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Affäre um Bundespräsidenten: Mehrheit der Deutschen*lehnt Wulffs Rücktritt ab
Bundespräsident Christian Wulff ist wegen seiner Kredit-Affäre unter Dauer-Druck - doch 70 Prozent der Deutschen sind nach einer aktuellen Umfrage dagegen, dass er zurücktritt. Allerdings verliert der Politiker an Glaubwürdigkeit.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...804775,00.html
- #50 20.12.2011 11:52 von
Verfehlung und böswillige Täuschung im Amt -> ergo Rücktritt/Entlassung
Als MP des Landes Niedersachsen war er politischer Entscheidungsträger. Diese Tatsache erfordert ein Höchstmaß an Sensibilität ggü. Annahmen jedweder Begünstigungen von Dritten.
JEDER öffentlich Bedienstete wird von seinem Dienstherrn regelmäßig (insbesondere in der Vorweihnachtszeit) in Sachen "Annahme von Geschenken" und Korruptionsbekämpfungsgesetz getrimmt.
Was glaubt ein BP Wulff oder mancher Wähler, was z. B. mit einem Steuerprüfer geschieht, der den Betrieb "eines guten Freundes" betreut/prüft, nie Unregelmäßigkeiten feststellt und von ihm oder dessen Ehefrau Darlehen oder sonstige geldwerte Vorteile annimmt?
Immer wieder traurig - Die kleinen Arbeitnehmer werden nach zigjähriger Betriebszugehörigkeit für Pfandbons oder aus dem Müll gefischte Essensreste gekündigt und die großen... - #51 20.12.2011 11:52 von
Es macht durchaus Sinn H. Wulff zu behalten. Er ist einfach zu jung und würde noch Jahrzehnte Pension beziehen. Da ist es günstiger ihn die 10 (oder 15) Jahre lang winken zu lassen.
- #52 20.12.2011 11:58 von
Komisch, warum gerade von der CDU-treuen BILD, was?
Sie scheinen das wesentliche Detail dieser "Affaire" nicht erfasst zu haben. Ich will es Ihnen deshalb gern nochmal erklären:
Es geht in dieser "Affaire" zunächst einmal garnicht darum, ob Herr Wulff Geld von einem wohlhabenden Bekannten geliehen bekam. Das wird garnicht als so verwerflich angesehen... obwohl ja nun scheinbar auch geprüft wird, ob er damit nicht doch gegen ein bestehendes Gesetz verstoßen hat, welches die Annahme von derartigen Vorteilen durch Regierungsmitglieder untersagt, oder zumindest in irgend einer Weise reglementiert. Warten wir's also ab, was da noch draus wird.
Es geht im Moment vielmehr darum, dass Herr Wulff hier ganz offensichtlich das Parlament, den niedersächsichen Landtag, angeschwindelt hat, als er die Frage nach derartigren Zuwendungen verneinte. Und das mit der fadenscheinigen Begründung, das Geld wäre ja nicht von Herrn Geerkens, sondern von dessen Frau gekommen.
Nun hat sich ja Herr Geerkens anscheinend persönlich dazu geäußert. Und zwar in der Form, dass er bestätigt, dass ER die Verhandlungen um den Kredit mit Herrn Wulff im Wesentlichen geführt hat..und das Geld auch von ihm käme. Er es lediglich über das/ein Konto seiner Frau laufen liess, damit in Osnabrück, Zitat Geerkens: "nicht jeder Banklehrling" sehen könne, dass soviel Geld von ihm an den amtierenden Landes-MP fliesst.
Aber warum will man das dann verheimlichen, wenn es doch etwas garnicht Verwerfliches unter Freunden ist?
Und auch Herrn Wulff muss man unterstellen, dass er, wenn die Geerkens wirklich so gute Freunde von ihm sind, er eigentlich weiss, dass FRAU Geerkens garnicht die Kohle hat, ihm einen halbe Mio. zu leihen... weil sie selbst eigentlich mittellos ist.. Mittellos in die Ehe gekommen...und mit einer vereinbarten Gütertrennung lebend. Alle Kohle, die sie ausgibt, ist die Kohle ihres Mannes. Selbst ihr Taschengeld kommt ganz offensichtlich von ihm. Und es wird wahrscheinlich, auch wenn es sehr üppig sein wird, nicht so üppig sein, dass sie davon neben ihren Shopping-Touren usw. noch ne halbe Mio. auf die hohe Kante legen kann. - #53 20.12.2011 11:59 von
Die Presse müßte garnicht soviel "spionieren", wenn sie deutsche Abgeordnete an den gesetzlichen Regeln anderer Länder, z.B. den USA, ein Beispiel nähmen, und ihre Einkünfte usw. in einer Weise öffentlich legen würden, wie es eben in anderen Ländern üblich ist... im Sinne einer transparenten Demokratie. Da sie deutsche Abgeordnete diesem Ansinnen aber in der großen Mehrzahl kategorisch verweigern - ein Schelm, der böses dabei denkt - wird Presse eben weiter investigativ tätig werden (müssen).
Die Erklärung dürfte wohl eher die sein, dass inteliigetne Spitzenleute es einfach nicht ertragen könnten, sich tagtäglich mit solchen Clowns zu umgeben, wie es die meisten Parteischranzen in den deutschen Parlamenten und Ministerien nunmal sind.
Und welches von diesen Kindern war, als es das Restgeld behielt, schon Ministerpräsident eines Bundeslandes? Nungut. Sie mögen Recht haben. Schaue ich mich dort um, scheinen etliche der dortigen Akteure dem Kinderalter zumindest intellektuell und sozial auch noch nicht entwachsen zu sein. - #54 20.12.2011 12:05 von
- #55 20.12.2011 12:07 von
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Ich verstehe nicht, dass das (angeblich?) so viele Menschen machen wuerden. Bei Geld hoert die Freundschaft auf. Das wird bei mir und allen meinen Freunden gross geschrieben. Ich wuerde wesentlich lieber mein Konto ueberziehen und dafuer horrende Zinsen zahlen, als Freunde ohne Not anzupumpen.
Das, was Wulff da gemacht hat grenzt ausserdem schon an Schnorrerei.
Einfach nur widerlich. - #56 20.12.2011 12:09 von
- #57 20.12.2011 12:11 von
Tatsächlich?
Ich sähe mehr Sinn darin das Amt an sich abzuschaffen und die Sitze von Bundestag und Landesparlamenten zu halbieren. Es wird Zeit, daß unsere Volksvertreter anfangen zu arbeiten. Vielleicht noch das Gehalt verdreifachen in der Hoffnung, daß fähige Leute in die Parlemente einziehen.
- #58 20.12.2011 12:13 von
- #59 20.12.2011 12:15 von
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