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Afghanistan: Fünf Kinder und eine Frau sterben durch Luftangriff

Bei einem Luftangriff der Isaf-Schutztruppe sind nach Angaben des Gouverneurs im Süden Afghanistans fünf Kinder und eine Frau getötet worden. Ein Wohnhaus sei versehentlich getroffen worden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831812,00.html
  1. #1

    Am Hindukusch wird unser Frieden verteidigt?

    Jeden Tag die gleichen traurigen Meldungen. ISAF-Truppen oder einzelne Soldaten töten, Drohnen fliegen durch die ganze Welt - Pakistan, Jemen, Irak, Afghanistan.
    Und immer gibt es Opfer - meistens sind es unbeteiligte, auch Frauen und Kinder. Kinder?!?!
    Hallo Herr Friedensnobelpreisträger - man führt doch keinen Krieg gegen Kinder.
  2. #2

    Was war sonst noch los?

    Wieviel Zivilisten sind bei gezielten Angriffen von AQ und Taliban umgekommen? Wenn es so wie immer war, dann ein Vielfaches, aber das sind ja Opfer zweiter Klasse.
  3. #3

    In diesem Zusammenhang noch den Begriff "Schutztruppe" zu benutzen ist besonders perfide.
  4. #4

    Es ist traurig, es ist schlimm!

    Zitat von Celestine Trueheart Beitrag anzeigen
    In diesem Zusammenhang noch den Begriff "Schutztruppe" zu benutzen ist besonders perfide.
    Ich trauere um jedes Opfer dieses Krieges.
    Dennoch mache ich einen Unterschied zwischen den bedauernswerten Opfern, die versehentlich ums Leben kommen und jenen, die von den "Gotteskriegern" zur Erlangung das "Märtyrer"-Status und zur Erlangung der Macht, gewollt und gezielt in Moscheen, auf Marktplätzen, in Straßen und Häusern durch terroristische Akte umgebracht werden.
    Ich trauere auch um die Kinder, die teilweise ahnungslos als lebende Bombe von diesen Mörderbanden in den Selbstmord getrieben werden.
    Ebenso trauere ich um die Soldaten, die verwundet oder getötet werden, weil sie die Macht der Steinzeit-Islamisten bekämpfen (müssen).
  5. #5

    Jedes Opfer ist eines zuviel

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    Wieviel Zivilisten sind bei gezielten Angriffen von AQ und Taliban umgekommen? Wenn es so wie immer war, dann ein Vielfaches, aber das sind ja Opfer zweiter Klasse.
    Krieg und Tote und Verletzte sind für mich überall abscheulich. Bin selbst ein Kriegskind und weiß um die Greuel.
    Doch wer hat denn angefangen, sich in der Welt umzuschauen, um "Schurkenstaaten" zu finden?
    Man muss die Augen in alle Richtungen weit öffnen. Auch bei uns ist man ja schnell mal mit einer definitiven Meinung auf dem Plan. Ich erinnere an die "Döner-Morde" (was für ein hässliches Wort).
  6. #6

    Zu Schutz der Menschen

    und der Durchsetzung der Menschenrechte tun Amerika und ihre Helfershelfer in der Schutztruppe alles,diesen Ziel sind ihre Kriege im Irak,Afganistan,Libyen usw untergeordnet,nur wir verstehen es eben nicht.Teilnahme an Kriegen eine neue Serviceleitung Deutschlands.Bitte Obama,wo geht es in den Nächsten Krieg ?
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei einem Luftangriff der Isaf-Schutztruppe sind nach Angaben des Gouverneurs im Süden Afghanistans fünf Kinder und eine Frau getötet worden. Ein Wohnhaus sei versehentlich getroffen worden.

    Afghanistan: Fünf Kinder und eine Frau durch Luftangriff getötet - SPIEGEL ONLINE
    Für mich sind diese Tötungen abscheuliche Greueltaten, die das westlichen Militär verniedlichend als Kollateralschäden bezeichnen darf. Diese Tötungen unschuldiger Menschen sind inzwischen leider voll und ganz akzeptiertes Bestandteil des westlichen Militärkonzepts. Wo gehobelt wird fallen eben Späne!

    Die Opfer haben schließlich selber schuld: Warum haben sie sich denn am Ort des Bombenabwurfs aufgehalten? Sicherlich waren sie sogar Unterstützer der Taliban!

    Ich frage mich auch, was diese Profi-Bombenwerfer nach solchen Einsätzen empfinden. Über schon dagewesene Reaktionen von solchen Afghanistan-Kämpfern hat zurückliegend Wikileaks sehr anschaulich berichtet.

