind oder wie sehr bei ihnen das Gehirn "geschrumpft" ist.
  8. #27

    Pestizide in Lebensmitteln

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es tötet Ameisen, Fliegen, Motten - und greift offenbar die Gehirne von Kindern an: Experten warnen eindringlich vor Chlorpyrifos. Das Pestizid, das auch in Deutschland verkauft wird, wirkt laut einer neuen Studie schon in verblüffend geringen Mengen auf Ungeborene.

    Agrargift: Pestizid schädigt Gehirne Ungeborener - SPIEGEL ONLINE
    Der Verbraucher alleine hat in der Hand, welche Produkte sich auf dem Markt durchsetzen können. Die Masse der Menschen glaubt, jeden Tag Fleisch essen zu müssen – und das natürlich möglichst billig. Die Folge ist, dass Fleisch unter schlechten Bedingungen und in immer kürzeren Zeiträumen „produziert“ wird. Hierzu bedarf es an Medikamenten und Kraftfutter.

    Bei Nahrungsmitteln aus Pflanzen sieht es nicht anders aus. Billig möchte es der Verbraucher haben, weil andere Dinge viel wichtiger sind. Noch nie habe ich so viele Kinder mit Mobiltelefonen (jetzt vermehrt auch Smartphones), iPods und mit teuren Markenklamotten ausgestattet auf der Straße herumlaufen sehen. Und wenn man einen Blick in die großen Burger-Ketten wirft, kann man auch dort vorwiegend Kinder sehen. Woher haben die nur das ganze Geld?
  9. #28

    Agrargift

    Zitat von olm Beitrag anzeigen
    Es ist mir ein Rätsel, wie es überhaupt sein kann, dass wir Gifte in und auf unseren Nahrungsmitteln akzeptieren. Jeden Tag nehmen wir Gifte auf, nur damit wir billig und zuviel in uns reinschaufeln können. Eigentlich bewundernswert, wie die Lebensmittelindustrie und die Agrarwirtschaft uns das hat aufschwatzen können. Bioessen sollte Standard sein, nicht etwas für Besserverdienende.
    Bin selber kein reiner Bioeinkäufer, nicht Vegetarier und ich rauche, trotzdem gibt mir diese billige Nahrungsmittelerzeugung zu bedenken.

    Der Verbraucher alleine hat in der Hand, welche Produkte sich auf dem Markt durchsetzen können. Die Masse der Menschen glaubt, jeden Tag Fleisch essen zu müssen – und das natürlich möglichst billig. Die Folge ist, dass Fleisch unter schlechten Bedingungen und in immer kürzeren Zeiträumen „produziert“ wird. Hierzu bedarf es an Medikamenten und Kraftfutter.

    Bei Nahrungsmitteln aus Pflanzen sieht es nicht anders aus. Billig möchte es der Verbraucher haben, weil andere Dinge viel wichtiger sind. Noch nie habe ich so viele Kinder mit Mobiltelefonen (jetzt vermehrt auch Smartphones), iPods und mit teuren Markenklamotten ausgestattet auf der Straße herumlaufen sehen. Und wenn man einen Blick in die großen Burger-Ketten wirft, kann man auch dort vorwiegend Kinder sehen. Woher haben die nur das ganze Geld?
  10. #29

    Agrargifte

    Zitat von salamist Beitrag anzeigen
    ..Und das ´´Bio´´ beim Essen nicht preiswerter Standard sondern gehobene Preisklasse bedeutet ist der eigentlich unmenschliche Skandal an der Sache.
    Was kommt next?
    Bioleitungswasser, Bioluft?
    Sie kaufen offenbar nicht sehr oft ein. Ich beziehe Fleisch, Obst und Gemüse fast ausschließlich in Demeter-Qualität. Dies ist der höchste Bio-Standard in Deutschland (das EU-Bio Siegel dagegen ist lediglich ein fauler Kompromiss). Im direkten Preisvergleich ist Fleisch gegenüber dem einer Metzgerei nur unwesentlich (1-2 Euro) teurer. Das Gleiche gilt für Obst und Gemüse. Hühnereier kosten 36 Cent das Stück. Diese Mehrkosten gegenüber der abgepackten Ware vom Discounter kann man sich durchaus leisten. Man muss nur mal eine entsprechende Rechnung aufmachen.

    Frage: Welches Auto fahren Sie? Wie oft im Jahr fahren Sie in Urlaub? Wie viele Zigaretten rauchen Sie täglich?








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