DPADie Lufthansa hat die Bonusmeilen beim Vielfliegerprogramm "Miles & More" abgewertet, nun eskaliert der Streit. Nach SPIEGEL-Informationen ist eine weitere Strafanzeige gegen die Fluggesellschaft eingereicht worden. Der Vorwurf: gewerbsmäßiger Betrug in 21 Millionen Fällen.
Ärger um "Miles & More": Vielflieger zeigt Lufthansa wegen Bonusmeilen an - SPIEGEL ONLINE
Bei einem Gutschein steht als Gegenwert ein Preis drauf. Bei der Lufthansa sind der Gegenwert Meilen,welche mit Flugzielen korrespondieren, nicht einfach nur Meilen. Wenn man das mit einem Gutschein vergleicht, so hat die Lufthansa einfach den Preis auf dem Gutschein herabgesetzt, das ist unzulässig.
Naja, im Artikel heißt es, "IT-Professor und -Berater". Wenn er neben seiner Professur - mit Genehmigung - als selbstständiger IT-Berater arbeitet und die Meilen hier angefallen sind, dann wird das schon alles rechtens sein, es sei denn, er hat auch im Rahmen von Dienstreisen als Professor Meilen auf sein privates Konto gesammelt. Ich glaube kaum, dass er so dumm sein wird, einen in der Öffentlichkeit mit Aufsehen verbundenen Prozess zu führen, wenn er die Meilen nicht rechtlich einwandfrei gesammelt hat.
Wieviel Zeit er tatsächlich als Professor an der Uni verbringt, wäre eine andere Frage, steht hier aber nicht zur Diskussion.
Es geht um geldwerte Vorteile. Warum verplempert man da sinnlos Lebensenergie wenn man seine Rechte wahrnimmt ?
Meine Großmutter hat immer gesagt, der Klügere gibt nach. Sie hat dabei nicht bedacht, dass das Verfahren langfristig dazu führt, das die Dümmeren die Oberhand gewinnen.
Aber die bei LH sind ja nicht dumm und wissen genau was sie tun weil es für LH um richtig viel Geld geht was letztendlich auch die Vorstandsboni bedroht. Deshalb die Tour die Begünstigten zu linken.
Ich denke, da dies legal ist, kann man das ruhig machen oder glauben Sie Firmen lassen irgendeine Moeglichkeit aus, weil dies ethisch fragwuerdig sein koennte? Wie finden Sie es denn, dass so gut wie alle Versicherer gegen Berufsunfaehigkeit erst einmal willkuerlich ein Eintreten im Schadensfall versagen, um dann jahrelang gegen sich klagen zu lassen? Wobei die Versicherung die berechtigte Hoffnung hat (der Klaeger kann ja nicht mehr seinen Beruf ausueben), dass dem Klaeger entweder das Geld ausgeht oder er aus nervlichen Gruenden aufgibt.
Natuerlich koennte man es auch so machen wie in den USA und auch bei Zivilrechtsklagen eine Art Strafschadensersatz einfuehren, wenn offensichtlich ist, das sich ein Unternehmen vorsaetzlich falsch verhalten hat. Desweiteren waeren natuerlich auch Sammelklagen wuenschenswert.
Daß die Klage grundsätzlich okay sein mag, ist das Eine. Von Neid zu reden ist aber nicht nur etwas anderes, sondern auch falsch. Schauen Sie sich die Website des Herrn Professor mal an:
"3 Semester technische Informatik an der Hochschule Mittweida, Abschluß mit Diplom.
3 Semester Arbeits- und Wirtschaftsrecht (Aufbaustudium) an der Fernuni Hagen, Abschluß mit Zertifikat"
und mein Highlight
"1 Semester Computer Science an der Fernuni Hagen, Abschluß mit Master of Computer Science"
Ein Master nach einem Semester? Warum macht man sowas, wenn man nicht Aufmerksamkeit erregen will? Schließlich hat der gute Mann ja schon Abschlüsse. (Abgesehen davon, daß sowas wohl noch mehr gegen die jeweilige Hochschule als gegen den Menschen spricht, der es macht: warum geht sowas überhaupt? Das entwertet auch den Master an sich, ohne jeden Zweifel.)
Der Mann ist - soviel steht fest - nicht nur Meilen-, sondern auch Zertifikatssammler. Und die hatten - auch das steht fest, fragen Sie einen beliebigen Professor Ihres Vertrauens - noch nie einen besonders guten Ruf.
Immerhin: an einer FH ist er bei seinem Kommunikationsbedürfnis ja gut aufgehoben.