    Die zuständigen Militärs werden sich - wie immer entschuldigen - und ein Paar Dollars "Schadensersatz" leisten - wenn überhaupt. Damit ist die Angelegenheit erledigt und und es gilt Feuer frei für den nächsten Einsatz.
    Für mich sind diese ständigen Tötungen einer "Schutztruppe" Kriegsverbrechen, die vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gehören. Und dahin gehören auch die Politiker, die hinter diesen Maßnahmen stehen. Aber leider zeigt die Realität, dass wohl immer nur die Verlierer nach Den Haag kommen.

    Das Schlimme an diesen Tötungen ist, dass es sich hier nicht um die Soldateska eines Gewaltregimes handelt, sondern um die "Schutztruppen" demokratischer Staaten, deren verantwortliche Führungen bei jeder Gelegenheit den großen Stellenwert der Menschenrechte hervorheben.
    Wenn diese Beschützer aber losgelassen werden, dann gilt nur noch: erlaubt ist alles, was militärisch nützlich ist.

    Sicherlich wird auch die Frau Merkel, die sich gegenwärtig so vehement für die Menschenrechte von Frau Timoschenko einsetzt, auch in diesem Fall massiv protestieren - und ein Afghanistan-Boykott durch die deutsche Politik wäre doch eine gute Sache - spart Menschenleben und Milliarden.
  8. #8

    Traurig aber notwendig

    ja, liebe Forumsjammerer, auch wenn es euch nicht passt und es kein schöner Gedanke ist, besser Krieg mit all seinen Folgen im Land des Feindes als im eigenen...
    Jeder Soldat der Isaf ist zu betrauern, die Afghanen die im Kampf gegen die Taliban sterben sind gefallene Freunde, die Zivilisten die ins Freuer geraten, Opfer...aber es ist ihr Scheiß Krieg, ( Bürgerkrieg), es sind ihre Söhne die die Taliban Kämpfer stellen, ihr Familienclans die die EX Herrscher Knechte unterstützen, also auch ihre eigene Schuld und Verantwortung.
    Sich von dort zurückzuziehen hieße im Moment nur, sich den Krieg der Islamisten wieder ins eigene Haus zu holen.
    Da war es schon ein Fehler zu sagen wir gehen 2014, so lange warten die Verbrecher nur in den Bergen, bis sie wieder zrück an die Tröge der Macht können und halten derweil die Welt mit kleinen "Selbstmordterror Attentaten" in Angst und Schrecken. Von diesen feigen Anführern ist ein jeder Tote noch einer zuwenig und die Welt ist besser wenn solche Figuren niemanden mehr schaden können. Im Jemen oder am Hindukusch, wir müßen sie jagen und unschädlich machen bevor sie es bei uns versuchen. Hätte nie gedacht das ich mal so brutal argumentiren würde aber es scheint mir wie bei den Faschisten der 30er Jahre, läßt man sie gewähren gehen sie einen an die Gurgel.
  9. #9

    Zitat von ritotschka Beitrag anzeigen
    Jeden Tag die gleichen traurigen Meldungen. ISAF-Truppen oder einzelne Soldaten töten, Drohnen fliegen durch die ganze Welt - Pakistan, Jemen, Irak, Afghanistan.
    Und immer gibt es Opfer - meistens sind es unbeteiligte, auch Frauen und Kinder. Kinder?!?!
    Hallo Herr Friedensnobelpreisträger - man führt doch keinen Krieg gegen Kinder.
    Bereits zuvor gab es weitere 5 Tote durch einen Luftangriff.

    Zu den Drohnenopfern gibt es neue Zahlen von pakistanischen Menschenrechtsorganisationen (sitzen nicht in London).
    Laut diesen Angaben gab es in Pakistan bisher etwaser 3000 Tote.
    Davon waren über 2800 reine Zivilisten die nie im Leben mit Waffen oder Bo,ben gesehen wurden.

    Über 90% der Toten durch Drohnenangriff sind absolut unschuldige Menschen.
    Aber auch bei den möglicherweise Verdächtigen ist es ohne Gericht, Verteidiger und Anklage reiner Mord - und das auf dem Boden fremder Länder.

    Diese inzwischen tausende Opfer der Drohnen sind die Opfer der feigsten und brutalsten Macht seit Jahrhunderten die die Werte der Menscheit (Demokratie undMenschenrechte: siehe Afghanistan, Irak, Somalia, Jemen, Bahrain, Libyen, Syrien, Jugoslawien u.s.w.) in Wort und Tat zertstört.








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