...eine weitere Netz-Selbstverständlichkeit die dem Spiegel mit fünfjähriger Verspätung erwähnenswert scheint. Fail.
Mal ein Hakenkreuz, mal eine Beileidigung: Netz-Aktivisten füttern die Suchtrends-Liste von Google mit provokanten Symbolen. Die Urheber der Web-Streiche entstammen einem anarchischen Internetforum, das rassistische Tiraden und sexistische Fotos veröffentlicht - und originelle Ideen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...565806,00.html
...eine weitere Netz-Selbstverständlichkeit die dem Spiegel mit fünfjähriger Verspätung erwähnenswert scheint. Fail.
Erwähnenswert ist ein ähnliches Angebot, welches seltsamerweise, wenn auch in leicht zensierter version, von SPIEGEL selbst beworben wird:
Last.fm!
In diesem "social Network" tummeln sich immer mehr Nazis, die fehlende Lust der Moderation dort irgendwas dagegen zu unternehmen, stachelt die Neo-Nazis dazu an untereinander für das Angebot zu werben.
Eine Gruppe dort wird sogar von einem "Global Moderator" mit moderiert.
In dieser gruppe wird der NS-Syxmbolik gefröhnt, neuerdings tauschen die sich dort Judenwitze aus.
Andere gruppen widerum feiern dort ungehindert Nazimusik (RAC & NSBM) ab, Mitglieder dürfen sich da, für jeden lesbar, mit einem frohen "Sieg Heil!" begrüßen.
Gesetze werden dort unterwandert... einfach weil Last.fm ein britisches Webangebot ist (auch wenn es seit langem auf deutsch verfügbar ist).
Und nun wunder ich mich wieso SpOn sich als "Anteilseigner" dieser Web2.0-Musik-Community über 4Chan aufregt.
Kult so wie der IRC. In der heutigen zensierten Internetwelt eine Wohltat. Ich besuch das Forum gerne.
Wie, das Internet gibt's immernoch ?
Der Aufhänger des Artikels war die Beeinflussung der Google Trends, das ist doch aktuell. Und vor der Anon Anti-Scientology-Aktion hat es doch keinen Grund gegeben über 4chan zu berichten. Finde nicht, dass der Artikel jetzt so sehr viel zu spät kommt.
Ich schließe mich meinem Vorredner an.
Man könnte fast meinen, dass in der letzten Zeit endlich ein paar Leute ihr 56k Modem in den Müll geworfen haben und entdeckt haben, dass es im Internet auch mehr als Google, Spiegel und N24 gibt (oder hat man in der Mittagspause nichts mehr zu tun?).
Alles was nicht in das klassische Muster einer typischen Website fällt ist auf einmal was besonderes - und das nur weil man Personengruppen die sich auf solchen Seiten rumtreiben im Reallife nicht auffallen, nicht auffallen oder von den anderen nicht gesehen werden wollen.
Augen auf - es gibt eine Grauzone.
hat SPON wieder was entdeckt.
herzlichen glückwunsch - besser spät als nie
Wunderbar vom Wall Street Journal übersetzt. Nur sollte man vor der Veröffentlichung auch mal die Fakten gegenchecken - die sind hier nämlich teilweise schlicht falsch. Da hätte man auch mal bei den Kollgen der c't abschreiben können, die haben nämlich recherchiert.
In diesem Sinne
Epic Fail