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Afghanistan: US-Soldaten posieren mit Attentäter-Leichen

Neuer Skandal um die US-Truppen in Afghanistan: Mehrere Soldaten haben für Fotos mit Leichen von Selbstmordattentätern posiert - angeblich wollten sie damit "einfach nur feiern". Das Militär fürchtet nun erneut Vergeltungsangriffe.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...828344,00.html
  1. #30

    .......

    Zitat von Lobbykratie Beitrag anzeigen
    Und ich finde es ist auch ein schönes Beispiel für die Mentalität der US amerikanischen Soldaten, denn ich kann mich nicht erinnern, jemals so etwas von anderen Truppen gehört zu haben, es sei denn die Truppen kamen aus dem allerletzten Bananenstaat. Von Somali-Milizen würde ich so was erwarten oder von Schergen des Militärregimes in Myanmar, aber für den "Westen", der so gerne die Demokratie in die Köpfe ganzer Bevölkerungen bombt, ist das einfach nur noch ein Armutszeugnis.
    Ich finde das ganze etwas verlogen. Schaun sie sich doch nur einfach mal in Deutschland um. Verkehrsunfälle, Schlägereien, Überfälle...-mit oder ohne Tode...schwupps wird das Handy gezückt und das Ganze aufgenommen und ab ins Internet. Ob ich mich nun als GI neben toten Taliban ( immerhin noch deren Feinde) präsentiere oder voller Stolz den Verkehrsunfall auf der Autobahn mit Toten und Verletzten als erster ins Web stelle....ich weiß nicht was moralisch verwerflicher ist.Das die Amis da nix zu suchen haben in Afghanistan ist eine Sache, aber Armutszeugnisse in der Form finden sie in diesem Land zuhauf, dazu braucht man keinen Krieg in Afghanistan.
  2. #31

    Bildung?

    Zitat von DerKritische Beitrag anzeigen
    Das Problem ist nicht das Training, das gibts in
    vielen Eliteeinheiten weltweit.
    Das Problem ist die Bildung.
    Die meisten Rekrutierten kommen aus prekären
    Schichten (es gibt auch andre Begriffe dafür),
    die sich über die Armie Aufstieg und ein besseres
    Leben erhoffen.
    Dort tut nicht gerade die Bildungselite der USA
    ihren Dienst.
    Es liegt weniger an der Bildung die einer sich in der Schule angeeignet hat, es liegt an der Gesellschaft wo einer aufwächst, denn da bekommt er auch mit wie man mit anderen umzugehen hat.
    HR
  3. #32

    Tödliche Schwachsinns-Aktionen

    Zum wiederholten Male fallen US-Truppen in Afghanistan und Irak durch solche Schwachsinns-Aktionen auf. Die Folgen dürften klar sein: noch mehr verblendete Taliban-Schwachköpfe werden wieder verstärkt Selbstmord-Attentate auf Ausländer (egal ob Truppen oder zivile Aufbauhelfer) verüben. Treffen wird es - wie üblich - die Unschuldigen, im Zweifelsfall auch deutsche Soldaten oder Zivilisten. Offensichtlich ist die amerikanische Armeeführung nicht fähig oder willens, diesen Schwachsinn in ihrer Truppe abzustellen. Können die westlichen Regierungschefs (vor allem unsere Bundes-Mutti) nicht endlich mal im Interesse ihrer in Afghanistan stationierten Leute bei Obama darauf dringen, dass die derzeitige US-Armeeführung durch fähigere Leute ersetzt wird ? Oder gibt es bei den Ami-Generalen nur Idioten ?
  4. #33

    Kirche im Dorf lassen

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    ...wie schon x-mal beschrieben um die leichen von selbstmordattentaetern!!! fuer die ganz langsamen hier: das sind die jungs die sich mit sprengstoff-bepackt auf marktplaetzen und neben armee konvois selber in die luft sprengen.

    inwiefern man mit den ueberresten eines selbstmordattentaeters menschlich umgehen sollte wiess ich jetzt nicht... ehrenbegraebnis mit flagge auf dem sarg? ein besuch bei den angehoerigen? respekt zollen vor dem mut des gegners der sich heimtueckisch neben zivilisten und soldaten in die luft sprengt?

    lasst mal die kirche im dorf. die soldaten hatten die beschissene aufgabe leichenreste nach einer explosion einzusammeln. dabei gab es ein paar makabere spaesse, allerdings ist das im vergleich zu anderen sachen die sich soldaten im krieg erlauben eine kleinigkeit.

    googelt mal nach leichenfotos aus dem ersten und zweiten weltkrieg. da war oefters mal ein totenschaedel im schuetzengraben....
    Die Tätigkeit der Soldaten ist überall auf der gesamten Welt gefährlich, aber es gibt trotzdem viele von ihnen, die auch ihren Feinden gegenüber Respekt zeigen.
    HR
  5. #34

    Alles erdenklich Gute

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    Dazu sage ich nur: Na und?

