Afghanistan-Einsatz: Britische Elite-Soldaten wegen Mordverdachts festgenommen

REUTERSSieben britische Elite-Soldaten sind jetzt ein Fall für die Militärjustiz: Die Männer wurden nach Angaben des Londoner Verteidigungsministeriums in Zusammenhang mit einem Einsatz in Afghanistan verhaftet. Sie stehen unter Mordverdacht - in Afghanistan wurde der Schritt begrüßt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-860977.html
  1. #1

    Och Joh!

    Wer ist denn eigentlich heute ein britischer "Elite-Soldat"? Entstammt der immer noch der gelebten englischen Kaste "Depp" oder "Volldepp"?

    Ich habe selbst einen sehr lieben, allerdings auch sogenannt "unbedarften" englischen Schwager, der seinerzeit in Nordirland als Soldat einige Menschen erschossen hat. Es hat sich im Nachhinein leider erwiesen, das die militärische Führung überwiegend darauf geachtet hat, das nicht allzu "helle" Köpfe dort Dienst "schoben".
    Nach seiner Festnahme wegen Mordverdachts erfolgte im übrigen lediglich eine Degradierung! Warum soll hier nun etwas anderes erfolgen?
  2. #2

    Mordverdacht ?

    Wer will denn da zwischen Rebellen, Aufständigen und Zivilisten unterscheiden?
    Wer trägt denn da eine Uniform von den Fanatikern?
    ie einzigen die Uniformen/Kampfanzüge tragen sind die Soldaten der UNO, die die auch noch beschossen und in Hinterhalt gelockt werden.
    Raus aus dem Land - lasst die doch machen.
  3. #3

    Militärjustiz

    das sollten dann aber auch mal die Afghanen durchsetzen. Bspw. bei den Attentaten gegen ISAF Soldaten, die durch Militär- oder Polizeiangehörige ausgeführt werden. Aber darauf kann man lange warten. Da wird niemand deswegen verurteilt, da fließt, wenn überhaupt, Geld..
  4. #4

    Zitat von Dr. Fuzzi Beitrag anzeigen
    Wer ist denn eigentlich heute ein britischer "Elite-Soldat"? Entstammt der immer noch der gelebten englischen Kaste "Depp" oder "Volldepp"?
    Klar, im Land der ältesten Demokratie oder hier in Schland melden sich natürlich nur Akademiker und Filosofen zum längerfristigen Dienst an der Waffe.
    Zitat von Dr. Fuzzi Beitrag anzeigen
    Ich habe selbst einen sehr lieben, allerdings auch sogenannt "unbedarften" englischen Schwager, der seinerzeit in Nordirland als Soldat einige Menschen erschossen hat. Es hat sich im Nachhinein leider erwiesen, das die militärische Führung überwiegend darauf geachtet hat, das nicht allzu "helle" Köpfe dort Dienst "schoben".
    Nach seiner Festnahme wegen Mordverdachts erfolgte im übrigen lediglich eine Degradierung! Warum soll hier nun etwas anderes erfolgen?
    Nun, mein alter Austauschschüler Kumpel war auch dort und sagte mir später es hätten sehr viele genau das verdient.
    Und das glaube ich Ihm.
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
    falls diese Nachricht ins Forum gelangt
  5. #5

    Sie machen Witze !

    Zitat von poweruser12 Beitrag anzeigen
    das sollten dann aber auch mal die Afghanen durchsetzen. Bspw. bei den Attentaten gegen ISAF Soldaten, die durch Militär- oder Polizeiangehörige ausgeführt werden. Aber darauf kann man lange warten. Da wird niemand deswegen verurteilt, da fließt, wenn überhaupt, Geld..
    Die Besatzer haben Afghanistan vor mehr als 10 Jahren überfallen und halten dieses Land seit dieser Zeit unter der "Knute".
    Den Dienern (Militär, Polizei, Regierung) gelingt es nicht, sich als Vertreter des afghanischen Volkes zu präsentieren und dies liegt auch daran, daß sie den Massakern an der afghanischen Zivilbevölkerung im Prinzip machtlos zusehen müssen.
    Da werden mal ab und an "Scheinermittlungen" geführt, die gewiß im Sande verlaufen werden oder wie bei Oberst Klein in Beförderungen münden. Und afghanischen Gerichten sind im Falle der Besatzer die Hände gebunden.
    Die Besatzer sollten schnellstens verschwinden, bevor sie noch mehr Schaden anrichten!
  6. #6

    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    Die Besatzer haben Afghanistan vor mehr als 10 Jahren überfallen und halten dieses Land seit dieser Zeit unter der "Knute".
    Naja, der Krieg gegen diese Besatzer hat aber wenigstens einige geringe Erfolge gezeigt, denn die Taliban und sonstige islamistische Gruppen sind schon arg zurückgedrängt worden. Ich würde die Taliban und ähnliche Gruppen nicht mehr als Besatzer, sondern nur noch als Terroristen bezeichnen.

    Den Dienern (Militär, Polizei, Regierung) gelingt es nicht, sich als Vertreter des afghanischen Volkes zu präsentieren und dies liegt auch daran, daß sie den Massakern an der afghanischen Zivilbevölkerung im Prinzip machtlos zusehen müssen.
    Tja, da haben Sie irgendwo Recht. Leider sind immer wieder viele Terrorakte dieser fundamentalistischen islamischen Gruppen zu verzeichnen, denen über 90% der toten Zivilisten zuzurechnen sind.

    Da werden mal ab und an "Scheinermittlungen" geführt, die gewiß im Sande verlaufen werden oder wie bei Oberst Klein in Beförderungen münden.
    Ja, dass die afgh. Regierung in Teilen mit den Terrorgruppen symphatisiert und die erfolgreiche Bekämpfung der islamistischen Gruppen konterkariert ist bedauerlich. Aber was hat Oberst Klein damit zu tun?

    Und afghanischen Gerichten sind im Falle der Besatzer die Hände gebunden.
    Naja, wenn der politische Wille denn in Einzelfällen mal da ist, werden die gefassten islamistischen Terroristen durchaus auch mal gerichtlich verurteilt.

    Die Besatzer sollten schnellstens verschwinden, bevor sie noch mehr Schaden anrichten!
    D'accord, das ginge aber nur, wenn Karzai stärker auf die Finger bekommt und die westlichen Truppen längerfristig im Land blieben. Erstaunlich, dass Sie für den Verbleib der westlichen Truppen plädieren.
  7. #7

    Grundsätzlich...

    ...falsch war es von Anfang an, sich in blindem Kadavergehorsam George W. Bush gegenüber an diesem Abenteuer Afghanistan zu beteiligen.
    Abgesehen von den tausenden Toten auf Seiten der "Willigen" und der Mrd. verpulverten Kriegsmaterial haben wir nur eines erreicht: Jedes Jahr eine neue Rekordernte an Rauschgift, jedes Jahr mehr Tote und ich kann jetzt schon vorhersagen dass nach Abzug der Beatzer kein halbes Jahr vergeht und alle Schulen sind wieder dem Erdboden gleich gemacht, die Taliban werden um so fürchterlicher als vorher das Land wieder in die Steinzeit zurückführen! Was die weit weniger zimperlichen Russen nicht schafften wird unseren verweichlichten Natosoldaten erst recht nicht gelingen und der gebetsmühlenartig wiederholte Ausspruch unserer Kanzlerin-´ unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt´- wird ad absurdum geführt.