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Ärger um "Miles & More": Vielflieger zeigt Lufthansa wegen Bonusmeilen an

DPADie Lufthansa hat die Bonusmeilen beim Vielfliegerprogramm "Miles & More" abgewertet, nun eskaliert der Streit. Nach SPIEGEL-Informationen ist eine weitere Strafanzeige gegen die Fluggesellschaft eingereicht worden. Der Vorwurf: gewerbsmäßiger Betrug in 21 Millionen Fällen.

Ärger um "Miles & More": Vielflieger zeigt Lufthansa wegen Bonusmeilen an - SPIEGEL ONLINE
  1. #40

    Mein Gott!

    Zitat von happy2010 Beitrag anzeigen
    richtig so

    Dieses Abzockverhalten ist ganz klar darauf ausgelegt, möglichst viel gesammelte Bonusmeilen kostenlos zu entwerten
    Die Art der Kommunikation via Mail und eher unnauffällig ist eine Masche der sich immer mehr Konzerne bedienen

    Daher: vollkommen richtig, der Vorwurf des Betruges-das komplette Vorgehen diente ausschließlich darum, möglichst kurzfristig und wenig auffällig Geld denjenigen wegzunehmen denen es gehört
    Wer fliegt schon Lufthansa? Doch wohl nur Hinz und Kunz. Singapore Airlines fliegt auch nach NYC. Ansonsten Etihad, Quatar, Cathay Pacific etc. etc.
  2. #41

    nein

    Zitat von Fackus Beitrag anzeigen
    wieder mal so ein Wichtigtuer.
    Diesen Herrn Professor und Berater! kann man sich genau vorstellen. So wird es sich wohl auch am Gate und im Alltag aufführen.
    Zwar ists um die Lufthansa auch nicht schade, aber diese Klagerei hat schon Ähnlichkeit mit den Abmahngeschichten. Da will sich bloss ein Anwalt den .. die Nase vergolden.
    Da bietet einer zurecht der Lufthansa die Stirn. Wer wie die Lufthansa einseitig im Nachhinein Verträge abändert, der landet im Rechtsstaat zum Glück vor dem Kadi.
  3. #42

    das Beispiel trifft nicht zu

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Ich kann die Aufregung um Bonusmeilen nicht verstehen. Die Bonusmeilen sind in einigen Jahren angehäuft worden, zu Zeiten also, in denen das Fliegen für die Airlines billiger gewesen ist. Jetzt ist das Fliegen teurer geworden. Warum soll man die Mehrkosten nur den aktuellen Fluggästen und nicht auch den Bonusmeilensammlern aufdrücken?

    Wenn ich einen Gutschein von einer Firma erhalte und die Firma in der Zwischenzeit die Preise erhöht, dann kann ich auch nichts daran ändern, dass ich für meinen Gutschein weniger Ware erhalte als gedacht.
    .
    Bei einem Gutschein steht als Gegenwert ein Preis drauf. Bei der Lufthansa sind der Gegenwert Meilen,welche mit Flugzielen korrespondieren, nicht einfach nur Meilen. Wenn man das mit einem Gutschein vergleicht, so hat die Lufthansa einfach den Preis auf dem Gutschein herabgesetzt, das ist unzulässig.
  4. #43

    ...

    Zitat von mzbx Beitrag anzeigen
    Da er im öffentlichen Dienst arbeitet, hat er (eigentlic) alle Meilen seinem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen. Ich hoffe, die Klage geht nicht für ihn nach hinten los. Ich habe mich auch über diese neue Regelung geärgert, aber deswegen gleich klagen....
    Naja, im Artikel heißt es, "IT-Professor und -Berater". Wenn er neben seiner Professur - mit Genehmigung - als selbstständiger IT-Berater arbeitet und die Meilen hier angefallen sind, dann wird das schon alles rechtens sein, es sei denn, er hat auch im Rahmen von Dienstreisen als Professor Meilen auf sein privates Konto gesammelt. Ich glaube kaum, dass er so dumm sein wird, einen in der Öffentlichkeit mit Aufsehen verbundenen Prozess zu führen, wenn er die Meilen nicht rechtlich einwandfrei gesammelt hat.

    Wieviel Zeit er tatsächlich als Professor an der Uni verbringt, wäre eine andere Frage, steht hier aber nicht zur Diskussion.
  5. #44

    Zitat von derlabbecker Beitrag anzeigen
    ... hat der Fuzzy keine anderen Sorgen als dass die nicht mehr für x Freiflüge reichen sondern nur noch für x-1? Oder kann es sein dass er bei der nächsten Urlaubsreise mit der Familie sogar mal ein Flugticket für eine Person KAUFEN muss? Oh, nicht dass er damit dann auf Hartz4 Niveau abrutscht, womöglich muss er seinen Zweitporsche dafür verkaufen. ...

    Typisch deutscher Neid und Missgunst, der tief aus Ihrer Seele spricht.

