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Agenda 2010: SPD-Politikerin Schröder-Köpf will nachbessern

dapdDie SPD-Politikerin Doris Schröder-Köpf will bei einem der wichtigsten Projekte ihres Mannes, Ex-Kanzler Gerhard Schröder, nachjustieren. Die Agenda 2010 müsse nach der Bundestagswahl im nächsten Jahr vollendet werden, sagte sie der "Bild am Sonntag".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...857416,00.html
  1. #1

    Können wir die "Erbdemokratie" verhindern?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD-Politikerin Doris Schröder-Köpf will bei einem der wichtigsten Projekte ihres Mannes, Ex-Kanzler Gerhard Schröder, nachjustieren. Die Agenda 2010 müsse nach der Bundestagswahl im nächsten Jahr vollendet werden, sagte sie der "Bild am Sonntag".

    SPD-Politikerin Schröder-Köpf will Agenda 2010 nachbessern - SPIEGEL ONLINE
    Schröder, Müntefering, v.d.Leyen, Hohlmeyer. Was noch? (Frau Roth ist wohl hoffentlich kinderlos)

    Frau Schröder-Köpf wurde übrigens nicht gewählt, sondern nur ihr Name. Das hat so manchem SPD- Anhänger in Hannover die letzte Illusion genommen, daß Parteiarbeit zum (persönlichen) Erfolg führt.

    Hallo,SPD: Jeder schaufelt sich sein Grab, so gut er kann.
  2. #2

    Politische Erfahrung: Ja - Ehefrau

    So, sie will zunächst kein Ministeramt übernehmen, da haben wir aber Glück gehabt. Sie hat „Zunächst“ gesagt: Sollte man das etwa als Warnung verstehen. Mit anderen Worten: Was noch nicht ist, kann ja noch werden. Schließlich war ihr Ehemann einmal Bundeskanzler, und Landesministerin müsste da schon drin sein. Der Gerd wird das schon machen.

    Schiedsrichter beim Fußballturnier seines Sohnes war unser Ex-Kanzler also. Es ist schön zu erfahren, was Herr Schröder in seiner Freizeit so alles unternimmt, wenn er mal nicht als Obergasableser für Gazprom unterwegs ist. Fußball ist ein schöner Vergleich: Es war schon eine schöne Blutgrätsche gegen die langjährige Landtagsabgeordnete Sigrid Leuschner die seit 1969 SPD-Mitglied ist.

    Wie es aussieht, gibt es einen neuen Trend in der SPD: Die jungen Ehefrauen der Parteipromis in den Land.- bzw. Bundestag zuschicken. Das ist zwar ein Affront, gegenüber Genossinnen wie Sigrid Leuschner, aber was soll es, gelangweilte Promi-Ehefrauen brauchen eine sinnvolle Beschäftigung.

    Zu hoffen ist, das der Wähler Frau Doris Schröder-Köpf bei der nächsten Landtagswahl die Rote Karte zeigen wird.
  3. #3

    so so.....

    Frau Doris Schröder Köpf möcht also "falsche Entwicklungen wie Kettenzeitverträge in der Leiharbeit abschaffen.". Frau Schröder Köpf sollte diese unsägliche Ausbeutungsmethode der Leiharbeit gleich ganz abschaffen bzw. dafür sorgen, das Leiharbeiter in der Lage sind ihren Lebensunterhalt ohne Hilfe vom Staat zu bestreiten, das Leiharbeiter in Zukunft in der Rente nicht vom Existenzminimum Leben müssen. Solange es in diesen Land Entscheidungsträger gibt, die im "Tal der Glückseeligen" leben, solange wird sich auch die Lage der Geringverdiener die vom System ausgebeutet werden nicht änden.
    Ein Vorschlag an alle "Ausbeuter" und an die, die es denen so einfach gemacht haben andere auszubeuten, lebt einfach einmal 6 Monate nur von dem was ein Leiharbeiter verdient und ernährt davon eine Familie.
  4. #4

    suboptimal

    Ich lese immer "Landtagskandidatin". Soweit ich weiß, will Frau Schröder-Köpf in den Bundestag und ist Kandidatin für die Bundestagswahl.
    Quo vadis, SPON?
  5. #5

    Ach Gottchen !!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD-Politikerin Doris Schröder-Köpf will bei einem der wichtigsten Projekte ihres Mannes, Ex-Kanzler Gerhard Schröder, nachjustieren. Die Agenda 2010 müsse nach der Bundestagswahl im nächsten Jahr vollendet werden, sagte sie der "Bild am Sonntag".

