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Afrika: Kenia erlebt ein Handy-Wirtschaftswunder

Es begann als kleine Innovation im Ostafrika und wird Geschäftsmodell für die ganze Welt: Geldüberweisungen per Mobiltelefon boomen. Jetzt drängen Großkonzerne auf den Milliardenmarkt. Und Kenias Frauen sorgen sich um ihre Ehemänner.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...670684,00.html
  1. #1

    Toll

    Klingt nach einer tollen Sache. Not macht erfinderisch würde ich sagen :-) Hierzulande wird schon seit Jahren an mobilen Zahlungssystemen herumprobiert, und in Kenia machen sie es einfach!
  2. #2

    Einmal Europa - Afrika und zurück

    Es ist schon verrückt, wenn man bedenkt, dass schon 1996 Matthias Entenmann zusammen mit der Deutschen Bank als Investor und seiner Firma Paybox dasselbe in Deutschland anbot und anscheinend kläglich damals scheiterte. Ich hatte es damals auf meiner Internetseite installiert, es funktionierte hervorragend, aber es hatte wohl zu wenig Nutzer in den Anfängen. Jetzt kommt die Welle von einem so einleuchtenden Zahlungsverfahren aus Afrika.
  3. #3

    Gebühren?

    Die Gebühren wären mal interessant. Sowohl für normale Gespräche/SMS, als auch für Überweisungen.
  4. #4

    der Untergang ist programmiert

    Geld und Marktwirtschaft ist eine Droge, dies ist erwiesen. Und wie bei jeder Droge, kommt erst der euphorische Höhenflug, dann die Abhängigkeit und ständige Steigerung des Höhenfluges, schließlich der zerstörende unaufhaltsame Absturz.

    Die Gewinner sind die Dealer und Händler, in diesem Fall die Banken im fernen Westen wie Deutsche Bank, Credit Suisse oder in der fernen USA wie Goldman Sachs.

    Geld ist eine Droge und die Staatsbanken sind die Drogenküche und die Banken die Dealer.

    Die Wurzeln des Guten - Das neue Bild vom Menschen
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3607464
  5. #5

    Habe ich schon

    mehrmals an alle möglichen Medien in Leserbriefen und in Schreiben an Redaktionen vorgeschlagen sich darum zu kümmern.
    Das verfahren ist schon seit Jahren in ganz Afrika verbreitet!
    Eine Überweisung ist letztendlich nichts anderes als eine SMS.
    Aber:
    Während Millionen und Milliarden an SMS weltweit in Minuten am Ziel sind brauchen so genannte "moderne" Banken immer noch Tage um so was von A nach B zu senden.
    Nur bei Boni und Gehältern sind sie schnell und ideenreich!

    Hier ein Beispiel für die Cleverness der Finanzdienstleister!
    Wie clever die Manager bei Banken sind und vielfach damit verbundenen Versicherungsgesellschaften sind zeigt der Fall der MEG wo ( so schreibt es der ExtraTip Chefredakteur heute ) dämliche Manager von Versicherungsgesellschaften halfen 47 Millionen zu verbraten !
    Und der Hauptschuldige sitzt in der Türkei und lacht sich einen ins Fäustchen , auch über die Staatsanwaltschaft in kassel die immer noch überlegt wie sie im die Zahlung erleichtert, statt ihn endlich unter "dach und Fach " zu bringen!
  6. #6

    Geld an sich ist nicht böse ...

    Zitat von CHANGE-WECHSEL Beitrag anzeigen
    Geld und Marktwirtschaft ist eine Droge, dies ist erwiesen. Und wie bei jeder Droge, kommt erst der euphorische Höhenflug, dann die Abhängigkeit und ständige Steigerung des Höhenfluges, schließlich der zerstörende unaufhaltsame Absturz.

    Die Gewinner sind die Dealer und Händler, in diesem Fall die Banken im fernen Westen wie Deutsche Bank, Credit Suisse oder in der fernen USA wie Goldman Sachs.

    Geld ist eine Droge und die Staatsbanken sind die Drogenküche und die Banken die Dealer.

    Die Wurzeln des Guten - Das neue Bild vom Menschen
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3607464
    Sie können ja mal probieren zur Tauschwirtschaft zurückzukehren. :) Keine Frage, am aktuellen Finanzsystem ist vieles nicht gerecht und korrekt. Aber diese Innovation erleichtert den Menschen vor Ort den Alltag ungemein. Der Wettbewerb wird hoffentlich dazu führen, dass die Preise für diesen Service minimal werden. Geld ist nicht an sich "Böse". ;-)
  7. #7

    Kein Interesse

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es begann als kleine Innovation im Ostafrika und wird Geschäftsmodell für die ganze Welt: Geldüberweisungen per Mobiltelefon boomen. Jetzt drängen Großkonzerne auf den Milliardenmarkt. Und Kenias Frauen sorgen sich um ihre Ehemänner.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...670684,00.html
    Wir- das heißt ich und die Deutsche Bank - haben daran kein Interesse. Dadurch gingen uns Millionen von Kunden und Milliarden von Einnahmen verloren. Wozu bezahlen wir denn sonst Merkel und Co.?
    Nein, in Deutschland bleibt alles wie es ist!

    Höflichst, Ihr Josef Ackermann
  8. #8

    Neuigkeiten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es begann als kleine Innovation im Ostafrika und wird Geschäftsmodell für die ganze Welt: Geldüberweisungen per Mobiltelefon boomen. Jetzt drängen Großkonzerne auf den Milliardenmarkt. Und Kenias Frauen sorgen sich um ihre Ehemänner.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...670684,00.html
    Neuigkeiten - die eigentlich keine sind - machen ja immer wieder die Runde. Die vorherigen Beiträge zeichnen ja eh das Bild, das dies alles ein "alter" Hut ist. Nur dumm, daß dieser "alte" Hut nur bei uns nicht klappte, weil wir in Deutschland, von Europa will ich so nicht reden, einfach an Neuigkeiten nicht so recht ranwollen. Insbesondere wenn es ums Geld geht.
    So gibt es eine aufladbare Chipkarte von den Banken, Geld konnte übers Internet schon lange versendet werden usw, usw. Da aber die meisten Menschen dieses Landes eben über ein oder gar mehrere Konten verfügen, warum sollten wir dann sowas annehmen?
    Nicht überall ist jede Idee auch ein Geschäft.
  9. #9

    Mobiltelefon keine Droge?

    Zitat von CHANGE-WECHSEL Beitrag anzeigen
    Geld und Marktwirtschaft ist eine Droge, dies ist erwiesen. Und wie bei jeder Droge, kommt erst der euphorische Höhenflug, dann die Abhängigkeit und ständige Steigerung des Höhenfluges, schließlich der zerstörende unaufhaltsame Absturz.
    Zunächst einmal ist das Mobiltelefon selbst eine Droge, bzw. es dürfte auch das LCD-Display als solche fungieren. Man beobachtet immer wieder Menschen die in ein tiefes Loch fallen wenn sie entweder "keinen Empfang" haben oder der Akku ihres Fetischs leer ist.








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