Afghanistan: Milizen-Kommandeur soll junge Frau enthauptet haben

REUTERSDie Bevölkerung in Afghanistan sieht sich einer wachsenden Bedrohung durch lokale Milizen ausgesetzt. Die teils von den USA ausgerüsteten Gruppen sollen eigentlich ländliche Gebiete sichern - doch inzwischen terrorisieren sie vielerorts die Menschen. Jüngstes Opfer ist eine 20-jährige Frau.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-860530.html
  1. #1

    Leider

    erinnern diese Vorfälle sehr genau an die Entwicklungen nach dem Abzug der Sowjets aus Afghanistan...
    Die Umstände sind bekannt...
    Vor dem Hintergrund der aktuellen Ausgangssituation kann man sich nur mit sehr großen "Bauchschmerzen" dem Thema Ausbildung und schlussendlichem Abzug der westlichen Truppen widmen...
  2. #2

    Afghanistan ist ein Land voller Banditen. Dort etwas aufzubauen ist doch wie der Kampf gegen Windmühlen.
  3. #3

    Jap

    Zitat von halliburtonium Beitrag anzeigen
    erinnern diese Vorfälle sehr genau an die Entwicklungen nach dem Abzug der Sowjets aus Afghanistan...
    Die Umstände sind bekannt...
    Vor dem Hintergrund der aktuellen Ausgangssituation kann man sich nur mit sehr großen "Bauchschmerzen" dem Thema Ausbildung und schlussendlichem Abzug der westlichen Truppen widmen...
    Habe ich auch gedacht...
    Allerdings frage ich mich, ob jetzt immernoch irgendwelche Leute dem Islam die Schuld in die Schuhe schieben werden, denn offensichtlich ist diese Gewalttätigkeit ein gesellschaftliches Problem in Afghanistan.
    Ich hoffe dass diesem Mörder der Prozess gemacht wird, und dass die NATO noch länger vor Ort bleibt um die Rechtsstaatlichkeit zu sichern.

    Das sollte allererstes Ziel sein, die Taliban zu bekämpfen scheint ja nur eine Symptombekämpfung zu sein...
  4. #4

    Tolle Meldung

    Zitat von zakalwe. Beitrag anzeigen
    Afghanistan ist ein Land voller Banditen. Dort etwas aufzubauen ist doch wie der Kampf gegen Windmühlen.
    Auch im christlichen Abendland kommen solche Verbrechen hin und wieder vor.
  5. #5

    Fehler im Text

    ein "junges Mädchen", daß 20 Jahre alt ist? Hier hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen, oder wäre die Vergewaltigung und Ermordung einer Frau weniger interessant?
  6. #6

    Niur an diesem Land...

    ...sondern an dieser Region der Stammesgebiete haben sich in den vergangen Dekaden schon mehrere die Zähne ausgebissen. Die Gründe für die Unentwickelbarkeit dieser Geniete im westlichen Sinne ist unbestreitbar. Also: Raus dort, aufhören mit humanistischem Geschwafel, Mauer darum, komplett isolieren und in 50 Jahren mal nachschauen, ob man mit dem, was dann noch übriggeblieben ist, irgend etwas anfangen kann. Punkt. Ende. Aus.
  7. #7

    Damit haben Sie zweifellos Recht

    Zitat von MiniDragon Beitrag anzeigen
    Auch im christlichen Abendland kommen solche Verbrechen hin und wieder vor.
    Dennoch glaube ich nicht, dass der Krieg in Afghanistan der dortigen Bevölkerung Vorteile bringt.
    Nach Abzug der Truppen, ob 2014 oder in hundert Jahren, wird es dort wieder so zugehen wie vor dem Eingreifen der "Friedenstruppen".

    Anders ist nur, dass einige über mehr Waffen und Know-How verfügen und dass es Rechnungen aus Kriegstagen zu begleichen gibt.
  8. #8

    optional

    Mit 20 geht man durchaus noch als Mädchen durch. Besonders in einem unaufgeklärten Land wie Afghanistan...
    Man kann aber auch das Erbsenzählen anfangen.

    Zum Thema: Vielleicht sollte man in Afghanistan die Kreuzigung am Straßenrand einführen....
  9. #9

    Es passiert nicht nur hin und wieder, sondern täglich. Überall auf der Welt.Mörder gibt es in allen Nationen, Religionen, ..............