Insekten helfen Klimaforschern: Weil Termiten*nur dort leben, wo die Erde leicht feucht ist,*verraten Größe und Verbreitung ihrer Nester, wie sich die Vegetation und die Niederschlagsmenge in der Umgebung entwickelt hat - und ob es dort in Zukunft feuchter oder trockener wird.
Klimawandel macht's möglich: Ursache- und Wirkungszusammenhänge neu erfunden
Es gibt kaum etwas, was nicht mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird. (Nur gut, dass zumindest afrikanische Bürgerkriege nichts mit dem Klimawandel zu tun haben. http://tinyurl.com/38bx33z ). Hier bringen fehlallokierte Forschungsgelder einmal mehr Stilblüten hervor. Eine Argumentation bzw. ein Forschungsergebnis wie im Beitrag ist dann eine passende Prognose, mit der man nicht falsch liegen kann:
"Die Erderwärmung werde voraussichtlich dazu führen, dass der Niederschlag in der afrikanischen Savanne stärker variiere - in manchen Gebieten werde es mehr regnen, in anderen weniger. "Den Vorhersagen zufolge werden viele Zonen trockener, was bedeutet, dass es an vielen Stellen, wo heute noch Gras wächst, eher Sträucher geben wird." Anhand der Termitenhügel lasse sich vorhersagen, welche Gebiete trockener und welche feuchter werden."
Das einzige, was wirklich ausgesagt wird, steht im letzten Satz des Artikels: Falls der Klimawandel kommt, dann wuerde es hier trockener und dort feuchter werden. Wieso sagen dann die Termitenhügel den Klimawandel "voraus"?
Das macht übrigens mein Fensterthermometer auch: Immer dann, wenn es draußen warm ist, zeigt es höhere Temperaturen an.