Afrikanische Läufer: "Die stehen morgens auf und laufen"

Marcel Fehr ist einer der hoffnungsvollsten deutschen Mittelstreckenläufer. Nach einem Monat Höhentraining in Kenia sprach der 19-Jährige im Interview mit achim-achilles.de über die unterschiedlichen Voraussetzungen und Trainingsmethoden von Europäern und Afrikanern.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,812353,00.html
  1. #1

    Laufen ohne Uhr

    Das Laufen ohne Uhr und Druck ist in der Tat anders, es befreit. Meine ersten Läufe und später Marathone waren von der Uhr geprägt, natürlich auf anderem Niveau als die Spitzenläufer. Wehe, die angepeilte zeit wurde verfehlt, der Frust der Breitensportlers war da. Die schönsten und entspannensten Marathon bin ich dann gelaufen, als ich meine Pulsuhr vergessen hatte, nur aus dem Bauch raus, mit Gefühl und der inneren Uhr. Die Zeit war dabei sogar besser. Seitdem bin ich den nächsten 20 Marathone ohne Uhr gelaufen! Und egal welche Zeit ich laufe, es ist immer Freude dabei, anzukommen, gelaufen zu haben.
  2. #2

    Der Bericht klingt ja

    als würden sich die Kenianischen Trainer die Erkenntnisse die allgemeinen Trainingslehre für Ausdauersportarten beherzigen.
    Dazu noch der Vorteil der grossen Höhe und der geringeren Ablenkung.
    Bei den Voraussetzung wundert es mich nicht wer vorne wegläuft ;)
  3. #3

    Prädisposition

    Zitat von sarang he Beitrag anzeigen
    als würden sich die Kenianischen Trainer die Erkenntnisse die allgemeinen Trainingslehre für Ausdauersportarten beherzigen.
    Dazu noch der Vorteil der grossen Höhe und der geringeren Ablenkung.
    Bei den Voraussetzung wundert es mich nicht wer vorne wegläuft ;)
    Und nicht zu vergessen, die genetische Prädisposition dieser Kenianer des Berglandes.
  4. #4

    Worauf ist dieses Erstaunen ueber

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Marcel Fehr ist einer der hoffnungsvollsten deutschen Mittelstreckenläufer. Nach einem Monat Höhentraining in Kenia sprach der 19-Jährige im Interview mit achim-achilles.de über die unterschiedlichen Voraussetzungen und Trainingsmethoden von Europäern und Afrikanern.

    Afrikanische Läufer: "Die stehen morgens auf und laufen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    "die stehen morgens auf und laufen" zurueckzufuehren? Werfen unsere morgens erstmal eine Turnierpackung Alka Selzer ein, oder was?
  5. #5

    Rassistischer Kommentar!

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Und nicht zu vergessen, die genetische Prädisposition dieser Kenianer des Berglandes.
    Das ist ein rassistischer Kommentar!
  6. #6

    naja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Marcel Fehr ist einer der hoffnungsvollsten deutschen Mittelstreckenläufer. Nach einem Monat Höhentraining in Kenia sprach der 19-Jährige im Interview mit achim-achilles.de über die unterschiedlichen Voraussetzungen und Trainingsmethoden von Europäern und Afrikanern.

    Afrikanische Läufer: "Die stehen morgens auf und laufen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Also ich bin nicht ganz ueberzeugt davon dass die Kenianer dem Jung-Sigfried alle Ihre besten Methoden gezeigt haben. Auch in Europa gibt es Phasen, vor allem im Winter wo ueber 2-3 Monate lange lockere Laeufe stattfinden um die Grundlagen fuer die kommende Saison zu legen.

    Im Februar, Maerz geht es dann von der Planung her aber anders zur Sache, mit ca 1-2 richtig schnellen Einheiten pro Woche auf der Bahn. - Und ich denke die Kenianer werden Jungsigfried eben nicht dazu eingeladen haben, sondern nur zum relativ lockeren Wald- und Wiesenjogging, wo eben wie besagt auch mal geschaut wird dass alle aus der Trainingsgruppe mitkommen. Bei Hochgeschwindigkeitseinheiten in der Wettkampfsaison wird diese Team-Tolereranz bestimmt auch mal in Kenia zurueckgestellt werden.
  7. #7

    Zustimmung! Natürlich ist es normal,...

    Zitat von BSC Beitrag anzeigen
    Das Laufen ohne Uhr und Druck ist in der Tat anders, es befreit. Meine ersten Läufe und später Marathone waren von der Uhr geprägt, natürlich auf anderem Niveau als die Spitzenläufer. Wehe, die angepeilte zeit wurde verfehlt, der Frust der Breitensportlers war da. Die schönsten und entspannensten Marathon bin ich dann gelaufen, als ich meine Pulsuhr vergessen hatte, nur aus dem Bauch raus, mit Gefühl und der inneren Uhr. Die Zeit war dabei sogar besser. Seitdem bin ich den nächsten 20 Marathone ohne Uhr gelaufen! Und egal welche Zeit ich laufe, es ist immer Freude dabei, anzukommen, gelaufen zu haben.
    ...daß ein junger Läufer mit Talent den Blick von der Uhr nicht lassen kann. Er läuft, um zu siegen, und das ist gut so.

    Aber bei der großen Masse der Hobbyläufer ist die gelaufene Zeit in Wirklichkeit unwichtig, denn niemand außer ihr selbst interessiert sich wirklich dafür. Als ich im Alter von 55 Jahren mit dem Laufsport begann, versuchte ich auch noch bestimmte Zeiten zu unterbieten. Schnell merkte ich aber, daß dies für mich der falsche Weg war und entledigte mich meiner Uhr.

    Und genau wie bei Ihnen ist es auch bei mir immer sehr freudvoll anzukommen. Mittlerweile bin ich 66 Jahre und habe inzwischen über 300 Marathons und Ultramarathons der härtesten Art weltweit gefinisht. Bernhard Sesterheims Laufseiten
  8. #8

    Wass, bitte schön

    Zitat von zappuser Beitrag anzeigen
    Das ist ein rassistischer Kommentar!
    ist an dieser Feststellung rassistisch? Ist es in Ihren Augen auch rassistisch zu sagen, dass viele Asiaten aufgrund ihrer genetischen Prädisposition weder Milch noch Alkohol gut vertragen?