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Ärger über Datenschutzregeln: US-Nutzer erheben Sammelklage gegen Google

dapdNeuer Ärger für den Suchriesen: In den USA haben mehrere Anwender Klagen gegen Googles Datenschutzregeln eingereicht - sie sehen Verbraucherrechte verletzt. Google hingegen verspricht viele neue Dienste auf Basis der veränderten Bestimmungen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...823101,00.html
  1. #1

    Verstehe ich nicht...

    Haben die Menschen nichts besseres zu tun als sich gegenseitig mit Klagen zu belegen?

    Seit dem letzten Jahrhundert wird darauf hingewiesen, dass alles was über das Netz verschickt wird, einsehbar und auch manipulierbar ist. Das haben selbst unsere Behörden (Finanzamt,...) verstanden.
    Den Klägern würde ich als Strafe mal eine erneute Aufklärung über Computertechnologie und das Internet geben.

    Also, ich finde es ehrlich, dass Google einfach sagt "wir speichern"...da brauche ich auch nicht tausend Floskeln drumherum lesen. Mir ist als Nutzer klar, dass jede Eingabe / Suchoption weitergeleitet werden kann und auf vorgesetzte Werbung muss man ja nicht reagieren. Zudem ist das der beste Schutz vor Hackangriffen, denn indirekt wird darüber vermittelt, dass man sich nicht so leicht anonym im Netz bewegen kann und alle Informationen von Fremden eingesehen werden können.
    Der beste Schutz ist dann einfach, gewisse Sachen nicht online zu verarbeiten.

    Aber Langeweile oder zu viel Geld hat, soll Klagen...ich wäre ja gerne der Richter. ;)
  2. #2

    ohne titel

    Zitat von benutzername Beitrag anzeigen
    Haben die Menschen nichts besseres zu tun als sich gegenseitig mit Klagen zu belegen?

    Seit dem letzten Jahrhundert wird darauf hingewiesen, dass alles was über das Netz verschickt wird, einsehbar und auch manipulierbar ist. Das haben selbst unsere Behörden (Finanzamt,...) verstanden.
    Den Klägern würde ich als Strafe mal eine erneute Aufklärung über......
    was reden sie denn da?

    nur weil ich weiß, dass ich beim straße überqueren von einem auto überfahren werden könnte, soll man es nicht unter strafe stellen, leute zu überfahren? weiß ja schließlich jeder, dass es gefährlich ist, also kann man auch nicht meckern, wenn es passiert, oder wie?
  3. #3

    Zitat von benutzername Beitrag anzeigen
    Also, ich finde es ehrlich, dass Google einfach sagt "wir speichern"
    ... ich wäre ja gerne der Richter. ;)
    Gottlob dürfen Sie nur in Ihren sechs Wänden richten. Mir scheint, Ihre Kompetenz wäre überschritten.
  4. #4

    Der Versuch einer Antwort...

    Zitat von neuernutzer2010 Beitrag anzeigen
    was reden sie denn da?

    nur weil ich weiß, dass ich beim straße überqueren von einem auto überfahren werden könnte, soll man es nicht unter strafe stellen, leute zu überfahren? weiß ja schließlich jeder, dass es gefährlich ist, also kann man auch nicht meckern, wenn es passiert, oder wie?
    Ihre Antwort verstehe ich nicht ganz (inhaltlich), aber ich versuche mal zu antworten:
    Ich denke, das ist durchaus das Risiko im Leben. Nehme ich am Straßenverkehr teil, bewege ich mich auf eigenes Risiko und muss Obacht bewahren. Das haben uns Eltern und Schule beigebracht. Natürlich hilft mir Obacht nicht in jedem Fall. Das ist dann höhere Gewalt oder Schicksal (je nachdem wie Sie es nennen mögen). Meckern würde in solchen Fällen nichts mehr bringen.
    Sie können nur daraus lernen.
    Was die Verwendung von Computern und dem Internet betrifft, scheint es etwas anders...vor einiger Zeit haben hier Schule und Eltern versagt. Aber das soll zum Glück nach den neuen Lehrplänen geändert werden, da viele Eltern wenig Interesse an Technik zeigen oder es einfach nicht wissen.

    Wie auch immer, mir persönlich genügt, die Aussage, dass gespeichert wird...also passe ich meine Suchoptionen den Gegebenheiten an. Und sollte ich wieder erwarten etwas lesen wollen, was unter die Rubrik "Terrorismus" fällt, muss ich eben in die Bibliothek (Anm.: ich habe beruflich mit Chemikalien zu tun und damit bin ich vermutlich eh schon registriert, da ich bereits eine kurzzeitige Sperrung von Google für die Suchmaschine hatte...lange her...aber ich fand diese Maßnahme vollkommen okay)

    Letztlich wird wenig von anderen Internetanbietern geschrieben wie die das handhaben. Für mich ist es unerheblich, da ich mal lernte, dass Computer auf magnetischer Speicherung beruhen. Wenn ich ein "Enter" drücke, gebe ich einen Befehl ein und der muss für die Verarbeitung irgendwo ankommen.

