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Ärger um App Center: Verbraucherzentralen mahnen Facebook ab

APNeuer Ärger für Facebook: Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat das Netzwerk formal abgemahnt - mit dem neuen App Center habe sich der Nutzerschutz noch einmal verschlechtert. Auch auf der Sommerakademie des schleswig-holsteinischen Datenschützers musste der Konzern Kritik einstecken.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...852262,00.html
  1. #1
  2. #2

    Lächerlich

    Eine Abmahnung, wie lächerlich, da machen die sich jaetzt aber sicher in die Hose! Wenn wir ganz böse werden, dann bekommen die eine saftige Strafe von 50.000 Euro aufgebrummt! Das bezahlen die aus den Zinsen der Portokasse. Das ist so lächerlich wie die 7.34 Euro Strafe die die Indische Behörde für Atomaufsicht verhängen kann.
  3. #3

    Facebook

    wird wahrscheinlich nicht auf die Verbraucherzentrale hören und auf das für den Firmensitz geltende irische Datenschutzrecht verweisen. Und hier setzt meine Kritig ein. Um überschuldeten Eurostaaten mit milliardenschweren Rettungsschirmen aus der Patsche zu helfen, ist Europa gut genug. Um aber den bestmöglichen Datenschutz für die Bürger zu gewährleisten, dazu scheinen die EU-
    Staaten nicht willens oder fähig zu sein. Aber davon abgesehen, die Facebook-Nutzer wissen, worauf sie sich einlassen. Es ist keiner gezwungen, Mitglied bei diesem größten Datenhändler aller Zeiten zu werden.
    Um Facebook zu zwingen, die deutschen Datenschutzbestimmungen einzuhalten, wird nur eine Zwangsabschaltung helfen. Auch wenn dann der Vorwurf der Zensur laut wird, würde ich diesen radikalen Schritt begrüßen - schon alleine, um ein deutliches Signal an die anderen Datenhändler im Internet zu senden, dass die deutschen Gesetze einzuhalten sind.
  4. #4

    rt1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neuer Ärger für Facebook: Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat das Netzwerk formal abgemahnt - mit dem neuen App Center habe sich der Nutzerschutz noch einmal verschlechtert. Auch auf der Sommerakademie des schleswig-holsteinischen Datenschützers musste der Konzern Kritik einstecken.

    Abmahnung für Facebooks App Center, Kritik auf dem #sak12 - SPIEGEL ONLINE
    Facebook ist zu Farcebook geworden,erst völlig überteuerte Aktien auf den Markt werfen,schön viel Geld absahnen und natürlich gab es eine "Panne" beim Börsengang,viele Käufer haben keine Bestätigung bekommen und wussten einfach nicht ob sie Aktienpaket gekauft haben oder nicht.
    Jetzt nach der Frist haben auch die Facebook-Grossaktionäre ihre Aktien abgestossen,in 3 Monaten endet die andere Frist und die Aktie wird ins Bodenlose fallen,Zuckerberg hat Milliarden verdient und die dummen Anleger haben Milliarden verloren.
  5. #5

    Das Problem

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neuer Ärger für Facebook: Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat das Netzwerk formal abgemahnt - ..
    Wer sich über Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung Gedanken macht, der ist nicht bei Facebook. Die Datenschützer haben gute Argumente, und ich begrüße ihr Engagement, da ich den Verlust der Privatsphäre für gesamtgesellschaftlich sehr problematisch halte, auch wenn ich unmittelbar nicht gezwungen bin, z.B. bei Facebook mitzumachen.

    Insbesondere dieser Äußerung von Herrn Schaar stimme ich zu: "... dass Facebook die Hausordnung festsetze, wegen der Bedeutung des Netzwerks müsse dies aber die Politik tun."

