Ägyptische Frauen: Jung, weiblich, revolutionär

Sie*übernachteten auf dem Tahrir-Platz und legten sich mit Polizisten an: Die ägyptischen Frauen griffen selbstbewusst in die Revolution ein. Jetzt*fordern sie mehr*Rechte, doch die konservative Gesellschaft will von Gleichberechtigung nichts wissen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...773702,00.html
  1. #1

    Recht so

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie*übernachteten auf dem Tahrir-Platz und legten sich mit Polizisten an: Die ägyptischen Frauen griffen selbstbewusst in die Revolution ein. Jetzt*fordern sie mehr*Rechte, doch die konservative Gesellschaft will von Gleichberechtigung nichts wissen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...773702,00.html
    Im Nachhinein wissen wir, dass die Frauen besser zu Hause geblieben wären. Ihr Verhalten verletzt muslimische Grundregeln und kann für die Führer der Revolution nicht akzeptabel sein. Man kann eben nicht alles zugleich haben, Freiheit und Gleichberechtigung.
  2. #2

    titel

    "Ägyptische Frauen: Jung, weiblich, revolutionär"

    Weiblich sind die also? Und alle revolutionär? Und alte Frauen gibts also da nicht?

    Ich habe darauf hin den Artikel nicht gelesen. :|
  3. #3

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jetzt*fordern sie mehr*Rechte, doch die konservative Gesellschaft will von Gleichberechtigung nichts wissen.
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...773702,00.html

    Waas? Frauen wollen mehr Rechte? Revolution ja, aber bitte nicht soo tiefgreifend!

    Immerhin kann sich die Männerclique ja noch auf den Koran berufen..... Puuhh, Glück gehabt....
  4. #4

    Wo

    ... sind all die Kommentatoren geblieben, die vor Monaten eine demokratische Gesellschaft heraufziehen sahen? Außer der Entmachtung der Gallionsfigur Mubarak scheint sich nicht viel getan zu haben in Ägypten. Das Militär scheint sich an der Macht wohl zu fühlen, und wie es um Frauenrechte in einer muslimischen Gesellschaft bestellt ist, kann im gesamten Orient beobachtet werden. Träume ade...
  5. #5

    .

    Zur Erinnerung: In Saudi Arabien ist es Frauen immer noch verboten, Auto zu fahren. Frauenunterdrücker verteilten dort an Männer Stricke, mit denen "unbotmäßige" Frauen später dann geschlagen wurden.

    Eine zarte Blume wächst jetzt Ägypten. Lasst uns hoffen, dass sie nicht zertreten wird.

    Auf lange Sicht lässt sich die Gleichberechtigung der Frau nirgendwo mehr aufhalten. Nur: WIE lang?
  6. #6

    Frühling

    Der sagenumwobene arabische Frühling ist wohl doch ein islamischer Winter.
  7. #7

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie*übernachteten auf dem Tahrir-Platz und legten sich mit Polizisten an: Die ägyptischen Frauen griffen selbstbewusst in die Revolution ein. Jetzt*fordern sie mehr*Rechte, doch die konservative Gesellschaft will von Gleichberechtigung nichts wissen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...773702,00.html
    Tja, das war meine Rede von Anfang an:

    es wird keine demokratischen und rechtsstaatlichen Staaten und Gesellschaften in keinem der sich erhebenden Laender in Nordafrika oder Nahen Osten geben, solange die eine Haelfte der Bevoelkerung nicht bereit ist, der anderen Haelfte genau die gleichen Rechte zuzugestehen, wie sie sie selbst haben.
  8. #8

    Revolution !

    Was ist aus dem tollen arabischen Frühling geworden, der hier in der Presse immer so hoch gelobt wurde?

    In Ägypten entsteht ein Machtvakuum, in Lybien sind die Fronten festgefahren, in Bahrain wurder der Aufstand niedergeschlagen !

    Und an Musterbeispiel Ägypten zeigt sich, dass sich die Gesellschaft immer noch nicht von den religiösen Fesseln des ISLAM befreien kann.
  9. #9

    Islam und Gleichberechtigung

    Wer glaubt denn, dass es für Frauen in einem islamischen Land Gleichberechtigung geben kann?
    Und das hat, wie Saudi-Arabien zeigt, nichts mit der materiellen Lage zu tun. Die Türkei ist dank Atatürk ein Spezialfall, aber, wenn es unter Erdogan so weiter geht, auch nicht mehr lange.

    Musliminnen, die gleichberechtigt leben wollen, haben eigentlich nur eine Chance: In ein nicht-muslimisches Land auszuwandern.