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Afghanistan-Konferenz in Tokio: Geberländer diktieren Karzai Bedingungen für Milliard

REUTERSMit 16 Milliarden Dollar will die Staatengemeinschaft Afghanistan in den kommenden Jahren unterstützen. Die Zusage zum Mega-Budget für die Regierung von Hamid Karzai ist verbunden mit dringlichen Forderungen nach Reformen und besserer Regierungsführung - wieder einmal.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...843225,00.html
  1. #1

    Der richtige Weg?

    Die Staatengemeinscht muss dafür sorgen, dass Afghanistan zukünftig nicht im Chaos versinkt. Dazu braucht es starke nationale Sicherheitskräfte, die vom Auland entsprechend gefördert werden müssen.
    Nur: Nach dem Prinzip von drei Euro, die Richtung Hindukusch gehen wird einer zielgerichtet eingesetzt (Ausbildung, Ausrüstung und gute Besoldung von Sicherheitskräften sowie Förderung regionaler Hilfsprojekte), kann es nicht weitergehen.
  2. #2

    Korruptionsstop oder Korruptionsmonopol des Westens?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit 16 Milliarden Dollar will die Staatengemeinschaft Afghanistan in den kommenden Jahren unterstützen. Die Zusage zum Mega-Budget für die Regierung von Hamid Karzai ist verbunden mit dringlichen Forderungen nach Reformen und besserer Regierungsführung - wieder einmal.

    Afghanistan: Geberländer setzen Konditionen für Milliardenhilfe - SPIEGEL ONLINE
    Wahrscheinlich wird hier bald das Schein-Argument auftauchen, ausländische Subventionen, die an Bedingungen geknüpft sind, seien genauso Korruption als wenn ein Zuhälter Polizisten kostenlos ins Puff lässt, aber nur, wenn sie vorher jede Razzia verraten. Wie dem auch sei, die ausländischen Soldaten endlich abzuziehen ist nicht erst jetzt eine sehr gute Idee.
  3. #3

    na toll

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit 16 Milliarden Dollar will die Staatengemeinschaft Afghanistan in den kommenden Jahren unterstützen. Die Zusage zum Mega-Budget für die Regierung von Hamid Karzai ist verbunden mit dringlichen Forderungen nach Reformen und besserer Regierungsführung - wieder einmal.

    Afghanistan: Geberländer setzen Konditionen für Milliardenhilfe - SPIEGEL ONLINE
    Einem Land, in dem Bombenanschläge und von Jubel begleitete Hinrichtungen an der Tagesordnung sind, wird noch Geld hinterhergeworfen. Ich bin nur auf die Realisierung dieses Vorhabens gespannt. Denn entweder muß Karsai nach dem Abzug der Truppen mit den Taliban paktieren, oder seine Clanmitglieder hängen spätestens nach der Machtübernahme der Taliban am Baukran. Dann hat sich's mit der Geldschwemme ...
  4. #4

    blah, blah, blah

    ....das Geld fließt und fließt - und versickert (in die Taschen von Karsai und Taliban). Es sind ja nur Steuergelder die dringend woanders gebraucht würden.
    Was soll´s Niebel und Co. müssens ja nicht bezahlen...
  5. #5

    optional

    Irrsinns Summen ! Für nicht-europäische Verhältnisse. Wer gebietet dem Einhalt ?..
  6. #6

    Advocatus Diabolus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit 16 Milliarden Dollar will die Staatengemeinschaft Afghanistan in den kommenden Jahren unterstützen. Die Zusage zum Mega-Budget für die Regierung von Hamid Karzai ist verbunden mit dringlichen Forderungen nach Reformen und besserer Regierungsführung - wieder einmal.

    Afghanistan: Geberländer setzen Konditionen für Milliardenhilfe - SPIEGEL ONLINE
    Würde man für die 16 Milliarden nicht einen guten Limes samt Aussichtstürmen bekommen?

    Dann könnte man zusehen und abwarten wie sich das Problem in
    diesem Steinzeitzoo von alleine abwickelt.

    Dann das Material des Limes recyceln und für die Infrastruktur bei
    den nun anstehenden Rohstofferschließungen benutzen.

    Plädoye Ende !
  7. #7

    Wer glaubt diesen Unsinn noch?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit 16 Milliarden Dollar will die Staatengemeinschaft Afghanistan in den kommenden Jahren unterstützen. Die Zusage zum Mega-Budget für die Regierung von Hamid Karzai ist verbunden mit dringlichen Forderungen nach Reformen und besserer Regierungsführung - wieder einmal.

    Afghanistan: Geberländer setzen Konditionen für Milliardenhilfe - SPIEGEL ONLINE
    Mit Karzai wurde schon vieles vereinbart. Die Resultate sind bescheiden bzw. verheerend. Die Taliban sind so stark wie schon lange nicht mehr, die Frauenrechte eingeschränkt, Korruption, Willkür und Gewalt allgegenwärtig. Die Kollateralschäden enorm und ja, Afghanistan ist der Opiumproduzent Nr. 1 in der Welt und sorgt für weltweites Drogenelend. Jeder Transfer-Euro in dieses Land ist ein Euro zuviel! Afghanistan ist ein potentiell reiches Land mit großen Bodenschätzen. Die Afghanen können und müssen ihren eigenen Weg finden. Jede Einmischung von außen verlängert diesen unseligen Bürgerkrieg. Engländer, Russen und die internationale Gemeinschaft - alle sind mit ihren Einmischversuchen gescheitert - es ist Zeit die richtigen Lehren daraus zu ziehen. Wir und unser Geld haben dort nichts verloren!
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Minister Westerwelle [warnte] vor überhöhten Erwartungen. "Wir reden nicht über europäische Verhältnisse", sagte er in Bezug auf die Korruption, "wir reden darüber, dass es etwas besser wird".
    So, so... und das sagt einer, der mehr als 150 Nebeneinkuenfte auf seiner eigenen Liste fuehrt.

    Westerwelle demonstriert hier wirklich wieder einmal eine sehr flexible Eigen- und Fremdwahrnehmung...
  9. #9

    gut so

    So macht mans richtig Luftgeld aus dem nichts um die Länder dann gefügig zu machen








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