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Afghanistan-Mission: Zahl deutscher Soldaten soll 2013 deutlich sinken
dapdZwei Jahre vor dem angepeilten Ende der Afghanistan-Mission macht die Bundesregierung Tempo: Im neuen Mandat für die Bundeswehr peilt Berlin nach SPIEGEL-Informationen eine signifikante Reduzierung der deutschen Einheiten an. Der Abzug entpuppt sich mehr und mehr als logistische Herkules-Aufgabe.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-861218.html
- #1 14.10.2012 19:54 von
mein tipp an die bundeswehr. wir verkünden das abzugsdatum in allen islamischen medien und ziehen einfach einen tag früher ab. der feind ärgert sich und deutschlands ruf der zuverlässigkeit ist kaputt. na und, wenns sein muss.
- #2 14.10.2012 19:54 von
das traurige
ist doch: deutschland und seine verbuendeten haben den krieg in afghanistan sang und klanglos verloren. das war zwar schon vorher klar, hielt den deutschen bundestag aber dennoch nicht davon ab deutsche soldaten auf ein himmelfahrtskommando zu schicken. und lernen sie etwas daraus? ach was: es wird ein militaerischer auslandseinsatz nach dem anderen durchgefuehrt. manche mit, manche ohne zustimmung des bundestages. auch in syrien haben wir aufs falsche pferd gesetzt und werden uns damit abfinden muessen, auch weiterhin assad als ansprechpartner in damaskus zu haben.
- #3 14.10.2012 20:21 von
Betrüger
kein Wort davon dass das Chaos ausbrechen wird sobald die Deutschen abgezogen sind. Dann wird dort abgerechnet!
- #4 14.10.2012 20:29 von
Wehner
Wehners Ausspruch "Wer rausgeht muß auch wieder reinkommen" könnte man hier abwandeln, indem man die alte militärische Weisheit zitiert: "Wer reingeht muß irgendwann auch wieder raus". Dieses raus ist bekanntlich ungleich schwieriger; man könnte auch folgern "Den Letzten beißen die Hunde".
- #5 14.10.2012 20:31 von
Also, wenn ich den Artikel jetzt richtig gelesen habe, sind mmt 4600 Soldaten da und die Zahl soll auf 4400 sinken.... und DAS soll eine Herkulesaufgabe sein ???? Oder bezieht sich der kleine Teilsatz auf die gesamte Nato-Truppe?
Wenn ja, mal wieder eine tolle, verwirrende Satz-Zusammenstellung völlig aus dem Zusammenhang gerissen.
Ich sage, alle raus da, die Hardware da lassen (die Afghanen finden sicher Verwendung dafür) und der Verteidigungsminister hat einen Grund, neues, modernes und auch funktionierendes Material anzuschaffen. - #6 14.10.2012 20:45 von
70.000?
Aha. Es sind 63.000 internationale Soldaten vor Ort. Davon 4.000 Bundeswehrsoldaten."Einfach wird das Ende der Operation Afghanistan keineswegs. Abseits der riesigen Materialmengen, Nato-Planer sprechen von rund 125.000 Containern mit Ausrüstung und rund 70.000 gepanzerten Fahrzeugen"
Und die haben 70.000 Fahrzeuge? Alleine die Bundeswehr-Soldaten? Also hat jeder ungefähr 18 persönliche eigene Fahrzeuge?
Oder hab ich das falsch verstanden und die gesamte ISAF hat 70.000 gepanzerte Fahrzeuge? Also hat dann nur noch jeder ISAF-Soldat 1,1 eigene Panzer? Ganz schön viel!
Und die Bundeswehr hat 125.000 Container? Also jeder Soldat so um die 30 eigene? Wow! Alleine die Grundfläche ist größer als meine Wohnung!
Kann doch nicht stimmen. Unfug.
zx6 - #7 14.10.2012 20:48 von
[QUOTE=ziegenzuechter;11142210]ist doch: deutschland und seine verbuendeten haben den krieg in afghanistan sang und klanglos verloren.
Das ist Schwachsinn, Nur ISAF ist es zu verdanken, dass die afghanische Bevölkerung wieder ungestört von den Taliban und Al Qaida in halbwegs humanen Umständen leben kann. Die Taliban sind vertrieben und deutlich geschwächt. Und das nennen sie verloren? - #8 14.10.2012 21:21 von
- #9 14.10.2012 21:26 von
Bundesregierung! Wo bleibt die Transparenz?
Bei der Definition kompletten Abzug aus Afghanistan gibt es wohl bei de Maizière noch Verständnisprobleme. Mir ist nicht verständlich, was man bei komplett Abzug anders interpretieren kann. Ich bin auch der Überzeugung, dass man das Land nicht übereilt verlassen sollte. Solange man keine Infrastruktur und Wirtschaftszweige aufbaut, ohne sie gleich zu zerstören, wird die Mehrheit der Bevölkerung auf seiten der Taliban bleiben. Man muss den Menschen eine Lebensgrundlage und Perspektive bieten können. Dies ist nur durch Jobs möglich. Jedoch hängt der Aufbau mit Kooperation der Taliban ab. Die "International Advisory and Assistance Mission" (ITAAM) soll keine Kampfmission sein, trotzdem liefert man Waffen und Soldaten. Werden die Taliban das auch so sehen? Immerhin gab es hier offiziell einen Sinneswandel, die eine Kampfmission nicht in Sicht haben soll. Man könnte ja von der Bundesregierung eine Art Stellungsnahme zu ITAAM zu erwarten, welche auch in den Medien dargestellt werden, die über mehr Aufmerksamkeit verfügen. So etwas würde man Transparenz & Aufrichtigkeit nennen und wie man weiß ist schwarz-gelb nicht für sowas bekannt. Wieso sagt die Regierung nicht einfach warum man noch Truppen dort braucht. Ein paar Kausalketten kann man doch noch erwarten dürfen oder fehlen die Argumente. Das bestimmt auch, aber vor allem würde dem Bürger klar werden, dass das Versprechen vom kompletten Abzug aus Afghanistan bis 2014 eine Lüge war.
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