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Affäre um Bundespräsidenten: Mehrheit der Deutschen*lehnt Wulffs Rücktritt ab

Bundespräsident Christian Wulff ist wegen seiner Kredit-Affäre unter Dauer-Druck - doch 70 Prozent der Deutschen sind nach einer aktuellen Umfrage dagegen, dass er zurücktritt. Allerdings verliert der Politiker an Glaubwürdigkeit.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...804775,00.html
  1. #100

    Was haben die denn gefragt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Christian Wulff ist wegen seiner Kredit-Affäre unter Dauer-Druck - doch 70 Prozent der Deutschen sind nach einer aktuellen Umfrage dagegen, dass er zurücktritt. Allerdings verliert der Politiker an Glaubwürdigkeit.

    Kredit-Affäre: Mehrheit der Deutschen*lehnt Wulffs Rücktritt ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Soll unser Staatsoberhaupt zurücktreten, oder geht es Ihnen am Arsch vorbei? Letzteres wurde also als Verneinung gewertet, oder?
  2. #101

    Makaber

    Zitat von sebastian.hechler@gmx.de Beitrag anzeigen


    Aber Herrn Gauck als BP weiß ich grad nicht ob das so doll gewesen wäre...Wer will denn schon jemand als BP der mal mit der Stasi in Verbindung stand? Also ich nicht....

    Dann lieber Herrn Wulff, der nur einen Privatkredit angenommen und mehrere Urlaube in Anspruch genommen hat. Das ist mir allemal sympathischer!!
    Also lieber Pest statt Cholera - sorry, das finde ich unangebracht und makaber.
    Kann doch nicht sein, dass es in ganz Deutschland nur noch korrupte oder fragwürdige Charaktere gibt. Wenn dem so wäre bräuchten wir uns aber in der tat nicht mehr aufregen.
  3. #102

    Der Ferrero-Mann

    So nenne ich für mich den derzeitigen Bundespräsidenten aufgrund persönlicher Assoziationen. Warum? Schauen wir auf die Werbung von Ferrero:
    Guten Freunden gibt man doch ein Küsschen. Vor meinem geistigen Auge sehe ich, wie die Millionärsgattin Wulff eine Packung Ferrero Küsschen, fein säuberlich verpackt in einen Scheck über 500.000 € überreicht. Wie gesagt, guten Freunden gibt man doch ein Küsschen.
    Oder ich denke an die Raffaella-Werbung, ein Traum in Weiß (Farbe der Unschuld), die Präsidentengattin im Liegestuhl liegend auf den Planken des Bootssteges im Urlaubsparadies. Oder Die Werbung für sein Buch über die „Wahrheit“, eine Aussage, die mich, aus seinen Mund, an die berühmte Piemont-Kirsche von Mon-Chéri erinnert, eine Erfindung der Werbung, denn es gibt diese Kirschsorte nicht.

    Zugegeben, eine etwas eigenwillige und wohl eher spöttische Sicht. Nüchtern betrachtet bekleidet Wulff einen Posten, aus dem man ihn aus meiner Sicht nicht entfernen kann, ausgenommen nach Ablauf einer Amtszeit. Eigentlich ist er nur eine Galionsfigur ohne wirkliche Macht, aber dennoch wichtig für Merkel und Schäuble im Hinblick auf den nach Willen dieser Beiden vorgezogenen Termin für den ESM-Vertrag. Da wird sich Wulff ganz sicher opportun erweisen und die Gesetze, die zuvor im gleichermaßen opportunen Bundestag von der Regierungsparteien und der Opposition durchgewunken wurden, ohne Wenn und Aber unterschreiben. Damit würde dann zumindest von deutscher Seite ein Vertragswerk abgesegnet, das eine weitere Organisation ins Leben rufen soll, das außerhalb jeglicher Demokratie agieren kann, das von keinem Staat der EU belangt werden kann, seinerseits aber jeden EU-Staat finanziell nach eigenem Gutdünken plündern kann und in diesem Ausnahmefall ist der Staat mal wirklich das Volk. Alle in dieser dann ins Leben gerufenen Organisation, vom Gouverneursrat über das Direktorium bis hin zu den Mitarbeitern genießen Immunität, unterliegen einer eigenen Besteuerung abseits der Steuergesetze des jeweiligen Landes, in dem sie agieren und können die bei Vertragsbeginn ausgehandelten Milliardenbeträge jederzeit erhöhen, ohne dass die Länder dem wiedersprechen können.
    Andererseits, was ist, wenn Wulff zurücktritt? Sieht man irgendwo am Horizont die Lichtgestalt, die würdig wäre, dem Amt des Bundespräsidenten wieder das Ansehen zu verleihen, dass ihm in den Augen der Mehrheit gebührt? Ich nicht und man sollte mir nicht mit Gauck kommen, den ich für keinen Deut besser halte.

