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Ärger mit neuer Wohnung: 7400 Euro Kaution für einen Umzug

Beim Einzug in eine neue Wohnung muss man eine Kaution hinterlegen - je nach Fall ein paar Tausend Euro. Viele Mieter müssen sich verschulden, um den Betrag aufzubringen. Zwei Münchner Unternehmer wollen dieses System nun durchbrechen - und mit Bürgschaften den Markt aufrollen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...705561,00.html
  1. #50

    Auf Thema antworten

    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    [Die Chinesen] fahren Wirtschaftlich sicher einen sehr stabilen Kurs ..der sie aussergewöhnlich gut vor irgendwelcher Fremden Einflussnahme schützt!
    Stimmt, das hatten die früheren Ostblockstaaten auch probiert und waren damit gar recht erfolgreich... ich meine, wenigstens was die Abschottung angeht ;)

    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    Das einige Bereiche der Wirtschaft privat organisiert werden ist übrigens auch kein "Verstoß gegen Kommunistische oder Sozialistische Grundsätze"
    Also wenn ich mich an meine früheren Marx-Lektüren (staatlich verordnet...) erinnere, so hat einer der Beiden hierbei Unrecht: entweder Karl Marx oder Sie.
    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    Die Kapitalistische Idee - alles und jedes zu privatisieren führt grad in den Abgrund .. hier .. nicht in China .. sollte zu denken geben!
    Auch wenn Ihr es weitere 10.000 mal wiederholt: eine "kapitalistische Idee" gibt es genauso wenig wie es "den Kapitalismus" gibt.

    Im Übrigen bin ich viel lieber Arbeitnehmer "hier" als in China, und das geht nach wie vor den meisten Leuten so - sonst sähen wir ein Massenexodus ins Reich der Mitte, was nicht der Fall ist. Und nun?
  2. #51

    Nur noch mit Bankbürgschaft

    Zitat von ecua Beitrag anzeigen
    Wer das Geld nicht hat, ist mit dem Angebot gar nicht so schlecht gestellt. Wer das Geld übrig hat, der sollte selber zahlen, also wo ist das Problem?
    Selbst wenn das Geld vorhanden ist, sollte man sich von der Hausbank einen Vorschlag unterbreiten lassen, wie teuer es wird, wenn man die Kaution über eine Bankbürgschaft absichert. Der Vorteil liegt auf der Hand. Der Vermieter kann die Kaution nicht veruntreuen, um damit seine laufenden Schulden zu bezahlen. Anschliessend geht der in Konkurs und die Kaution ist weg. Selbst bei der Insolvenz geht der Mieter leer aus, da erst die Banken und andere Gläubiger bedient werden. Der Mieter kommt zu letzt.
  3. #52

    Wofür Kaution?

    In dem Artikel steht, dass die Kaution einbehalten werden darf, falls die Wohnung noch renoviert werden muss und dies dann damit gezahlt wird.
    Ich glaube, man darf die Kaution nicht für Renovationen nutzen, sondern nur, um nicht gezahlte Mieten zu "ersetzen". Weiss da jemand bescheid? Ich bin mir da nämlich nicht so sicher.
  4. #53

    Titel

    Zitat von sozialer Bürger Beitrag anzeigen
    Selbst wenn das Geld vorhanden ist, sollte man sich von der Hausbank einen Vorschlag unterbreiten lassen, wie teuer es wird, wenn man die Kaution über eine Bankbürgschaft absichert. Der Vorteil liegt auf der.....

    Bei einem Kautionssparbuch kann der Vermieter auch nicht einfach an das Geld ran.
  5. #54

    Zitat von ekel Beitrag anzeigen
    In dem Artikel steht, dass die Kaution einbehalten werden darf, falls die Wohnung noch renoviert werden muss und dies dann damit gezahlt wird.
    Ich glaube, man darf die Kaution nicht für Renovationen nutzen, sondern nur, um nicht gezahlte Mieten zu "ersetzen". Weiss da jemand bescheid? Ich bin mir da nämlich nicht so sicher.
    Doch, ist zulässig. Die Kaution darf auch für entstandene Schäden bzw. unterlassene oder nicht sachgemäß durchgeführte Schönheitsreparaturen einbehalten werden. Allerdings ist eine Aufrechnung vor Beendigung des Mietverhältnisses nicht zulässig. Müßte man auch mal den Mietern verklickern, es gibt nämlich genügend Leute, die leben nach dem Motto "och, der hat ja Kaution von mir, da kann ich die nächsten zwei Monate mit Miete zahlen aussetzen."

    Und genau die Knallidioten sind es dann, die nach der fristlosen Kündigung total empört zum Mieterschutzbund rennen und überall erzählen, wie fies und kapitalistisch der pöse Vermieter doch ist...
  6. #55

    ach die bösen Vermieter !

