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Affäre um Strauss-Kahn: Der Fall des Menschenfischers
Ein Charmeur als Banker - der charismatische Dominique Strauss-Kahn war eine ungewöhnliche Besetzung als IWF-Chef. Doch in der Krise stieg er auf zum unumstrittenen Manager des Weltfinanzsystems. Sein Sex-Skandal bringt nun auch den Gipfel zur Euro-Rettung durcheinander.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...762695,00.html
- #1 16.05.2011 09:10 von
Erinnerung!
Viele vergessen in diesen Stunden und manche haben das nicht gewußt, daß der DSK auf den Posten des IWF-Schefs von seinem politischen Opponent und Landsmann N.Sarkozy installiert wurde. Da ist damals ein unsauberes Spiel bei der Besetzung gelaufen in dem sich der hyperaktive Sarko durchgesetzt hat, obwohl der Posten nach dem ungeschriebenen Turnus den Franzosen nicht zugestanden hat! Damals hat der Sarko geholfen, jetzt hat er ihm vielleicht geschadet..., vieles ist im Dunkeln und vieles werden wir ja auch nie erzählt bekommen.
- #2 16.05.2011 09:12 von
Wahrscheinlich ein...
...peinlicher Irrtum. S-K hat wohl eine Dame aus dem Horzontalen Gewerbe erwartet (vielleicht in der Verkleidung eines Zimmermädchens)...tja dann kam das echte Zimmermädchen und er hat sie nagisch angesprungen...tja peinlich...aber sowas passiert...mal sehn wie die Amis das handhaben...
Berlusconi würde wahrscheinlich den Spieß rumdrehen und sagen das Mädel wollte ihn vergewaltigen....soweit wird S-K wohl nicht gehen. - #3 16.05.2011 09:13 von
Was wäre wenn
Mal angenommen, man möchte einen missliebigen Mitstreiter (nennen wir ihn einmal D.) loswerden, ihn diskreditieren, politisch erledigen ... warum auch immer.
Nehmen wir weiter an, dieser D. hat ein paar erotische Vorlieben; z.B. das Spiel mit Macht und Ohnmacht; meinetwegen speziell in Verbindung mit als Zimmermädchen verkleideten hübschen Damen.
Angenommen, der, der ihm böses will, weiß dass D. von Zeit zu Zeit eine solche Dame bucht, die in das eigens dafür angemietete Hotelzimmer kommt, während D. sich im Bad aufhält.
Angenommen, das "Spiel" würde immer damit beginnen, das D. nackt aus dem Bad kommt, das "Zimmermädchen" überrascht ... und die Dinge ihren geplanten Lauf nehmen ...
Angenommen, der, der ihm Böses will, sagt der gebuchten Dame ab und bestellt telefonisch an der Rezeption das Zimmermädchen zum Aufräumen in die Suite.
Nur mal so gedacht und angenommen ... - #4 16.05.2011 09:18 von
Doof gelaufen
Hat er oder hat er nicht?
Egal wie, sein Ruf ist hin! - #5 16.05.2011 09:22 von
Unschuldsvermutung
Die Unschuldsvermutung gilt hier wohl gar nicht mehr. Es ist so einfach geworden, (mächtige) Männer mit einer einzigen Behauptung zu Fall zu bringen. Selbst wenn das Zimmermädchen in einer Woche unter Tränen gestehen würde, sie hätte das nur behauptet, weil sie erpreßt / bezahlt / wasauchimmer wurde, wäre SK politisch erledigt.
- #6 16.05.2011 09:22 von
.
"Noch mehr Unsicherheit ist das Letzte, was Europa jetzt braucht"
Könnte ich so unterschreiben... - #7 16.05.2011 09:25 von
Clinton + Monica
???
wie sagte weiland doch Mr. Bill so durch die Blume?
"Oralverkehr ist kein Sex"
Naja, und dann noch die Fälle Kachelmann, Assange, Türk (so hieß doch dieser Moderator ...).
Alles in allem seltsam. Ok, wenn wirklich was dran ist, noch viel seltsamer. Hat der das nötig?
Oder muss es einem vorkommen, als wäre es der Normalfall, wenn er was gemacht hätte? - #8 16.05.2011 09:26 von
Skandal, Experten und sonstige Unwörter
Werter Herr Schmitz, vielleicht erinnert sich Herr Strauss-Kahn auch an Sie, weil Sie in der Vorlesung immer so intelligente Einwürfe artikulierten. Bei dem mutmaßlichen Geschehen handelt es sich um versuchte Nötigung/Vergewaltigung. Ein Skandal ist entsprechend nur die Verwendung selbigen Wortes in diesem Kontext. Eigentlich ganz einfach, denn wegen einem "Sex-Skandal" wird in den USA niemand festgenommen, er kommt eventuell ins Fernsehen, seine betrogene Partnerin reicht die Scheidung ein, ... Sie erkennen den Unterschied?
- #9 16.05.2011 09:29 von
Infamer Vorwurf - nix neues im Westen!
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