Äußerungen in Interview: Kubicki verärgert die FDP

DPADie Umfragewerte sind miserabel, ihr Chef Philipp Rösler unbeliebt und jetzt schießt auch noch der FDP-Rebell aus dem Norden quer. Wolfgang Kubicki fordert eine Neuausrichtung der Partei - und zwar ohne den Parteivorsitzenden, wenn die Niedersachsen-Wahl scheitern sollte.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...847622,00.html
  1. #1

    War ja klar,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Umfragewerte sind miserabel, ihr Chef Philipp Rösler unbeliebt und jetzt schießt auch noch der FDP-Rebell aus dem Norden quer. Wolfgang Kubicki fordert eine Neuausrichtung der Partei - und zwar ohne den Parteivorsitzenden, wenn die Niedersachsen-Wahl scheitern sollte.

    Wolfgang Kubicki verärgert seine FDP - SPIEGEL ONLINE
    dass dem Typ langweilig und unbequem wird in S-H, auf dem harten Oppositionssitz. Mir soll's recht sein, Firma Gurkentruppe...
  2. #2

    Cojones

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Umfragewerte sind miserabel, ihr Chef Philipp Rösler unbeliebt und jetzt schießt auch noch der FDP-Rebell aus dem Norden quer. Wolfgang Kubicki fordert eine Neuausrichtung der Partei - und zwar ohne den Parteivorsitzenden, wenn die Niedersachsen-Wahl scheitern sollte.

    Wolfgang Kubicki verärgert seine FDP - SPIEGEL ONLINE
    Der Mann hat Cojones!
  3. #3

    Wenn es nur...

    Wenn es nur mehr von diesen Kubickis gäbe...
  4. #4

    Top

    Fipsi raus, ob die FDP danach wieder wählbar wird, sei dahingestellt. Kubicki bringts mal wieder auf den Punkt.
  5. #5

    Kubicki bringt's auf den Punkt

    Aber Steinbrück als Kanzler?
    Da sei Gott vor!
  6. #6

    Kommt eine neue FDP?

    Natürlich gefällt Döring und Birkner nicht, dass sich Herr Kubiki hier zu Wort meldet, aber man muss doch mal folgendes sehen: Mit atemberaubender Geschwindigkeit hat die FDP an Zustimmung verloren, von 14,6 % binnen nicht mal zwei Jahren auf weniger als 5 %. Das ist eine Meisterleistung sondergleichen, allerdings eine negative. Der Kurs von Westerwelle und Rösler wurde nie von Kubicki und Lindner innerlich mitgetragen, der neoliberale Kurs hat in die Irre geführt. Gott sei Dank! Und - wer sachliche, öffentliche Kritik als Belastung empfindet, hat keine Antworten auf die Notwendigkeiten der Zukunft. Nur durch sachliche Kritik kann man auch lernen, die jetziger "Führungsspitze" will jedoch nicht. Und die FDP wäre gut beraten, wenn sie sich schon jetzt neu orientiert, damit sie überhaupt bei den nächsten Wahlen noch eine Chance hat.
  7. #7

    Will Herr Kubicki Eurobonds

    Es ist doch sehr verwunderlich wenn Herr Kubicki über mögliche Kolaitionspartner ohne Berücksichtigung von Inhalten nachdenkt. Oder will Herr Kubicki unbedingt Eurobonds einführen, indem er mit Rot-Grün deren heisse Verfechter an die Macht bringt?? Nach solchen Ansagen werden die Deutschen bestimmt in Scharen FDP wählen, Eurobonds will ja jeder in Deutschland schnellstens einführen...
  8. #8

    Das hat er.....

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Der Mann hat Cojones!
    ...tatsächlich!!

    Und trotzdem......"Mit Peer Steinbrück als Kanzler könnte ich mir ein Ampelbündnis sofort vorstellen", so Kubicki. In einem solchen Bündnis sollte die FDP das Finanzministerium anstreben, "damit Rote und Grüne nicht das Geld ausgeben, das sie eh nicht haben". Das Außenamt hält Kubicki für überflüssig. "Die Bedeutung des Außenministeriums relativiert sich mit wachsender Geschwindigkeit." Eine klare Kritik in Richtung des Außenministers Guido Westerwelle, dem Ex-Parteichef der Liberalen."

    ...warum will er Wahnsinn mit Wahnsinn bekämpfen? ;-)
  9. #9

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Der Mann hat Cojones!
    Wie Bowlingkugeln würde ich das nennen. Denn er spricht aus was alle wissen, aber die FDP, wie üblich, nicht "nach außen dringen" lassen will und somit alle "zum Schweigen" verdammt bzw. die Obrigen direkt mit Lächerlichen Diskreminierungsversuchen aufwarten.

    Die ganze Schönfärbe- und Augenwischerei der Parteiführung ist zum Kotzen. Auch wenn Kubicki wohl nur sein eigenes Vorankommen im Sinn hat - er hat Recht und wir brauchen definitiv mehr Politiker mit solchen "Cojones" ;).