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Afghanistan: Sieben Minenräumer geköpft

Grausiger Anschlag in Afghanistan: Schon wieder wurden Mitarbeiter einer Hilfsorganisation Opfer der Taliban. US-Verteidigungsminister Panetta gibt sich bei einer Kabul-Visite trotzdem optimistisch. Nach dem Tod von Osama Bin Laden sei der Sieg über*al-Qaida nur noch eine Frage der Zeit, glaubt er.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...773490,00.html
  1. #30

    sinnlose Anwesenheit

    Zitat von Hardliner 1 Beitrag anzeigen
    Der Tod jedes ausländischen Soldaten oder Helfers in Afghanistan ist völlig sinnlos. Man kann einem Staat nicht helfen, wenn sich weite Teile der Bevölkerung gar nicht helfen lassen wollen. Daher: Bundeswehr raus aus Afghanistan, sofort!
    Beteiligt sind Soldaten, die nicht gerufen wurden und die selbsternannten Helfer. Sie werden solange Ziel und Opfer bleiben, bis sie das Land verlassen.
  2. #31

    Ach kommen Sie, alles schon dagewesen, was hat´s genützt? Nichts... Diverse Bandenbekämpfungseinheiten haben sich in Rußland wie die Sau benommen, und haben den Widerstandwillen nicht gebrochen, sondern eher noch angefacht. Gleiches gilt für den Afghanistankrieg der Russen. Schauen Sie sich mal die Verlustgegenüberstellungen an! An mangelnder Härte kann´s wohl nicht gelegen haben, daß die da mit eingekniffenenm Schwanz wieder rausgegangen sind. Nur scheint keiner dieser Politker, die anderer Leute Söhne da mal eben hinschicken, die noch nicht einmal das Kreuz besitzen, daß Kind beim Namen zu nennen (nämlich Krieg!), keiner von diesen Gestalten lernt aus der Geschichte! Und nachdem es nach 10 Jahren Einsatz in keinster Weise eine akzeptierte Verwaltung dort gibt (wie auch: die werden als Kollaborateure wahrgenommen, die sie letztendlich auch sind), ist mir völlig schleierhaft wie man bei diesem völlig verkorksten Einsatz noch optimistisch sein kann. Und wenn ich mir hier in Deutschland die Schulen und Straßen ansehe: das Geld, was diesem völlig korrumpierten Oberbürgermeister von Kabul in den Rachen geworfen wird, könnten wir selbst sehr gut gebrauchen! Auf Ihren Kommentar bezüglich der Legitimität, alle Afghanen ab 12 Jahren als legitime Ziele anszusehen geh ich mal nicht ein. Das was Sie da geschrieben haben, spricht für sich selbst.
  3. #32

    ...

    Zitat von Das Kombinat Beitrag anzeigen
    Also lieber den Schwanz einkneifen vor religiösen Fanatikern und das Land und seine Bevölkerung verloren geben? Ist das Ihre "Lösung"? Sowas nenne ich "feige".
    Das ist realistisch. Wir kämpfen gegen eine Guerilla-Armee. Und eine solche kann nicht überleben ohne die Unterstützung weiter Teile der Bevölkerung.


    Zitat von Das Kombinat Beitrag anzeigen
    Damit wäre ein ungeheurer Gesichtsverlust für die alliierten Streitkräfte verbunden. All die ganze Waffentechnik, die Manpower, die ausgefeilten Taktiken - sinnlos gegen eine Horde Hinterwäldler? Nö! Jetzt erst recht!
    Und sowas nenne ich dumm. HighTech nutzt in asymetrischen Kriegen ausgenommen wenig, Manpower ist nicht genug da (um Guerillas ernsthaft ausrotten zu können, braucht man Raten so um die 25:1) und die Taktiken sind nur geringfügig weiterentwickelt als im Vietnamkrieg.

    Wir können diesen Krieg nicht gewinnen, weil wir uns selbst belügen. Wir tun so, als seinen die Taliban nur ein paar Terroristen die keiner mag, und wir würden das Volk vor ihnen beschützen. Nur ist das Volk Teil des Problems, genauer gesagt Stammesfehden, Clan-Loyalitäten und simples Gang-Denken. Wenn man versucht, so einen Krieg mit den Mitteln einer modernen, humanistischen Demokratie zu kämpfen, scheitert man fast zwangsläufig.