    Töte viele Taliban und du bekommst einen Orden. Nach ein Foto von dir und den toten Taliban und du kommst vors Kriegsgericht. Kein Wunder, dass die Taliban uns für Weichlinge halten. Wenn wir uns ernsthaft über solche Nichtigkeiten aufregen, dann sind wir welche.

    Wenn wir das mit toten Taliban machen würden, was die Taliban mit ihren getöteten Feinden tun, dass wäre skandalös.
    Ein Waidmann steckt dem erlegten Stück einen Zweig in den Mund. Ob das eine Bedeutung hat? Er pinkelt nicht auf das Stück und macht unsittliche Fotos.

    Sie tun mir in ihrer Verrottetheit unendlich leid. Statt sich hier zu verbreiten, sollten sie in Gottes schöne Natur gehen und tief durchatmen und fühlen lernen. Alles erdenklich Gute!
  6. #35

    Gute Güte

    Zitat von DerKritische Beitrag anzeigen
    Das Problem ist nicht das Training, das gibts in
    vielen Eliteeinheiten weltweit.
    Das Problem ist die Bildung.
    Die meisten Rekrutierten kommen aus prekären
    Schichten (es gibt auch andre Begriffe dafür),
    die sich über die Armie Aufstieg und ein besseres
    Leben erhoffen.
    Dort tut nicht gerade die Bildungselite der USA
    ihren Dienst.
    Glauben Sie, dass man einen gut ausgebildeten jungen Menschen soweit bringen kann, absolut jeden Sch..ß zu machen, nur weil es ihm befohlen wurde? Und das in einer Weise, die jedem Respekt Hohn spricht? Aber ich gebe Ihnen ja recht: genau deshalb werden wohl auch nur die schlecht Gebildeten aus den Unterschichten herangezogen.
    Wenn es sich nicht so widersprüchlich und unmöglich anhören würde, könnte ich mir Eliteeinheiten vorstellen, die im Geiste des Humanismus und des Friedens erzogen werden, und die ihre Waffen nur in diesem Geiste benutzen. Ach - ich Gutmensch ich...
  7. #36

    Zitat von Darjaan Beitrag anzeigen
    die USA halten sich ne Truppe durchgeknallter Psychopathen, die sich als bezahlte "Halbmörder" unter der indoktrinierten Idee, etwas für die Weltfreiheit zu tun, aus Perspektivlosigkeit und mangelnder Bildung zur Armee melden...

    wo ist das Problem? warum die Empörung? jeder weiß dass der einfache Soldat im letzten Glied und Rang, relativ ungebildet, latent gewaltbereit und ein heroisierendes Männerbild hat...
    Krieg ist nunmal kein Ponyhof... will man den Soldaten, die jeden Tag dem Tod ins Auge schaun, nun auch noch die letzten Spielereien, mit abgeschlagegen Köpfen, Totenschädeln und urinierten Leichen nehmen?

    kann sich jemand in deren Lage versetzen? da haben sie gerade mal wieder ein Dorf von Taliban "gesäubert" und dabei versehentlich 8 Frauen, 12 Kinder und 3 Säuglinge erschossen, und dann will man den armen Kerlen auch noch den vermutlich einzigen Lacher am Tag nehmen, wenn sie mal mit ein paar Toten spielen...
    wo bleibt da der Spaß?

    Ironie setzt Verstand beim Empfänger vorraus....
    Sie werden verzeihen, wenn ich gestehen muss, dass mir das Lachen vergangen ist bei ihrem Beitrag. Mir will dieses angenehme hübsche Gesicht eines US-GIs nicht aus dem Sinn, der, vom deutschen Fernsehen gefragt warum er denn freiwillig im Irak Kriegsdienst leiste lapidar antwortete: "To kill" Seine Kameraden hättenzwar gemeint, man dürfe dies so deutlich nicht sagen, aber er sei da anderer Ansicht.
    Wie gesagt, keine brutale Hackfresse, sondern Marke Markus Lanz.