    Wenn ein Unternehmen seine Kunden "beklaut", dann ist das nicht in Ordnung gegenüber demjenigen, der 800€/Monat verdient, genauso demgegenüber der 80.000€/Monat verdient.
  6. #45

    das ist auch gut so

    Zitat von schäfer_peinlich Beitrag anzeigen
    Wenn die Vertragsänderung unwirksam ist, dann ist das reines Zivilrecht und der Anspruch ist einzuklagen. Eine Seuche ist es, dass in solchen Fällen immer das Strafrecht bemüht wird. Meistens mit den Gummiparagrafen Betrug oder Untreue. Dabei geht es in Wirklichkeit nur darum, die andere Vertragspartei mit der Öffentlichkeitswirkung einer Strafanzeige unter Druck zu setzen.
    Bei der Lufthansa soll ruhig mal der Staatsanwalt genauer hin schauen.
  7. #46

    Zitat von aichbus Beitrag anzeigen
    ... den Klägern zu ihren Problemen. Das zeigt mir, dass sie sonst ein sehr sorgenfreies Leben haben. Leute mit echten Problemen könnten es sich nicht leisten, soviel Lebensenergie so sinnlos zu verplempern.
    Es geht um geldwerte Vorteile. Warum verplempert man da sinnlos Lebensenergie wenn man seine Rechte wahrnimmt ?

    Meine Großmutter hat immer gesagt, der Klügere gibt nach. Sie hat dabei nicht bedacht, dass das Verfahren langfristig dazu führt, das die Dümmeren die Oberhand gewinnen.

    Aber die bei LH sind ja nicht dumm und wissen genau was sie tun weil es für LH um richtig viel Geld geht was letztendlich auch die Vorstandsboni bedroht. Deshalb die Tour die Begünstigten zu linken.
  8. #47

    Deswegen auch punitive damage

    Zitat von schäfer_peinlich Beitrag anzeigen
    Wenn die Vertragsänderung unwirksam ist, dann ist das reines Zivilrecht und der Anspruch ist einzuklagen. Eine Seuche ist es, dass in solchen Fällen immer das Strafrecht bemüht wird. Meistens mit den Gummiparagrafen Betrug oder Untreue. Dabei geht es in Wirklichkeit nur darum, die andere Vertragspartei mit der Öffentlichkeitswirkung einer Strafanzeige unter Druck zu setzen.
    Ich denke, da dies legal ist, kann man das ruhig machen oder glauben Sie Firmen lassen irgendeine Moeglichkeit aus, weil dies ethisch fragwuerdig sein koennte? Wie finden Sie es denn, dass so gut wie alle Versicherer gegen Berufsunfaehigkeit erst einmal willkuerlich ein Eintreten im Schadensfall versagen, um dann jahrelang gegen sich klagen zu lassen? Wobei die Versicherung die berechtigte Hoffnung hat (der Klaeger kann ja nicht mehr seinen Beruf ausueben), dass dem Klaeger entweder das Geld ausgeht oder er aus nervlichen Gruenden aufgibt.
    Natuerlich koennte man es auch so machen wie in den USA und auch bei Zivilrechtsklagen eine Art Strafschadensersatz einfuehren, wenn offensichtlich ist, das sich ein Unternehmen vorsaetzlich falsch verhalten hat. Desweiteren waeren natuerlich auch Sammelklagen wuenschenswert.
  9. #48

    nein muss er nicht

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Nicht ganz. Denn Preise können auch so angepasst werden, ganz ohne Inflation, aus anderen Gründen. Dazu zählen auch Gründe, die im Einfluss des Unternehmens liegen.

    Wer seine Bonusmeilen zu lange liegen lässt, der muss mit einer Entwertung rechnen. .
    Was der Kunde muss oder nicht steht im Regelwerk von Miles'n More. Genau diese Regelwerk kann Lufthansa eben nicht einseitig verändern. Es wurde Zeit, dass das der Lufthansa mal gerichtlich klar gemacht wurde.
  10. #49

    Sammelleidenschaft

    Zitat von FrankDr Beitrag anzeigen
    Typisch deutscher Neid und Missgunst, der tief aus Ihrer Seele spricht.

    Wenn ein Unternehmen seine Kunden "beklaut", dann ist das nicht in Ordnung gegenüber demjenigen, der 800€/Monat verdient, genauso demgegenüber der 80.000€/Monat verdient.
    Daß die Klage grundsätzlich okay sein mag, ist das Eine. Von Neid zu reden ist aber nicht nur etwas anderes, sondern auch falsch. Schauen Sie sich die Website des Herrn Professor mal an:

    "3 Semester technische Informatik an der Hochschule Mittweida, Abschluß mit Diplom.
    3 Semester Arbeits- und Wirtschaftsrecht (Aufbaustudium) an der Fernuni Hagen, Abschluß mit Zertifikat"

    und mein Highlight

    "1 Semester Computer Science an der Fernuni Hagen, Abschluß mit Master of Computer Science"

    Ein Master nach einem Semester? Warum macht man sowas, wenn man nicht Aufmerksamkeit erregen will? Schließlich hat der gute Mann ja schon Abschlüsse. (Abgesehen davon, daß sowas wohl noch mehr gegen die jeweilige Hochschule als gegen den Menschen spricht, der es macht: warum geht sowas überhaupt? Das entwertet auch den Master an sich, ohne jeden Zweifel.)

    Der Mann ist - soviel steht fest - nicht nur Meilen-, sondern auch Zertifikatssammler. Und die hatten - auch das steht fest, fragen Sie einen beliebigen Professor Ihres Vertrauens - noch nie einen besonders guten Ruf.

    Immerhin: an einer FH ist er bei seinem Kommunikationsbedürfnis ja gut aufgehoben.


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