    Aber brauchen wir solch eine Lichtgestalt eigentlich? Machen wir uns doch nichts vor. Wir sind nicht souverän sondern hängen immer noch an der Angel der Alliierten, was man ebenso gut mit Amerikaner übersetzen kann. Angela Merkel hat sich bereits vor ihrer Kanzlerschaft als Sprachrohr des Bush-Clans geoutet und das ist sie geblieben. Aufgabe des Bundespräsidenten soll es sein, das Ansehen Deutschlands in der Welt zu repräsentieren? Wer glaubt denn ernsthaft, dass die anderen Staaten nicht wissen, dass wir immer noch lediglich ein weiterer Marionettenstaat der USA sind?
  4. #103

    Die Mehrheit der dt.Waehler

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Christian Wulff ist wegen seiner Kredit-Affäre unter Dauer-Druck - doch 70 Prozent der Deutschen sind nach einer aktuellen Umfrage dagegen, dass er zurücktritt. Allerdings verliert der Politiker an Glaubwürdigkeit.

    Kredit-Affäre: Mehrheit der Deutschen*lehnt Wulffs Rücktritt ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    wollte Wulff nicht als Bundespraesident,wer glaubt denn dass 70% der ,die ihn schon am Anfang nicht wollten ,gegen seinen Ruecktritt sind?

    Der Wulff haette laengst das Ehrenvolle machen sollen und seinen Ruecktritt anbieten ; dann haette er endlich mal was gemacht was er immer von anderen Politikern gefordert hat.Aber offenbar haengt er an seinem Posten da er wohl immer noch ziemlich klamm ist sonst wuerde er nicht immer wieder seine Urlaubstage bei 'reichen Freunden' verleben.
  5. #104

    Gut gemeint

    Zur Zeit ist alles so gut gemeint. Geerkens meinte es nur gut mit Wulff, der hätte sich ja damals das Haus selbst nicht leisten können. Die BW-Bank meinte es dann später auch gut mit Wulff, deren Kredit hätte er allein nicht bekommen, nur mit Oettingers und Geerkens Hilfe, die es beide auch gut meinten. Maschmeyer meint es sowieso auch immer nur gut, außer vielleicht bei seinen Kunden. Frau Merkel meint es gut, wenn sie Wulff das Vertrauen ausspricht. Vielleicht wäre es jetzt wichtig, dass jeder in der Regierung noch einmal ausdrücklich sagt, dass alles gut gemeint war und kein Problem ist. Bei Meisner ist es so, dass er ja meistens gar nicht anders kann, als immer ganz ehrlich zu sein, obwohl er es ja auch immer gut meint. Er sagt, Wulff solle lieber zurücktreten und ein armer Sünder sein. Das war jetzt vielleicht zu gut gemeint.
  6. #105

    Gezielte Entwertung des Präsidentenamts

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundespräsident Christian Wulff ist wegen seiner Kredit-Affäre unter Dauer-Druck - doch 70 Prozent der Deutschen sind nach einer aktuellen Umfrage dagegen, dass er zurücktritt. Allerdings verliert der Politiker an Glaubwürdigkeit.

    Kredit-Affäre: Mehrheit der Deutschen*lehnt Wulffs Rücktritt ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Auch wenn man weiß Gott kein Wulff Fan ist, braucht es nicht viel, um die Mediengeschürte Hetzkampangne angemessen zu deuten.
    Die Sprechorgane der Finanzindustrie wie Blödzeitung, Spiegel etc. pp. machen sich anheischig das Amt des Bundespräsidenten als solches zu zersetzen. Es geht nicht um die Person Wulff. Den Sprechorganen der Finanzindustrie geht es darum, das Amt als solches so sehr zu zersetzen, daß es als eine moralische Instanz nicht mehr wahrgenommen wird. Egal, wer künftig diese Funktion wahrnehmen wird. Jede Kritik an der Krankheit, welche man Finanzmärkte nennt aus dem Munde des Bundespräsidenten soll dadurch in der öffentlichen Wahrnehmung torpediert werden.
    Man erinnere sich an den Rücktritt Köhlers wegen der leisen Andeutung, daß der Afghanistan Krieg in Wahrheit ein Handelskrieg sei. Man fragt sich, wie es möglich ist, daß irgendwelche Institutionen, welche über viel Geld verfügen öffentliche Persönlichkeiten derart unter Druck setzen können, daß diese sich zum Rücktritt genötigt sehen, und dabei sogar eine Totalblamage vor laufenden Kameras hinnehmen.
    Die Finanzmärkte stehen für einen weltweiten Faschismus, der unsere demokratischen Organe auszuhebeln droht.
  7. #106

    Das ist offenbar keine Causa Wulff...

