Mich wundert, dass es überhaupt zu einer Verurteilung kam.
Aber spätestens wenn die Taliban wieder herrschen würde das Mädchen wegen Unzucht gesteinigt und alle anderen freigesprochen.
REUTERSSie sperrten sie monatelang in die Toilette, rissen ihr Fingernägel ab, verbrannten sie mit Zigaretten: Ein afghanisches Paar wollte seine 15-jährige Schwiegertochter zur Prostitution zwingen. Ein Gericht verurteilte sie nun zu zehn Jahren Haft. Menschenrechtsaktivisten kritisierten das Urteil als zu milde.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...831546,00.html
Mich wundert, dass es überhaupt zu einer Verurteilung kam.
Aber spätestens wenn die Taliban wieder herrschen würde das Mädchen wegen Unzucht gesteinigt und alle anderen freigesprochen.
...die Strafe ist viel zu gering. Die Afghanen sind Heuchler. Sie wollen nicht, dass Mädchen/junge Frauen/Frauen lesen, schreiben, rechnen lernen, weil sie dann "mächtig" sind und den Mann abweisen können. Sie stehen dann nicht immer zur Verfügung, wie der Mann oder die Schwiegereltern wollen. Das Land ist sooooooooooo hintertupfig, wie nur ein Land sein kann. Es war wie bei und im und vor dem Mittelalter, nur wir sind -Gott sei Dank- weiter und gerade deshalb sollten wir Sorge tragen, dass solche Grausamkeiten äußerst hart bestraft werden und darüber hinaus. Das ist nur ein Fall, der ans Licht kam. Wieviele Fälle treten so oder ähnlich auf? Das will im Westen keiner wissen. Den Afghanen/Regierung Gelder sperren und für "anständige" Bildung/Ausbildung sorgen. Drogenfelder abbrennen und Böden für Sorten nutzen aus denen das Volk Gewinn zieht. Bei Kazai und Familie anfangen, dann die Vasallen vornehmen, was meint ihr wie schnell man umdenkt und handelt!!!!!!
Das Mädchen wäre, wenn es denn nachgegeben hätte und dann "erwischt" worden wäre, zweifellos mit dem Tod durch Steinigung "bestraft" worden.
Obwohl ich strikter Gegner der Todesstrafe bin, wäre es nur juristisch logisch, wenn die Verursacher einer "todeswürdigen Handlung" selbst am Galgen landen.
Ich finde es wie einer meiner Vorredner auch positiv, dass es überhaupt zu einer Verurteilung gekommen ist. darüber, ob das Urteil zu milde ist lässt sich streiten. Bin zwar kein Jurist aber ich bin mir relativ sicher, dass in Deutschland Niemand für schwerste Körperverletzung mehr als zehn Jahre Gefängnis bekommen kann.
... mir fehlen die Worte über die Art und Weise, wie eine Schwiegertochter - fast noch ein Kind - "entsorgt" wird: Zwang... Prostitution...Steinigung. ... immer noch tiefstes Mittelalter
Ist das wirklich Ihr ernst?? Ich bin ja auch dafür, dass diese Menschen bestraft werden. Aber wie kommen Sie auf die Idee, dass es "uns" (dem sogenannten Westen) zusteht uns zu erheben und "denen da" mal zu erklären, wie man es richtig macht?? Ich denke nicht, dass man das Problem lösen kann, indem man von außen diktiert wie es vermeintlich geht!!! Wirklich nicht...
1. Solche Fälle hat es auch schon bei uns im "tollen" Westen gegeben. Bei uns haben Inzuchtsväter ihre Töchter über Jahre vergewaltigt und Kinder mit ihnen gezeugt. Das war in Österreich also mitten in Europa!
2. Gibt es aus Afghanistan nichts anderes zu berichten? Wann ziehen denn unsere Soldaten endlich ab und wieviele Menschen müssen denn noch sterben, damit es uns im Westen gut geht? Wieviele Menschen sind denn in Afghanistan seit der Bombardierung durch den Westen gestorben?
3. Menschenrechtsaktivisten fordern härtere Strafen? Was sind das für Menschenrechtsaktivisten? Dieselben Menschenrechtsaktivisten, die Guantanamo als "zu human" ansehen?
4. Ein afghanischer Fortschritt, früher hätte man die Leute einfach erschossen, gesteinigt oder erhängt, aber wenn sich erstmal die "Menschenrechtsaktivisten" einsetzen, dann kann das alte Taliban-Regime mit deren Segen wieder Schalten und Walten wie es will. Krank!
5. Wollten wir nicht die Menschenrechte dort unten stärken?
6. Würde in Deutschland jemand mehr als 10 Jahren dafür bekommen? Wohlgemerkt die Höchststrafe liegt bei 15 Jahren! Hier in Deutschland würden alle schreien, ja recht so, dass die 10 Jahre bekommen, aber in Afghanistan ist das zu milde?
7. Wie würden wir es finden, wenn die Taliban mal unsere Rechtssprechung als "zu milde" bezeichnen würden?
Und wir haben den Taliban vorgeworfen unmenschliche Verbrecher zu sein, aber wollen am liebsten, dass diese Menschen von der Bildfläche verschwinden? Wie bescheuert sind wir denn geworden...
Ich fürchte wie Sie, daß dies nur ein Fall ist, der mehr oder weniger zufällig ans Tageslicht kam, und ich freue mich, daß diesmal wirklich Schuldige bestraft wurden. Was immer dazu geführt haben mag: Ein Fortschritt.
Ansonsten wird aufgezeigt, wo die Versäumnisse - nicht der Soldaten des Westens, sonderen deren Leithammel - lagen und liegen:
Entmachtung und Entwaffnung der Warlords, Zerschlagung der Rauschgiftmafia und Förderung einer Landwirtschaft, die der Bevölkerung dient.
Es wurde und wird im Westen "Überschlau" taktiert, statt die Dinge in die Hand zu nehmen und zu wirklichem Fortschritt zu führen. Man braucht sich nur die blödsinnigen Handlungsanweisungen für deutsche Soldaten anzuschauen, um die Intelligenz der Verfasser zu bewerten.
Wie dem auch sei, wenn nach dem Abzug der westlichen Truppen die Taliban an die Macht kommen, haben sich die das als ihr "Verdienst" ans Revers zu heften, die mit ungeheuer viel Geld und Opfern sagenhaft wenig geleistet haben.