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Afghanistan: Lammert wirft Linke aus dem Bundestag
Eklat im Bundestag: Parlamentspräsident Lammert hat sämtliche Mitglieder der Links-Fraktion des Plenums verwiesen. Die Abgeordneten hatten mit Plakaten gegen die Afghanistan-Mission der Bundeswehr protestiert. Darauf standen nach Informationen von SPIEGEL ONLINE die Namen der Opfer des Luftangriffs bei Kunduz.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...680472,00.html
- #770 28.02.2010 17:43 von
Vom linken Weg abgekommen?
Wie gut, dass Sie Vergangenheit (SED) und Gegenwart (Die Linke) auseinanderhalten können.
Und kommen Sie mir jetzt nicht mit NSDAP und NPD als "Gegenbeispiele".
Die Linke vertritt linke Positionen, die sich die mittiger-gerutschte SPD nicht mehr traut - die NPD ist mehr oder weniger auf dem rechten Stand der NSDAP stehengeblieben. - #771 28.02.2010 18:25 von
- #772 28.02.2010 18:35 von
Lesen Sie mal die UN-Resolution
- #773 28.02.2010 18:39 von
Wiki statt denken?
Ist das schön nicht wahr, Wikipedia stellt neuerdings einen zitierfähigen Beweis dar. Das mein Bester hat "Gott weiß wer" geschrieben. Genausogut könnte man diverse Statements aus den Foren dort einstellen, die dann von Drittverwertern zitiert würden. Ich empfehle nach wie vor originäre Quellen. Die NATO hat den Bündnisfall einstimmig festgestellt. Der Sicherheitsrat die Resolution 1368 beschlossen. Das schafft auch kein Wikipedia-User aus der Welt.
- #774 28.02.2010 18:46 von
- #775 28.02.2010 19:05 von garfield
Immer noch kein Titel
Das haben Sie nun zur Genüge getan. Reicht's nun langam?
Machen Sie nicht die Linke dafür verantwortlich, wenn Sie den Unterschied zwischen ihr und der SED nicht auf die Reihe kriegen.
Der Bundestagspräsident entscheidet aber nicht, ob der Linken die Geschäftsordnung oder die Opfer wichtiger sind.
Und weil die Linke diese absehbare Reaktion voraussah, hat sie ihr Anliegen über die Geschäftsordnung gestellt. Punkt.
Warum nicht Universum-Gewissen? Geht's vielleicht 'ne Nummer kleiner?
Es ist bekannt, dass Sie die Linken weder verstehen, noch ihre Anliegen bewerten können. Ihre Aussagen wird die Partei verschmerzen, man könnte auch sagen, es interessiert sie so, als wenn ich China ein Sack Reis umfällt.
Ganz falsch. Wenn Sie aber schon wegen diesem Geschäftsordnungsverstoß so in Erregung geraten, wie muss dann erst ein Stalin-Zitat auf Sie wirken? Um Ihr Herz zu schonen, wollte ich Sie damit vorwarnen.
Ich denke, der Unerfahrene von uns beiden sind eher Sie. Schauen Sie mal hier.
Es sind zwei verschiedene Zitate. Der Rasen wird Stalin, der Bahnhof Lenin zugeschrieben.
Ist aber wieder typisch, dass Sie sich an dieser Frage mehr aufhängen als darauf einzugehen, was die Aussagen aufs Korn nehmen.
Ich würde sagen, ein gelungener Beleg für die Richtigkeit dieser Zitate. - #776 28.02.2010 19:10 von garfield
Immer noch kein Titel
Sie diskutieren in einem Forum zum Thema Rauswurf der Linken aus dem Bundestag wegen ihrer Vergangenheit. Wie paradox ist das denn?
Und noch viel mehr interessiert die Akte "IM Erika" und das Veröffentlichungsverbot eines gewissen Fotos vor Havemanns Haus.
Da ist nichts verschwunden und alles beleuchtet. Lesen Sie mal hier. - #777 28.02.2010 19:42 von garfield
Immer noch kein Titel
Bitte sehr. Original genug?
Auch dies original genug?
Und nun erläutern Sie uns mal, wie Sie aus diesen Dokumenten ableiten, inwieweit der Terroranschlag in der Verantwortung Afghanistans lag, dass man in dieses Land einmarschierte. Jetzt bin ich aber mal gespannt. - #778 28.02.2010 19:47 von garfield
Immer noch kein Titel
Völlig einverstanden.
Natürlich. Nur sind doch wohl viele Fälle dokumentiert, dass Neonazis bzw. Jugendliche, die der rechten Szene zuzuordnen sind, regelrecht Jagd auf Ausländer gemacht haben, während dies aus der linken Szene nicht bekannt ist.
Ist angesichts der jeweiligen Positionen des ideologischen "Überbaus" zu Ausländern eigentlich auch nicht erstaunlich.
Ich denke, dass sollte man am konkreten Fall betrachten, denn in dieser Pauschalität wirft auch die Linke niemandem Faschismus vor.
Im übrigen hat der Admin vorhin meine Bemerkung gestrichen, dass die Mauer aus Sicht der undemokratischen DDR-Führung durchaus nötig war (das ist nicht meine eigene Einstellung zur Mauer), weil sonst in Kürze der Letzte in der DDR hätte das Licht ausmachen können. Und nicht anders hat es auch Wagenknecht gemeint. Dass die Erklärung der Mauer aus DDR-Führungssicht nichts mit der persönlichen Meinung von Frau Wagenknecht über die Mauer zu tun hat, mit diesem Mindestmaß an Differenzierung sind viele schon überfordert.
Dass ist es auch, was mich immer anstinkt, dass man jede Erklärung einer DDR-Situation postwendend als eigene Einstellung auf den Leib geschrieben bekommt. "Geh doch nach drüben" war damals immer die berühmt platte Reaktion. Heute traut man sich kaum, die Vorzüge vom Grünen Pfeil oder von Polikliniken zu schildern, weil man dann darauf warten kann, mit dem Vorwurf, die DDR hochleben zu lassen, konfrontiert wird. Lieber erfindet man heute das Rad neu, als etwas Positives zu übernehmen.
Schließlich kann es in der DDR ja nichts Positives gegeben haben - so unsere Schwarz-Weiß-Fraktion.
Na, von der Saalschlacht war das ja nun denkbar weit entfernt. Es war sogar friedlicher, als das, was man sich in diesem Hohen Hause schon an den Kopf geworfen hat.
Die Einschätzung, die eigene Position diesmal mit denkbar friedlichsten Mitteln über die Geschäftsordnung zu stellen, hat die Linke getroffen und wurde daraufhin im Rahmen eben dieser Geschäftsordnung gemaßregelt. Mehr ist nicht passiert. Absurd wird es, wenn daraus gleich ein Angriff auf die Demokratie konstruiert wird.
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