    Zitat von det5904 Beitrag anzeigen
    Auch wenn man weiß Gott kein Wulff Fan ist, braucht es nicht viel, um die Mediengeschürte Hetzkampangne angemessen zu deuten.
    ... Den Sprechorganen der Finanzindustrie geht es darum, das Amt als solches so sehr zu zersetzen, daß es als eine moralische Instanz nicht mehr wahrgenommen wird. ...
    Man erinnere sich an den Rücktritt Köhlers wegen der leisen Andeutung, daß der Afghanistan Krieg in Wahrheit ein Handelskrieg sei. ....
    Die Finanzmärkte stehen für einen weltweiten Faschismus, der unsere demokratischen Organe auszuhebeln droht.
    Das ist eine der vernünftigsten Interpretationen der ganzen Angelegenheit, die ich bislang gelesen und gehört habe. Tatsächlich kommen die laufenden Nachrichten und Artikel vom Ausmaß der Verfehlung her nicht als sachlich begründet rüber, sondern als gezielte Demontage. Es ist offensichtlich, dass da erst einige und dann viele Leute nach Möglichkeiten graben, die Angelegenheit für ihre Zwecke auszuschlachten. Aber was sind das für Zwecke? Wenn man sich anschaut, welche Aufgaben der Bundespräsident hat (wenigstens teilweise überparteilich, letzte legislative Kontrollinstanz, volksnah, Begnadigungsrecht - also auch moralische Instanz), so liegt die zitierte Interpretation der Ereignisse plötzlich erstaunlich nahe!
    Auch ich hätte damals lieber Herrn Gauck als Präsidenten gesehen, aber so etwas Entwürdigendes wie jetzt mit dem amtierenden Bundespräsidenten ins Szene gesetzt wird, scheint der Faktenlage nicht angemessen und sollte in unserer aufgeklärten Gesellschaft einfach nicht geschehen.
    Bei allen berechtigten politischen Meinungsunterschieden ist diese Abschussmentalität, die sich durch die immer weiter nachgelegten Artikel und Gerüchte kund tut, vielmehr vor allem entblößend für diejenigen, die ihre politischen Süppchen auf den Fehlern anderer Leute kochen ...

    Menschen, die Ehrgefühl besitzen, denken zuerst so: "Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!" und "Man sollte nie vergessen, dass drei Finger auf einen selbst zeigen, wenn man mit einem Finger auf die Verfehlungen eines Mitmenschen deutet." Warum sollte das nicht genau so für Politiker, Kirchenleute und Journalisten gelten wie für die übrige Bevölkerung?

    Es wäre besser für unsere res publica, wenn wir gemeinsam darüber nachdenken wollten, wo die Grenzen des Anstandes in Richtung Ehrabschneidung sind. Vieles von dem, was inzwischen öffentlich zum Thema geäußert wurde, lässt sich nicht mehr zurücknehmen und hat seine Wirkung bereits erzielt.

    Im Übrigen halte ich für möglich, dass Herr Wulff seinen Fehler längst analysiert und nicht nur opportunistisch sondern grundlegend bedauert hat - auch wenn er dies nicht öffentlich macht. (Alles andere wäre eigentlich ziemlich sonderbar!)
    Und ich halte auch für möglich, dass der Mitmensch Herr Wulff nach dieser ganzen Ereignissequenz ein weiserer und klarerer Bundespräsident sein könnte, der vielleicht ein besonderes Augenmerk auf auch nur ansatzweise korruptive Vorgänge hätte - zu unser aller Wohl .....

    Alles hängt davon ab, wie ehrlich er mit sich selbst ist, aber nicht davon, wie laut er sich auf die Brust schlägt und "mea culpa" ruft!
  8. #107

    Affäre um Bundespräsident

    So langsam finde ich es zum kotzen, dass Ihr immer weiter im Dreck
    wühlt. Habt Ihr Euch einmal die Frage gestellt wie diese Bericht
    erstattung im Ausland ankommt?
    Mittlerweile habt Ihr mit Eurem Magazin ein Niveau erreicht, das
    an den "Völkischen Beobachter" erinnert der auch immer wieder
    Bürger durch den Dreck gezogen hat.
    Vielleicht hatte damals F.J. Strauss gar nicht so Unrecht als er
    gegen Euch vor Gericht gezogen ist. Sicherlich hatte er damals
    verloren, auch Heute wäre es nicht anders, denn die Journalie
    steht ja bekanntlich unter Artenschutz.








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