Forum: Blogs
Afghanistan: Taliban töten US-Soldaten in Camp von Prinz Harry
AFPBei einer großangelegten Attacke auf ein Armee-Lager in Afghanistan sind zwei US-Marines gestorben. Auch der britische Thronfolger Prinz Harry befand sich in dem Camp, er blieb unverletzt. Die Taliban bekannten sich - und nannten den Angriff eine "Vergeltung für das Schmähvideo".
http://www.spiegel.de/politik/auslan...855964,00.html
- #1 15.09.2012 08:08 von
Ich glaube es wäre besser, wenn Harry aus Afghanistan weggeht...
....man mag ihm dann vielleicht Feigheit vorwerfen, aber mit den "verbündeten" Afghanen hat er schon die Mörder im Haus. Die Taliban wissen anscheinend über jeden Schritt der Invasionstruppen Bescheid. Wie auch der Botschaftere in Bengasi von seinen "Sicherheitskräften" an die "Demonstranten" verraten wurde.
Die Taliban wollen Harry, und wenn er in Afghanistan bleibt, kriegen sie Harry.
Es wäre schade um diesen netten jungen Mann, wie es auch schade ist um jeden getöteten westlichen Soldaten, der für nichts als Dämlichkeit der Politiker stirbt.
Also hurry up Harry, und ich denke, das würden auch die Briten verstehen. - #2 15.09.2012 09:20 von
auslandseinsatz
wahlkampfthema für 2013 - raus mit der bw nicht nur aus afghanistan, sondern notfalls auch aus der nato - wie kann sich ein deutscher soldat oder polizist freiwillig für auslandseinsätze melden - immer weniger polizei in deutschland, aber dafür in afghanistan usw
- #3 15.09.2012 10:28 von
Riskante PR
Gut für die Royal-PR, schlecht für die Kameraden in seiner Nähe. Prinz Harry zieht die Angriffe auf sich, wie der Kuhfladen die Mücken. Den kapitalen Hirsch wollen sich die Taliban Jäger nicht entgehen lassen und um Geheimhaltung ist man in Sachen Aufenthaltsort des Prinzen ja nicht sonderlich bemüht.
- #4 15.09.2012 10:49 von
ca. 20-30 Angreifer gefallen
Insider melden daß ca. 20-30 Angreifer gesichert getötet wurden. Wohl eher etwas mehr da die Verwundeten wohl keine grosse Überlebenschance haben.
Sieht man sich "List of military operations in the War in Afghanistan (2001–present)" auf Wikipedia an sieht man daß alle Talib-Angriffe auf befestigte NATO-Stellungen zu horrenden Verlusten bei den Angreifern führen. - #5 15.09.2012 12:55 von
Armer Harry
Ja nee, ist klar, und die anderen britischen Soldaten/Väter/Söhne/Ehemänner/nette junge Männer dürfen dann weiterhin ihren Allerwertesten hin halten, sind ja nicht blaublütig, also scheint Ihres Erachtens nach deren Leben weniger wert zu sein. Übrigens kämpfen diese Soldaten dafür, dass die Afghanen irgendwann mal ähnliche Rechte wie wir haben.
Und der Prinz, ich nenne ihn nicht fürsorglich Harry, wird bestimmt nicht an die gefährlichen Orte geführt werden, da können Sie sich Ihres Lieblings, im wahrsten Sinne des Wortes, sicher sein. Dann kann er auch zukünftig Hakenkreuzarmbänder öffentlich zur Schau stellen ;-)
Und wenn die pöööhsen Afghanen, die hinterhältigen Killer, so gut Bescheid wüssten, hätten sie nicht den amerikanischen Teil der Basis, sondern den britsichen Teil attackiert. - #6 15.09.2012 16:05 von
- #7 16.09.2012 00:46 von
- #8 18.09.2012 01:45 von
Setzen, sechs.
Der Artikel bedient sich größtenteils eines Schönsprechs, der die Fakten unter den Teppich kehrt:
"mehrere Flugzeuge seien beschädigt worden"
Dabei handelte es sich um AV-8B Harrier der aus Yuma stammenden Marine Attack Squdadron VMA-211, die 10 ihrer Harrier in Afghanistan für Luftnahunterstüzung alliierter Truppen im Einsatz hatte.
Bei dem Angriff wurden 8 Harrier zerstört und zwei schwer beschädigt. Dabei handelt es sich um den schlimmsten Verlust an Flugzeugen der USA seit dem Vietnamkrieg. Die VMA-211 hat zuletzt in 1941 so viele Flugzeuge an einem Tag verloren.
Da die USA nur ca. 120 Harrier habe und zuletzt bei den Briten GR9 Harrier einkaufen mussten, um diese für Ersatzteile auszuschlachten, haben die USA bei diesem einn Angriff 1/15tel ihrer Harrier-Flotte verloren. Ein Flugzeugtyp, der an sich bis nach 2030 im Einsatz bleiben sollte, bis die F-35B einsatzbereit ist.
Die verbleibenden zwei Harrier wurden mittlerweile in die USA abgezogen. Ob und wann eine andere Staffel nachrückt und wieder für CAS-Missionen in Afghanistan bereitsteht, ist unklar.
Zu den getöteten "US-Marineinfanteristen": Einer davon war Lt. Col. Chris “Otis” Raible, kommandierender Offizier von VMA-211.
Aber egal. Hauptsache was zu Prinz Harry geschrieben. Und sonst ist ja nichts passiert.
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