    Wenn wir mal zugeben würden, dass uns das Schicksal des einzelnen Afghanen im Grunde scheißegal ist, könnten wir ohne Probleme eine einflussreiche Marionette aufstellen, bewaffnen und kurz wegsehen und die Kameras ausschalten, wenn er die Aufständischen mit Stumpf und Stiel ausrottet... ohne dass unsere Truppen einen Kratzer abbekommen. Alles was wir dafür tun müssten, wären monatlich ein paar Koffer Bares rüberwachsen lassen. Bei dem, was wir an Geld und Leben schon in dieses bodenlose Loch gekippt haben, wäre das ein absolutes Schnäppchen.
    Aber solange wir weiterhin so tun, als würde IRGENDWER ein demokratisches Afghanistan wollen, werden wir auch weiter scheitern, werden wir Geld und Leben opfern, und sobald wir irgendwann die Schnauze voll haben und uns verziehen wird es schlimmer als es unter jedem westlichen Marionettenherrscher je sein könnte.
  4. #33

    xxx

    Zitat von kopflast Beitrag anzeigen
    das ein Statemant in dieser Deutlichkeit veröfentlicht wird.
    Aus sicht Deutschlands stimme ich 100% zu. Allerdings wird der Unterschied zwischen Partisan und Terrorist durch die Seite definiert auf der man kämpft, oder?
    ich versuche es:

    partisan kämpft im eigenen land
    terrorist kann überall anschläge begehen

    aber im grunde kommt es nur auf den sieg an.

    tito war auch erst partisan, dann staatenlenker.
  5. #34

    Da graust es mir beim Lesen

    Zitat von akolyth2 Beitrag anzeigen
    Sie haben Recht. Denn in AFG herrscht ein Partisanenkrieg.
    Allerdings lassen NATO-Truppen die notwendige Härte vermissen.
    Der Kampfeswille der Taliban läßt sich nur durch umfassende militärische Strafaktionen - auch präventiv - auslöschen. Da in einem Partisankrieg keine Kombattanten auf seiten der Partisanen existieren, muß der WEiderstandswille der Zivilbevölkerung systematisch gebrochen werden. Das Wort Kollateralschaden hat dabei ausgedient: denn jeder Afghane muß als ein lohnendes Ziel erkannt werden. Dies gilt aufgrund der altersstruktur in AFG auch für Menschen ab ca 12 Jahren.
    Die Strafaktionen Israels in den bestzten gebieten sollten hier ein Vorbild für die zukünftige NATO-Strategie sein.
    Diese muß allerdings durch entsprechende polizeiliche Strafaktionen innerhalb z.B. Deutschlands unterstützt werden, um auch die Symphatisanten außerhalb von AFG gezielt zu töten.
    Hallo,
    Selten so was unsinniges gelesen. Man denkt unwillkürlich an die strafaktionen der deutschen Wehrmacht nach Partisanenüberfällen, die mit recht als menschenrechtswidrig verurteilt wurden. Die Strafaktionen Israels halten den Krieg in Palestina seit 50 Jahren am kochen. Und dies ist ja auch der Sinn. Dort wie in Afghanistan will eigentlich niemand den Frieden.
    Eigentlich hätte die Erfahrung der letzten 100 Jahre zeigen sollen, dass keine noch so gut gerüstete Arme gegen Partisanen erfolgreich sein kann, besonders wenn sie aus dem Ausland kommt. Frankreich, USA in Indochina, Russland in Afganistan. Je härter vorgegangen wird und "collaterale" Schäden wie von Bomben zerfetzte Kinder in Kauf genommen werden, um so mehr wächst der Rückhalt der Partisanen in der Bevölkerung. Schon jetzt werden sogar die deutschen Truppen, die sich sehr zurückgehalten haben, als unerwünschte Besatzer gesehen.
    Der ganze Einsatz in Afghanistan ist ein kaum zu überbietender Wahnsinn und wird erfolglos bleiben.
    Es geht von Afganistan auch keine Bedohung aus, wie sollen Turnschuhkämpfer mit Kalaschnikov und Dappeln als Notration uns gefährden?
    Und die Attentäter vom 11. September haben sich in Deutschland organisiert und in USA ausgebildet. Also sind Polizei, Zoll und Grenzschutz warscheinlich effektiver als die Bundeswehr in Afghanistan. Es soll nicht zynisch klingen, aber ein guter Kaufmann schmeißt schlechtem Geld kein Gutes hinterher.
    Auch wir sollten nicht versuchen, die bedauernswerten toten deutschen Soldaten damit zu rechtfertigen, dass wir weiter Soldaten in einen unnützen Tod schicken.

    mfg Kioto
  6. #35

    Tja

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Beteiligt sind Soldaten, die nicht gerufen wurden und die selbsternannten Helfer. Sie werden solange Ziel und Opfer bleiben, bis sie das Land verlassen.
    Mein Mitleid mit den "zivilen Helfern" hält sich in engen Grenzen. Man muss schon ziemlich ideologisch oder religiös verblendet sein um in dieses Land zu gehen. Es gibt genug notleidende Gesellschaften die dankbar für Hilfe sind.