    Und die Politik hat daran wenig Interesse, den Facebook-Jüngern mit Maßnahmen die Party zu verderben und dafür Zorn auf sich zu ziehen. Begrüßt würden solche politischen Vorgaben nämlich in erster Linie von Leuten wie mir, die ohnehin keinen Account dort haben.
  6. #6

    Wettlauf um geringsten Datenschutzstandard

    Facebook hat seinen europäischen Sitz in Irland und muss daher nur irisches Recht umsetzen. Innerhalb der EU werden die Datenschutzstandards gegenseitig anerkannt. Daher werden die Länder mit den geringsten Standards den Wettlauf um Milliardenschwere Internetunternehmen gewinnen.
    Sicher gibt es europäische Standards, die auch für Irland bindend sind. Setzt Irland diese nicht durch, so ist es ein weiter Weg die Iren dazu zu zwingen. Dies ist kein spezifisch irisches Problem - in anderen Angelegenheiten fasst Deutschland seine Industrien auch mit übermässigen Samthandschuhen an.
    Eine private Abmahnung kann hier jedoch sehr gut helfen. Die Abmahnkosten jucken Facebook sicher nicht. Jedoch wird sich entweder Facebook privatrechtlich verpflichten, die Standards einzuhalten und muss bei Verstössen mit empfindlichen Vertragsstrafen rechnen müssen oder die Sache landet vor einem deutschen Gericht. Dieses wird dann zwar irisches Datenschutzrecht anwenden jedoch ohne die Samthandschuhe der irischen Behörden.
  7. #7

    Zitat von willi2007 Beitrag anzeigen
    Aber davon abgesehen, die Facebook-Nutzer wissen, worauf sie sich einlassen. Es ist keiner gezwungen, Mitglied bei diesem größten Datenhändler aller Zeiten zu werden.
    Um Facebook zu zwingen, die deutschen Datenschutzbestimmungen einzuhalten, wird nur eine Zwangsabschaltung helfen. Auch wenn dann der Vorwurf der Zensur laut wird, würde ich diesen radikalen Schritt begrüßen - schon alleine, um ein deutliches Signal an die anderen Datenhändler im Internet zu senden, dass die deutschen Gesetze einzuhalten sind.
    Ich bin kein Freund von FB, habe auch keinen Acc da. Aber ihre Aussage: "die Leute wissen worauf sie sich einlassen" ist schlichtweg falsch. Ich behaupte mal 80% der FB Nutzer sind DAUs, die gerade einmal wissen, wie PC oder Smartphone einzuschalten sind. Die benutzen FB, "weil es meine Freunde und überhaupt jeder benutzt".

    Solange neben der Registrierung kein Riesenwarnschild ist: Alle Daten/Fotos etc, die sie hochstellen, gehören ab diesem FB und wir machen damit was wir wollen steht, weiß der DAU es eben nicht.
  8. #8

    optional

    Zitat von benutzer10 Beitrag anzeigen
    ....
    Insbesondere dieser Äußerung von Herrn Schaar stimme ich zu: "... dass Facebook die Hausordnung festsetze, wegen der Bedeutung des Netzwerks müsse dies aber die Politik tun."...
    Darf ich mal kurz lachen? Der Staat als Schützer meiner Daten und meiner Privatspehre? Guter Witz. Jeder kann meine Daten vom Einwohnermeldeamt gegen geringes Entgeld beziehen, wer noch Infos über meine finanziellen Gegebenheiten benötigt, bekommt sie gegen geringes Entgeld bei Schufa (selbst wenn nur ich persönlich meine eigenen Daten sehen will, muss ich der Schufa dafür was zahlen!), die Deutsche Post ist der größte Adress-Händler Deutschlands und wenn der Staat noch mehr Infos braucht, da werden auch mal gestohlenen Daten aus der Schweiz angekauft. Aber sich bei Facebook darüber monieren, dass der Schutz der Daten nur Prio 2 hat bei der Nutzung des PRIVATEN Angebots von Facebook. So eine elende Heuchelei....
  9. #9

    optional

    Ich bin bei Facebook und trotzdem achte sehr wohl auf meinen Daten, genau wie vorher bei studiVZ oder später meinVZ. Für mich persönlich überwiegen die Vorteile der Nutzung des sozialen Netzwerkes dessen Nachteile durch den Datenhandel dahinter. Es bleibt eben festzuhalten, dass jede Information, die ich in Facebook einstelle, sei es in Schrift oder per Foto oder per Aktion, Mr. Süßstoff auf seinen Servern in USA oder sonst wo speichert und versucht damit Geld zu verdienen. Solange ich jede Info daraufhin prüfe, ob ich diesen Datensatz abgeben kann, ohne mir Sorgen zu machen, was solls? Soll er versuchen mir personalisierte Werbung z.B. meiner Lieblingsautomarke zu schicken, öffen muss ich die nicht. Da genieße ich lieber den kostenlosen Zugang und ignoriere die Banner einfach =)








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