Wenn ein gleichwertig gut bezahlter Angestellter im mittleren Management aufgrund beruflicher Erfordernisse auch nur eine Nacht in einem Hotel übernachten muss bei dem ihm zum Frühstück nur 3 Wurstsorten zum nur laufwarmen Kaffee serviert werden statt die erwarteten 10 wird er sich auch beim Hotel beklagen. Der Unterschied ist das bei Soldaten Arbeitgeber sowie Dienstleister in Sachen Unterbringung ein und der Selbe Verein sind.
Klar haben Soldaten sich durch ihre Verpflichtung grundsätzlich einmal dafür entschieden in den Ausland geschickt zu werden. Das heisst aber ja nicht das sie sich hier alles gefallen lassen und jeden Dreck den der Dienstherr ihnen vorwirft akzepzieren müssen. Trotz allem hat der Arbeitgeber, in diesem Fall der Staat, dafür zu sorgen das Material und Ausrüstung sowie das drum herum den Anforderungen entsprechen. Er trägt auch die Verantwortung dafür das die Leute psychisch halbwegs gesund nach Hause kommen, und unnötige Probleme mit dem Dienstherrn selber wegen 7,50 Euro zu vermeiden wäre hier einmal ein Anfang, ihm die Optionen zu bieten Kontakt in die Heimat zu erhalten bzw generell die Unterbringung halbwegs erträglich zu machen ist dabei sicher nicht von Nachteil.
Man muss sich einfach mal ansehen was andere Länder mit mehr Einsatzerfahrungen ihren Soldaten bieten. Die machen das sicher nicht weil sie zuviel Geld über haben...

Antworten / Zitieren