    Die Soldaten tun mir eher leid. Die sind wohl in den seltensten Fällen freiwillig dort.
  7. #36

    Nicht arm

    Zitat von veremont Beitrag anzeigen
    Ja, die armen armen Afghanen. Müssen sie erst unschuldigen Leuten den Kopf abschlagen bis sie jemand beachtet. Vielleicht sollte ich das an der nächsten Supermarktkasse auch mal versuchen wenn die Schlange zu lang wird.

    "nicht grausig" entschuldigung aber Sie haben einen an der Waffel. Das IST grausig und ich hoffe, dass den Schlächtern eine gerechte Strafe (Kopfschuss) zukommt.

    Und ja, es sind nicht nur dämliche sondern auch babarische, zurückgebliebene und kranke Islamisten.

    Aber den anderen Foristen kann ich nur zustimmen: raus aus dieser Hölle von einem Land. Mauer drum und mit Sand füllen und vergessen.
    sondern reich an Erfahrung, wie man sich gegen Imperialisten zur Wehr setzt.

    Es ist das Anglo-Amerkika-Imperium, welches Afghanistan überfallen hat!

    Wer sich dort als fremde Macht aufhält ist nicht unschuldig.

    Der Freiheitskampf der Afghanen-Völker hat nur rudimentär mit dem Islam zu tun. Vorwiegend geht es darum zu verhindern, daß Afghanistan von "uns" als Opium-Plantage mißbraucht wird. Seit Jahren bewachen sogar deutsche Soldaten die Felder, die von den Taliban zerstört wurden. Es geht um einen gewaltigen Drogen-Markt von 500 Milliarden US$ im Jahr, den die Taliban nahezu ausgetrocknet hatte.

    Im Zusammenhang mit Afghanistan ist das Imperium und seine Helfershelfer krank und barbarisch (nicht baba-risch=väterlich)
  8. #37

    .

    Zitat von fussball11 Beitrag anzeigen
    Wir haben denen doch den Weg geebnet.

    Einfallen, zerstören, verlieren, abziehen.
    Ein zerstörtes Land zurücklassen, Extremisten die Macht überlassen und behaupten man wäre als Sieger vom Platz gegangen.
    Sie sceinen ja viel Ahnung von Afghanistan vor 2001 zu haben.
  9. #38

    Geschrei

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    Wenn wir mal zugeben würden, dass uns das Schicksal des einzelnen Afghanen im Grunde scheißegal ist, könnten wir ohne Probleme eine einflussreiche Marionette aufstellen, bewaffnen und kurz wegsehen und die Kameras ausschalten, wenn er die Aufständischen mit Stumpf und Stiel ausrottet..
    Gute Taktik, würde ich auch empfehlen, aber was denken Sie, was auf Seiten der Friedensaktivisten und Menschenrechtler im Westen dann los wäre? Deren Geschrei wäre unüberhörbar!
  10. #39

    .

    Zitat von Growling Mad Scientist Beitrag anzeigen
    Wenn ich mit einem dreist erlogenen Grund in ein fremdes Land einfalle, es besetze, zerbombe, ausgeraube und mit Urangeschossen unbewohnbar mache, dann würde ich mich nicht wundern, wenn die dortigen Bewohner Rache an mir und meinen Landsleuten üben würde.

    Aber 1 und 1 zusammen zählen konnten Poltiker ja noch nie, zumindest die heutigen nicht. Wenn ich solche Phrasen wie hier lese, dann frage ich mich ernsthaft wie solche Menschen länger als 10 Minuten überleben können.

    Der Anschlag ist nicht grausig, sondern ein Hilfeschrei der Afghanen, da deren Interessen niemanden interessieren... "sind ja angeblich bloß dämliche Islamisten"
    Zu den segnungen der Demokratie gehört die Meinungsfreiheit, aber die schließt leider nicht ein, dass diese Meinung irgend eine Sinn ergibt. So einen Sinnlosen Mist wie den Ihren habe ich sehr selten gelesen.

    Diese Minenräumer, haben nicht nur aktiv eindeutige Hilfe für Afghanistan geleistet, sondern auch noch ihr Leben riskiert. Das wurde von mordlustigen Idioten bestraft, die zusätzlich noch behaupten, dass der Islam eine überlegene Religion ist und was allem die Krone aufsetzt ist, dass Menschen wie Sie dafür Verständnis aufbringen.

    MfG. Rainer


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