Forum


 

Afghanistan: Bundeswehr knausert sich durch den Krieg

Ein Soldat verliert in den Bergen Afghanistans einen Handschuh - und soll*der Bundeswehr den Gegenwert von 7,17 Euro ersetzen. Immer wieder kämpfen deutsche*Truppen nicht nur gegen Taliban, sondern auch mit der Bürokratie an der Heimatfront.*Selbst*nötigste Ausrüstung fehlt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...789842,00.html
  1. #140

    Geld

    Zitat von andynm Beitrag anzeigen
    für 3000 oder 4000 Euro netto auch gern zwei..

    Mann, die Verteidiger der Soldaten sollten mal berücksichtigen, dass niemand zu solchen Einsätzen gezwungen wird. Dass ein Auslandseinsatz kein Urlaub ist, sollte jedem klar sein..wobei bei vielen Soldaten da eher gezweifelt werden darf.
    Wenn ein gleichwertig gut bezahlter Angestellter im mittleren Management aufgrund beruflicher Erfordernisse auch nur eine Nacht in einem Hotel übernachten muss bei dem ihm zum Frühstück nur 3 Wurstsorten zum nur laufwarmen Kaffee serviert werden statt die erwarteten 10 wird er sich auch beim Hotel beklagen. Der Unterschied ist das bei Soldaten Arbeitgeber sowie Dienstleister in Sachen Unterbringung ein und der Selbe Verein sind.

    Klar haben Soldaten sich durch ihre Verpflichtung grundsätzlich einmal dafür entschieden in den Ausland geschickt zu werden. Das heisst aber ja nicht das sie sich hier alles gefallen lassen und jeden Dreck den der Dienstherr ihnen vorwirft akzepzieren müssen. Trotz allem hat der Arbeitgeber, in diesem Fall der Staat, dafür zu sorgen das Material und Ausrüstung sowie das drum herum den Anforderungen entsprechen. Er trägt auch die Verantwortung dafür das die Leute psychisch halbwegs gesund nach Hause kommen, und unnötige Probleme mit dem Dienstherrn selber wegen 7,50 Euro zu vermeiden wäre hier einmal ein Anfang, ihm die Optionen zu bieten Kontakt in die Heimat zu erhalten bzw generell die Unterbringung halbwegs erträglich zu machen ist dabei sicher nicht von Nachteil.

    Man muss sich einfach mal ansehen was andere Länder mit mehr Einsatzerfahrungen ihren Soldaten bieten. Die machen das sicher nicht weil sie zuviel Geld über haben...
  2. #141

    Fehdehandschuh

    Unsere Kameraden wurden von den verlogenen Politikern nicht nur in Afghanistan verheitzt, sondern auch verraten !
    Siehe verlorener Handschuh.
    Man sollte den übriggebliebenen Handschuh nehmen , und den verteidigungsminister als Fehdehandschuh vor die Füße werden
  3. #142

    Verglichen mit der Arbeit

    der Verwaltung der JobCenter und Argen geht die Verwaltung der Bundeswehr geradezu spendabel mit dem Geld der Steuerzahler um.

    Die sollten vielleicht alle mal einpaar Monate in örtlich JobCenter abgeordnet werden und dann die Kosten der Einsätze bearbeiten.

    Dann würden sicherlich 100.000de Euro gespart. Und die Soldaten würden lernen, dass sie dem Staat dienen und nicht der Staat den Soldaten.
  4. #143

    Das ist ja schoen

    Zitat von zehwa Beitrag anzeigen
    Es ist leider schwer zu vermitteln, daß wir uns einen Abbruch des Einsatzes noch weniger leisten können.
    Wir können Afghanistan im .....
    So Menschen wie Sie die liebe ich, andere in den Krieg schicken und selbst davon scheinbar profitieren wollen. Waeren Sie ein Mann, wuerden Sie sich sebst dahinstellen, oder finden Sie ganz in Ordnung, dass man Leute im Dienstverhaeltnis in Lebensgefahr bringen darf. So nach dem Motto, ich bezahle ja meine Steuern und die bekommen ihr Geld, und das ist soviel, da muessen die Soldaten auch schon mal den eigenen Tod in Kauf nehmen? Ich finde man sollte anderen nur das zumuten, was man sich auch selbst zumutet. Und uebrigens, nur so zur Erinnerung, die Taliban moegen ein scheussliches Regime sein, aber soweit mir bekannt ist, haben Sie seinerzeit den Drogenhandel und -anbau unterbunden, der kam erst wieder im Krieg auf und der Bruder des ach so demokratisch gewaehlten Praesidenten Karzai war wohl, solange er unter den Lebenden weilte, gut im Drogengeschaeft involviert. Und die Taliban haben weder DE noch USA oder sonst wen angegriffen. Und die Terroristen von 9/11 kamen auch nicht daher, sondern aus Jemen und Saudiarabien. Und bis heute unterstuetzen die Saudis wahabitische Terrortruppen weltweit. Und auch schon damals lag Afghanistan zwischen zwei Atommaechten. Also was haben deutsche Soldaten da zu suchen?
  5. #144

    ups

    Zitat von gunman Beitrag anzeigen
    Hier geht es aber um einen verkappten Kriegseinsatz und nicht darum, dass jemand seinen Parker oder ähnliches nach Abschluß seiner Dienstzeit mitnimmt.