    Ich habe noch nie erlebt, daß ein Vermieter mit der Rückzahlung neun Monate wartet. Außerdem besteht der rechtliche Anspruch, die Kaution in drei Raten zu zahlen. Drittens: die meisten Vermieter verlangen nicht die maximale Kaution von drei Monatskaltmieten. Die Hinterlegung des Geldes ist sicher die billigste Variante !
  7. #56

    warum sollte ein Vermieter die Bürgschaft akzeptieren ?

    Es ist für den Vermieter doch viel leichter sich aus einem Kautions-Sparbuch zu bedienen, als sich mit einer Bürgschaft und einer dahinterstehenden Versicherung herumzuplagen.

    Gut gedacht - aber funktioniert das wirklich in der Praxis in dem gewünschten Ausmaß ?

    Wie oft kommt es denn vor, das eine Wohnung nicht vermietet wird, weil der Vermieter die Bürgschaft nicht akzeptiert ?
  8. #57

    aw

    Zitat von Tinker1 Beitrag anzeigen
    Mit Abschluss des Mietvertrages überlässt ein Vermieter dem Mieter ein hohes Wirtschaftsgut. Der Mieter hat ein Interesse daran, ein gutes Wohnumfeld zu finden und eine gute Wohnung zu mieten und umgekehrt möchte der Vermieter für mögliche Schäden eine gewisse Absicherung, sprich Kaution dafür, haben. Beide Seiten sind sich in der Regel unbekannt.

    Es gibt viele "kleinere" Vermieter, die beim eigenen Hausbau z.B. eine zweite Wohnung miterrichteten. Wenn es all diese kleinen Häuslesbauer nicht mehr gäbe, sähe der Wohnungsmarkt noch schlechter aus. Aber genau diesen trifft es hart, wenn er nach Auszug erst einmal Handwerker zur Schadensbeseitigung kommen lassen muss. Sollte er jetzt die durch den Mieter angerichteten Schaden etwa selbst bezahlen? Wäre das gerecht? Oder sollte er jetzt erst einmal einen langen Klageweg beschreiten, um von dem Schadensverursacher überhaupt nur einen Euro zu erhalten? Viel anders sieht es wahrscheinlich denn auch nicht bei dieser genannten Versicherung aus, auf deren Kautionsangebot sich wahrscheinlich kein vernünftiger Vermieter einlassen wird. Solche Firmengründer wollen doch mit einem derartigen "neuen Geschäftsmodell" bei Mietern nur absahnen.

    Janko Tietz relativiert in seinem BILD-reisserisch aufgemachten und unsauber geschriebenen Artikel mit "7400 Euro Kaution" ja schon von selbst, indem er z.B. auf die Deutschen als grösste Mietnation hinweist. Das sagt doch schon alles. Warum machen es denn die anderen besser? Dazu gibt er keine Antwort.

    Viele von denen, die da immer gegen die Vermieter lamentieren, sollten vielleicht mal mehr aufs Land in eine günstigere Mietwohnung ziehen. Aber alles zusammen, kurzer Arbeitsweg und kleine Miete geht eben oft nicht. Oder zur rechten Zeit ebenfalls an Eigentumsbildung denken - und möglicherweise dafür z.B. ein kleineres Auto fahren.... (siehe Frankreich!)
    Hallo,

    äh der vermieter bekommt jeden monat sein geld und he wer investiert trägt auch risiken! Ein wie ich finde typisch deutsches unternehmer denken. JA man will geld verdienen aber bitte OHNE risiko wie wäre es mit hermesbürgschaften für vermieter?
  9. #58

    ....

    Zitat von Boandlgraber Beitrag anzeigen
    Mit der gleichen Chuzpe, mit der Sie dies behaupten, ohne das ansatzweise zu belegen - weil Sie's nicht könnten, sondern wieder vorne und hinten mit unbelegten Behauptungen ausbauen müssten - behaupte ich, Sie sind ein Trottel.
    Nunja, dass Sie sich weder mit China, noch mit der deutschen Rechtspraxis auskennen, haben Sie ja eindrucksvoll bewiesen.
    Vielleicht sollten Sie sich ein wenig mit der Geschichte Chinas ab 1978 auf der einen und dem deutschen Mietrecht auf der anderen Seite beschäftigen. Dürfte Ihnen vielleicht etwas Klarheit bringen. ;)
  10. #59

    Mietquote

    Zitat von Tinker1 Beitrag anzeigen
    ...
    Janko Tietz relativiert in seinem BILD-reisserisch aufgemachten und unsauber geschriebenen Artikel mit "7400 Euro Kaution" ja schon von selbst, indem er z.B. auf die Deutschen als grösste Mietnation hinweist. Das sagt doch schon alles. Warum machen es denn die anderen besser? Dazu gibt er keine Antwort...
    Was heißt hier besser? Die Wohneigentumsquote hat nichts aber auch gar nichts mit dem "Wohlhaben" einer Gesellschaft zu tun:

    In Europa gibt es in der Schweiz die meisten Mieter, in Griechenland die wenigsten.








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