    Ich drücke jetzt mal besser "Antworten"...damit die Speicherung stattfindet und ich nicht ausufere. ;) Ob es veröffentlicht wird, entscheidet der Adminstrator dieses Forums.
  5. #5

    Antwort

    Zitat von ralf_si Beitrag anzeigen
    Gottlob dürfen Sie nur in Ihren sechs Wänden richten. Mir scheint, Ihre Kompetenz wäre überschritten.
    Mmh...woher wollen Sie wissen, dass es sechs Wände sind? Als Spion wären Sie durchgefallen...die Zahl ist falsch.
    Und ich kenne den Spruch nur mit vier Wänden...was logischer ist, weil Räume zumeist aus vier Wandteilen bestehen.
    Aber zum Thema Richterdasein...wäre doch lustig sich mit falscher Identität an den Verhandlungen zu beteiligen. In Robe und so. Leider ist Karneval vorbei, sonst könnte ich mich anschließend damit rausreden. Naja...kleiner Scherz :(
  6. #6

    Zitat von neuernutzer2010 Beitrag anzeigen
    nur weil ich weiß, dass ich beim straße überqueren von einem auto überfahren werden könnte, soll man es nicht unter strafe stellen, leute zu überfahren?
    Ich glaube Sie durchblicken nicht ganz, was benutzername sagen wollte. Es ist verboten jemanden auf der Straße zu überfahren und es ist Google verboten mit unseren Daten unlautere Dinge zu treiben. Google mal zur Sicherheit zu verklagen käme dem gleich, dass ich den Staat verklage, weil er Straßen baut, auf denen ich überfahren werden könnte.

    In meinen Augen ist diese Klage an Dummheit nicht zu übertreffen oder eben reine Profitgier. Ich tippe auf das Zweitere. Leider zum Schaden von Milliionen von Google Nutzern, die von den neuen Datenbestimmungen profitieren würden. Und zur Angst von ein paar Leuten, die nicht begreifen was hier abgeht und zur Sicherheit mit Angst und Misstrauen reagieren anstatt mal ein wenig darüber nach zu denken.
  7. #7

    Zitat von wolfganggranon Beitrag anzeigen
    Ich glaube Sie durchblicken nicht ganz, was benutzername sagen wollte. Es ist verboten jemanden auf der Straße zu überfahren und es ist Google verboten mit unseren Daten unlautere Dinge zu treiben. Google mal zur Sicherheit zu verklagen käme dem gleich, dass ich den Staat verklage, weil er Straßen baut, auf denen ich überfahren werden könnte.

    In meinen Augen ist diese Klage an Dummheit nicht zu übertreffen oder eben reine Profitgier. Ich tippe auf das Zweitere. Leider zum Schaden von Milliionen von Google Nutzern, die von den neuen Datenbestimmungen profitieren würden. Und zur Angst von ein paar Leuten, die nicht begreifen was hier abgeht und zur Sicherheit mit Angst und Misstrauen reagieren anstatt mal ein wenig darüber nach zu denken.
    Danke. Die Chancen: Der bewusste Umgang mit Computern und dem Internet, d.h.mit schriftlichen / teilweise öffentlichen Dokumenten und Eingaben. Auf Anonymisierungsdienste würde ich mich nicht verlassen...China hat gezeigt, dass diese aushebelbar sind. Und Computer, Software, Internet wurden nunmal von Menschen erfunden und werden dadurch irgendwie immer von Menschen aushebelbar sein. Der Computer macht nur, was man ihm sagt.

    Persönlich denke ich, dass das Unternehmen Google eine unglaubliche Mühe betrieben hat um Datensicherheit ihrerseits zu ermöglichen. Schaut man sich mal Google+ an...die Einstellungs- und Benachrichtungsmöglichkeiten sind beeindruckend. Natürlich sofern technisch alles korrekt hinhaut...dazu kann ich jetzt leider nichts sagen. Nur einen Klarnamenzwang fände ich etwas fragwürdig. Aber das kann man ja für sich selbst entscheiden inwieweit man sich diesen Regeln unterwirft.
    Das angebotene Webprotokoll und das Lesezeichen geben mir oft Hilfe, da ich mir nicht in jedem Fall merken kann wo ich was gelesen habe...dazu ist die Anzahl der Internetseiten einfach zu groß.

    Was eine Klage betrifft: Leider gibt auch Menschen, die Lebensmittelkonzerne und Medizinkonzerne verklagen und durchaus Recht bekommen.Aber Juristen und Behörden brauchen ja auch Arbeit! So hält sich alles in Waage und Geld, dieses buntbedruckte Papier und diese eigenartigen fiktiven Zahlen, muss schließlich im Umlauf bleiben. ;)








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