    Die Diskussion über im Feld verlorene Einsatzteile ist so lächerlich, dass sich erst gedacht habe es handele sich um einen verspäteten Aprilscherz in einem Land, das bereits zwei Volksvermögen in Weltkriegen verfeuert hat.
    aber hallo, an diese Sesselfurzer, die noch nie einen scharfen Schuss gehört haben. Was geschieht dann mit den Piloten, die ihren Flieger "verloren" haben (weil sie abgeschossen, aber dann zum Glück gerettet wurden)? Wird dann Jahre nach ihrem möglichen Fehlverhalten in der Flugdurchführung gefahndet? Und je nachdem, wie es ausgeht, müssen die dann auch ihren Flieger bezahlen? Sowas von irre gibt’s wohl sonst nirgends auf der Welt!
  6. #145

    123

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    ein nicht von der Hand zu weisendes Argument :)
    Das wird den Schlips-und-Anzugträgern (die leider, leider ihren Anzug nicht von der Steuer absetzen können) aber gar nicht gefallen.
  7. #146

    -

    Zitat von wuup Beitrag anzeigen
    Und seit wann Krieg eigentlich wieder ein legitimes Mittel zur Durchsetzung nationaler Interessen ist?
    Wann war es den jemals anders??
    Nur weil (mangels einer eigenen Meinung bzw. der "Unerwünschtheit" derselben) zwischen 1949 und 1999 Deutschland seine Interessen nicht selbst aktiv im Ausland durchgesetzt hat, heißt das noch lange nicht dass dies nicht v.A. durch die USA erfolgt ist...

    Dieser Satz - der seit dem berühmten Köhler-Interview immer und immer wieder mißbraucht wird - ist vollkommen sinnfrei: prinzipbedingt ist Krieg immer ein Durchsetzen der nationalen Interessen
  8. #147

    Wirklich gute Idee

    Zitat von rhodensteiner Beitrag anzeigen
    Eine sehr gute Idee die Soldaten ihre Ausrüstung selber bezahlen zu lassen. Das sollte man ausweiten.
    So liegen sie nicht dem Steuerzahler auf der Tasche und außerdem, wenn man den Soldaten auch die verschossene Munition (incl. Raketen, Granaten) berechnen würde, wäre die Welt bald viel friedlicher.
    Stimme ich voll zu. Wie ein Vorredner schon sagte, die Leute befinden sich im "Krieg" 8angeblich) dort. Es soll dort ruhig an Bequemlichkeit Mangeln und Ungemütlich sein. Oder will man sich in einem fremden Land bequem mit 3 Gänge Menu, Wollmützchen, Internet und Handyverbindung einrichten?
    Erledigt Eure Arbeit und nichts wie weg.
    Was will man dort eigentlich?
  9. #148

    ...

    Zitat von itchybod Beitrag anzeigen
    Also ich glaub, wenn es da heist die Soldaten würden sich für bis zu 1000€ mit eigener Ausrüstung eindecken, dann ist da ziemlich sicher auch viel Luxus dabei. Es muss natürlich die coole RayBan und die taktische Einsatzuhr sein.
    Gut wenns ein GPS Gerät sein soll, weil die BW keins stellt, dann wirds natürlich etwas teurer, aber 1000€?
    1000€ sind schnell zusammen. Gute Stiefel kosten gern mal 200€ und sind echt nicht verkehrt bei 40kg+ Ausrüstungsgewicht.
    Brillen müssen nicht von RayBan sein. Aber eine nicht verkratzte (und damit Streuende) Schutzbrille ist auch nicht verkehrt. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber ich habe nur zwei Augen und bekomme die absehbar wohl auch nicht mehr ersetzt. Selbes gilt für meine Ohren. Dehnen spendiere ich gerne einen sogenannten Aktivgehörschutz (200-400€) wie z.B. einen Peltor ComTac. Und schließlich ist die derzeitige Felduniform (die übrigens als Arbeits- und nicht als Kampfanzug entworfen wurde) auch nicht so das gelbe vom Ei bei 40°C und mehr. Da gönne ich mir schon ganz gerne mal ein deutlich zweckmäßigeres soenanntes Combatshirt (wenn man Qualität kauft <100€). Und vielleicht auch noch ein zweites um auch mal eines Waschen zu können. Schon bin ich in der Region um 1000€. Und das ohne irgendwelchen Gucci-Kram zu kaufen.

    Interessanterweise ist der Soldat auf dem ersten Bild der Serie ein schönes Beispiel für den ganzen Privatkram. Einiges davon ist allerdings auch eher fragwürdig. Aber auf den ersten Blick:
    - High Cut Helm (ca. 350-400€), läßt sich deutlich angenehmer mit dem angesprochenen Aktivgehörschutz kombinieren. Ist aber nicht unbedingt ein Must Have.
    - Chest Rig (80-200€), Geschmackssache. Vereinfacht das fahren in den Fahrzeugen und ist auf Dauer angenehmer zu tragen.
    - EO Tech Reflexvisier (400-500€), muss nicht sein, aber wenn er meint.
    - Combat Shirt (ca. 120€), siehe oben
  10. #149

    Weich....

    Zitat von Stancer81 Beitrag anzeigen
    Jeder Wehrpflichtige weiss, das der Soldat selbst für seine Ausrüstung verantwortlich ist. Wenn er sie verliert, verkauft oder mutwillig zerstört muss er dafür haften.

    Und mit der Verpflegung ist jawohl ein Witz, was sie da schreiben. Jeder....
    In Afgh. schiessen und sterben keine Wehrpflichtigen.
    Bei der Verpflegung gebe ich Ihnen Recht...
    Was "modische Kampfbekleidung" angeht, so hat die ironie wohl hier etwas Einzug gehalten...

    Eine Verweichlichung ist wohl festzustellen, erinnere ich mich doch gerade an die Schicki-Micki Kadetten der Gorch Fock, die sich ueber mangelnden Komfort beschwert hatten....
    Also die Marine ist's.... :-)


TOP



TOP