    SPD-Politikerin Schröder-Köpf will Agenda 2010 nachbessern - SPIEGEL ONLINE
    jetzt will uns also Frau Doris Schröder-Köpf auch noch mit ihrer geballten sozialdemokratischen Expertise bereichern ??!.

    Na dann : Prost Mahlzeit !!.
  6. #6

    kein Titel!

    Die Redlichkeit gebietet festzuhalten: den offensichtlichen Unsinn "falsche Entwicklungen wie Kettenzeitverträge in der Leiharbeit abschaffen" hat die Ehefrau des Nachfolgers Kohls nicht verzapft. Im Orginalinterview, das zu lesen ich mich überwunden habe, heisst es: "... falsche Entwicklungen wie die Auswüchse in der Leiharbeit und Kettenzeitverträge korrigieren."

    Davon abgesehen erübrigt sich aber jede Diskussion dieses Interviews, da der S(eeheimer)PD der ernsthafte Wille zu substantiellen Korrekturen an der Agenda 2010 von vorneherein nicht zu glauben ist, und da sie dazu im Rahmen einer schwarzroten Koalition auch überhaupt keine Gelegenheit haben wird; vielmehr sind von dieser Koalition lediglich neue sozialpolitische *Oink*ereien zu erwarten - und "Bebeln Seine" (C.v.O.) werden selbstverständlich alles mitmachen.
  7. #7

    Ein Hammer

    Die Agenda 2010 müsse nach der Bundestagswahl im nächsten Jahr vollendet werden, sagte die Sozialdemokratin der "Bild am Sonntag".
    Die Kriminelle, die ihre Wahversprechen schon nach 1,5 Monate gebrochen haben, viele Arbeitnehmer durch Hartz4-Abstieg ausgebeutet haben und Armut ins Land gebracht haben, Heuschrecken ins Land reingelassen haben und dadurch die Menschen auf die Straße gesetzt, Zocker von den Regeln befreit haben, Zeitarbeit salonfähig gemacht usw. sollen Sozialdemokraten heißen? Ist das nicht pervers?
  8. #8

    SPD-Politikerin Schröder-Köpf will nachbessern

    Literaturtipp: Kaltes Land: Gegen die Verrohung der Bundesrepublik für eine humane Gesellschaft
    Tipp für Politisches Kabarett: Kabarettisten Georg Schramm und Volker Pister die die Agenda 2010 des Kanzelrs a.D Gerhard Schröders kritisch hinterfagen!
  9. #9

    Agenda 2010 lebt in der SPD

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD-Politikerin Doris Schröder-Köpf will bei einem der wichtigsten Projekte ihres Mannes, Ex-Kanzler Gerhard Schröder, nachjustieren. Die Agenda 2010 müsse nach der Bundestagswahl im nächsten Jahr vollendet werden, sagte sie der "Bild am Sonntag".

    SPD-Politikerin Schröder-Köpf will Agenda 2010 nachbessern - SPIEGEL ONLINE
    Wieder Bild am Sonntag als Grundlage, offensichtlich ist das die neue Ausrichtung von SPON. Aber viel interessanter ist ja wohl, dass hier deutlich gesagt wird was die SPD wirklich will und jeder der bisher glaubte diese Partei hat gelernt möge sich vor Augen halten, ja wie man die Umverteilung noch besser praktizieren kann. Keine Kettenverträge bietet noch mehr Leiharbeitsfirmen eine auskömmliche Grundlage oder man ersetzt gleich mit EEJ.
    #Nachgedacht


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