Forum


 

Afghanistan: Rechtsextremer Offizier soll für Bundeswehr im Einsatz sein

dapdIn Afghanistan soll ein Bundeswehr-Offizier dienen, den deutsche Sicherheitsbehörden als rechtsextrem einstufen. Das berichtet der "Stern". Der Militärische Abschirmdienst ist bereits eingeschaltet worden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-859288.html
  1. #1

    Freiheitliche demokratische Grundordnung

    "Das Soldatengesetz sieht vor, dass niemand für die Bundeswehr arbeiten darf, der nicht "jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt"."

    Das habe ich während meiner Bundeswehrzeit 1981/82 gemerkt. Dort habe ich von Vorgesetzten mehr rechtsextremes Gefasel gehört als man auf einem Parteitagder NPD vernehmen würde. ist aber durchaus möglich, dass sich die Ansichten der Soldaten vom Feldwebel aufwärts in den letzten 30 Jahren geändert haben. Oder etwa doch nicht?
  2. #2

    nein

    Zitat von Peter.Lublewski Beitrag anzeigen
    "Das Soldatengesetz sieht vor, dass niemand für die Bundeswehr arbeiten darf, der nicht "jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt"."

    Das habe ich während meiner Bundeswehrzeit 1981/82 gemerkt. Dort habe ich von Vorgesetzten mehr rechtsextremes Gefasel gehört als man auf einem Parteitagder NPD vernehmen würde. ist aber durchaus möglich, dass sich die Ansichten der Soldaten vom Feldwebel aufwärts in den letzten 30 Jahren geändert haben. Oder etwa doch nicht?
    leider nicht. alle irgendwie rechts angehaucht. sammeln SS uniformen und helme, sogenannte "geschichtsbuecher" mit eindeutig national solzialistischer gesinnung, und wir erinnern uns gern an den Uffz, der den MG3 schuetzen motiviert, indem er eine bizarre situation mit einem afro-amerikaner beschreibt, der die mutter des schuetzen fiktiv aufs bitterste beleidigt...
  3. #3

    Besser ...

    Zitat von Peter.Lublewski Beitrag anzeigen
    "Das Soldatengesetz sieht vor, dass niemand für die Bundeswehr arbeiten darf, der nicht "jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt"."

    Das habe ich während meiner Bundeswehrzeit 1981/82 gemerkt. Dort habe ich von Vorgesetzten mehr rechtsextremes Gefasel gehört als man auf einem Parteitagder NPD vernehmen würde. ist aber durchaus möglich, dass sich die Ansichten der Soldaten vom Feldwebel aufwärts in den letzten 30 Jahren geändert haben. Oder etwa doch nicht?
    Ja, es hat sich etwas geändert, das kann ich als ehemals aktiver Zeitsoldat (85/86) und noch aktiver Reservist durchaus bestätigen. Sicherlich ist auch die BW kein Kloster in dieser richtung, aber die Grundrichtung geht ganz klar in die 'Anti-Rechts'-Richtung. Natürlich findet man immer wieder ein paar Idioten, die das nicht verinnerlicht haben oder es nicht wollen, aber die kann man schnell rauspicken und entsprechend einnorden.
  4. #4

    Da bieten sich völlig neue Formen der ...

    ... TV Unterhaltung!

    Ich denke da an ein Format mit dem Thema "Extremisten-Camp" in dem man dann Rechtsradikale, Islamisten, Mitt Romney und radikale Siedler in einen Conainer sperrt. die Kanidaten müssen dann verschiedene Aufgaben durchführen und allgemein miteinander klarkommen. Blitzkrieg planen, auf einem Modellbrett aus vorgegebenen Teilen möglichst viele Siedlungen bauen die gegen möglichst viele UN_Resolutionen verstoßen, Jungfrauen sortieren, ein erfolgreiches Selbstmordattentat simulierenund natürlich den zur Verfügung stehenden Etat für Essen und klopapier Wasser in möglichst kurzer Zeit durch radikale Steuersenkungen ruinieren.

    Deren Intraktion kann man dann per Pay-TV oder mit drei Tagen Verzögerung auf RTL II beobachten. Die Einnahmen aus der Show werden zur Errettung von EU-Pleitebankstern verwendet.
  5. #5

    Alle ?

    Zitat von roland.vanhelven Beitrag anzeigen
    leider nicht. alle irgendwie rechts angehaucht. sammeln SS uniformen und helme, sogenannte "geschichtsbuecher" mit eindeutig national solzialistischer gesinnung, und wir erinnern uns gern an den Uffz, der den MG3 schuetzen motiviert, indem er eine bizarre situation mit einem afro-amerikaner beschreibt, der die mutter des schuetzen fiktiv aufs bitterste beleidigt...
    Sorry Kamerad, das kann ich grundsätzlich so nicht stehen lassen. Da werden Extrembeispiele rausgepickt und mit 'Schwamm über alles' auf die komplette Truppe übertragen. Idioten gibt immer und wirds immer geben - und dagegen kann man vorgehen. Tendenziell ist die Truppe trotzdem keine 'rechtes Nest', Ausnahmen bestätigen in dem Fall die Regel. Wenn jemand zuhause SS-Uniformen sammelt und (leider) Bundeswehrsoldat ist, dann muss das nicht heißen, daß jeder oder viele in der Truppe ähnlich drauf sind.
  6. #6

    .....

    Zitat von Peter.Lublewski Beitrag anzeigen
    "Das Soldatengesetz sieht vor, dass niemand für die Bundeswehr arbeiten darf, der nicht "jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt"."

    Das habe ich während meiner Bundeswehrzeit 1981/82 gemerkt. Dort habe ich von Vorgesetzten mehr rechtsextremes Gefasel gehört als man auf einem Parteitagder NPD vernehmen würde. ist aber durchaus möglich, dass sich die Ansichten der Soldaten vom Feldwebel aufwärts in den letzten 30 Jahren geändert haben. Oder etwa doch nicht?
    solange er seinen Leben für die " Verteidigung der freiheitlich
    demokratischen Grundordnung" am Hindukusch einsetzt, ist
    er doch brauchbar? Oder??
  7. #7

    Da bin ich ja entsetzt,

    ein "gefährlicher" rechstextremer Reservist in Afghanistan. Welch eine Gefahr für die Taliban. Als Reservisten ist man den Kameraden doch mit einem Federstrich endgültig los. Das ist doch eine "Hund beisst Mann" Meldung. Aus einem braunen Reservisten eine staatsgefährdende Affäre zu machen ist gemessen an dem Unfug des ganzen AG Einsatzes wohl übertrieben. Durch den Einsatz in einem solchen Land wird wohl ohnehin kaum jemand zum überzeugten, liberalen Menschenfreund.
  8. #8

    Soll das eine Überraschung sein?

    Wie von Peter L. schon geschrieben. Ich war 84 beim Bund und kenne die Lieder die Nachts im Offsheim gesungen wurden.
  9. #9

    optional

    Es ist garantiert nicht jeder bei der Bundeswehr ein Nazi oder sonstwas in der Richtung. Diene seit fast 10 Jahren und bin aktives Mitglied in der SPD und ich sammel garantiert keine SS Uniformen oder so ein Mist. Ja es gibt rechte Fälle, aber es gibt auch linke Fälle in der Armee, zwar weniger als rechte, aber es gibt sie. Und mittlerweile haben wir in der Armee viele Kameraden, die aufgrund ihrer Hautfarbe oder der Herkunft (entweder ihrer oder Eltern) nicht in das Bild von solchen Menschen passt, sind diese dann auch alles Nazis?








TOP



TOP