    Was genau die Amis zu Killern macht ist mir unbekannt, wenngleich ich natürlich eine Vermutung habe
  8. #37

    Zitat von Hank Hill Beitrag anzeigen
    Es geht hier doch nicht darum ob dieses Verhalten im Krieg "ueblich" ist oder nicht. Der Punkt ist dass was zum Teil mit wirklich guter Absicht am Anfang versucht wurde aufzubauen mit dem Hintern wieder umgerissen wird. Viele Amerikaner halten ihre Soldaten immer noch fuer Patrioten. In der Realitaet sind es eher Spatzenhirne die keinen besseren Job finden konnten.
    Es geht darum dass die USA 761 feste Stützpunkte im Ausland haben und auf insgesamt auf ca. 1000 zugreifen können.
    Das heiß dass sie 95% der der im Ausland befindlichen Soldaten und Stützpunkte stellen.
    Der Rest verteilt sich aud FRA, GB und eine handvoll anderer Länder (darunter Russland mit 1 Stützpunkt im Ausland in Syrien).

    Es geht folglich um Demokratie denn Ergebnisse über 90% sind nicht hinnehmbar.

    Selbst Ergebnisse über 66% sind in der Demokraktie sehr selten.

    Hier stimmt also im Ansatz etwas nicht und die US Soldaten sind auf Grund dieser Ungleichheit gar nicht in der Lage sich wie Menschen zu benehmen da ihnen dauernd eingeredet wird sie handelten korrekt und seien daher Menschen und es sei ihr Recht überall auf der Welt bewaffnet rumzulaufen um irgendwelche Tiere zu dressieren.

    Konkret gesagt heißt dass das man diesen uniformierten Hunde nicht mehr den Kriegshetzern an den Tastaturen überlassen darf um sie wieder zu Menschen zu machen.

    Die Mörder und Leichenschänder/Fledderer sitzen folglich an den Tastaturen.
    Da gilt es anzusetzen.

    Schauen sie sich nur in den Blutordnern (und die immer häufigeren unverblümten Kriegsaufrufe sogennanter Jouzrnalisten an) mehr um - dann erkennen sie den Unterschied und wissen wer die Herrchen der Höllenhunde sind.
    Bei den Herrchenan den Tataturen muß man ansetzen und nicht bei den Hunden.
  9. #38

    Zitat von frank_hh Beitrag anzeigen
    Keinen Menschen kann man auf einen derartigen Einsatz vorbereiten. Da kommen Instinkte zum Vorschein, die man in der gut behüteten Welt nicht kennt. Schuld bzw. Mitschuld haben all diejenigen, die den Einsatz angeordnet haben.
    Die sind da alle freiwillig. Um was zu tun? Ungestraft Leutchen platt zu machen und dann auf ihre Leichname zu pinkeln. Was meinen sie wohl warum so viele Leutchen begeistert in den WW2 gestartet sind? Teilweise ist es dann aber anders bekommen als gesdacht (Stalingrad).

    Anders Breivik ist ein tiefes Phänomen und sollte uns beschäftigen.
  10. #39

    zur Schrift

    Zitat von n01 Beitrag anzeigen
    Ich vermute, man kann einen Menschen gar nicht wirklich auf diese Greuel vorbereiten. Nur so nebenbei. Was ist mit Ihrer Schrift los? Die ist auch bei einigen anderen irgendwie falsch und teilweise unleserlich dargestellt.

    Gruß, n01
    manchmal wird das Ü; Ä ;Ö aus unerklärlichen Gründen "eigenartig" dargestellt.

    Da liegen sie schon richtig. Es ist aber Aufgabe der politischen und militärischen Führungskräfte solche Vorfälle zu vermeiden.
    Von höchster Stelle angeordnete Folter, Erniedrigungen von Gefangenen, usw. sind nicht gerade die positiven Maßstäbe für einen Verhaltenskodex.
    Schauen sie sich hier einige Beiträge an: "Wilde", "haben nichts anderes verdient" usw. diese Leute würden dass gleiche machen und dabei sich auch noch als Helden fühlen.


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