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Afghanistan-Einsatz: Mehr Selbstmörder als Gefallene in US-Armee

AFPDie Zahl der Selbstmorde im US-Militär ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Im Durchschnitt tötet sich pro Tag ein Soldat - damit sterben mehr amerikanische Soldaten durch Suizid als bei Kämpfen in Afghanistan. Die Militärführung gibt sich überrascht.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837659,00.html
  1. #1

    Kaum Gefallene in Afghanistan - das ist gut

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... damit sterben mehr amerikanische Soldaten durch Suizid als bei Kämpfen in Afghanistan.
    Tatsächlich ist diese Meldung ein Zeichen dafür, dass beim Einsatz in Afghanistan kaum mehr ein Soldat zu Tode kommt. Ein Leistungsausweis für die US-Armee also.
  2. #2

    Die Betreuung von Soldaten im Kampf...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Selbstmorde im US-Militär ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Im Durchschnitt tötet sich pro Tag ein Soldat - damit sterben mehr amerikanische Soldaten durch Suizid als bei Kämpfen in Afghanistan. Die Militärführung gibt sich überrascht.

    Immer mehr Selbstmorde unter US-Soldaten - SPIEGEL ONLINE
    ..und auch nach ihrem Einsatz sollte oberste Priorität einer Armee sein. Wenn man überlegt was für Kriegsmaterial ausgegeben wird ist das ein krasses Mißverhältnis. Diese Menschen geben ihre Gesundheit und ihr Leben für Frieden und Freiheit für die Menschen in ihren Ländern. Ich finde es eine Schande wie sie zum Teil alleine gelassen werden. Dass ein Soldat eine Krankenversicherung braucht ist ein Skandal.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Selbstmorde im US-Militär ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Im Durchschnitt tötet sich pro Tag ein Soldat - damit sterben mehr amerikanische Soldaten durch Suizid als bei Kämpfen in Afghanistan. Die Militärführung gibt sich überrascht.

    Immer mehr Selbstmorde unter US-Soldaten - SPIEGEL ONLINE
    Ich denke, es muss nicht unbedingt ein Defense Suicide Prevention Office eröffnet werden, allgemein weniger Krieg auf der Welt führen sollte einen spürbaren Rückgang der Selbstmordrate nach sich ziehen.

    Nebeneffekt wäre eingespartes Geld, damit könnte man die Veteranen in den USA, die mit dem ganzen Töten später alleine klarkommen müssen, psychologisch und auch physiologisch (Verwundete) unterstützen.
  4. #4

    Soldaten tragen...

    ...eben eine große Last... auch nach ihrer Dienstzeit. Sehr traurig diese Angelegenheit.
  5. #5

    Hää???

    Zitat von WolfHai Beitrag anzeigen
    Tatsächlich ist diese Meldung ein Zeichen dafür, dass beim Einsatz in Afghanistan kaum mehr ein Soldat zu Tode kommt. Ein Leistungsausweis für die US-Armee also.
    Was wollten Sie damit zum Ausdruck bringen? Soll das jetzt heißen, dass in Afghanistan kaum Soldaten im Kampf fallen? Sie sollten den Artikel gründlicher lesen.
  6. #6

    Das wundert keinen Menschen. Deswegen heisst es auch: Stuxnet, Drohne, Roboter & Co. - und, by the way, nur noch im zwingenden Fall soll es künftig noch Krieg geben. Natürlich wird man auch weiterhin selbst definieren, was "zwingend" heisst. Und die US-Army kann dadurch kostengünstiger und effizienter werden. Nur, die vielen Millionen loser, vor allem Farbige, die auf die Sprüche von uncle Sam: "join the army" bisher reingefallen sind, werden dann keinen "job" mehr haben. Keine sichere Versorgung durch den Staat, als Gegenleistung für den GI-Einsatz. Tja, dann wird das andere Heer eben noch größer, das der Arbeitslosen.
  7. #7

    Mal die Dimensionen erahnen

    Was sagt das über den Krieg aus, wenn mehr Menschen dadurch sterben, was sie im Krieg machen müssen, als durch die Hand des Freindes den sie suchen und töten sollen.
    Dieser Umstand ist eine einzige Anklage gegen das US-Militär.
    Denn kaum ein Soldat erschiesst sich oder tötet sich weil er Angst hat. Die meisten machen das, weil sie die Taten zu denen sie gezwungen waren, nicht ertragen oder verarbeiten können.
  8. #8

    Entlassen aus der Armee!

    Was erwartet den Soldaten dann? Bestimmt haben sich viele inzwischen informiert was auf sie zukommen koennte.
    ARBEITSLOSIGKEIT!! Keine Freunde, keine Nachbarn nichts mehr, vielleicht sind auch schon die Partnerinnen abhanden gekommen. Sie verlassen ein zerstoertes Land und kommen in ein hoffnungsloses Land!!
  9. #9

    Quote?

    Bei z.Z. 100.000 US-Soldaten in Afghanistan eine extrem kleine Qoute und bezogen auf die 1,4 Millionen unbedeutend klein. Vielleicht sogar kleiner als "Zuhause". Hätte mir den Vergleich gewünscht.Q


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