Forum


 

Ägyptens Präsident Mursi: Der neue Pharaoh

REUTERSSein Erfolg als Vermittler in der Gaza-Krise brachte ihm viel Ansehen ein -selbst der US-Präsident war voll des Lobes. Doch jetzt machte sich Staatschef Mursi im Handstreich zum fast allmächtigen Herrscher Ägyptens. Sein Vorgehen schürt erneut Ängste vor dem radikalen politischen Islam.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-868805.html
  1. #1

    Das ist nicht der Islam

    ... Hört man so oft von der muslimischen Gemeinde, wenn es um Kritik an dieser Religion geht. Nun zeigt sich wieder mal die brutale reelle Fratze dieser Religion, die für sich die Alleinherrschaft in Anspruch nimmt. Wer aus der islamischen Revolution im Iran nichts gelernt hat, wo Chomeini den wahren Islam zeigte, der sollte jetzt gut aufpassen.
  2. #2

    Sektendiktatur

    Religion entspricht nicht den Prinzipien auf denen Demokratie beruht: Vernunft. Deshalb ist es ohne die Trennung von Staat und Kirche keine Demokratie. Auch in unserem Land ist es noch ein weiter Weg bis zu wahrer Demokratie - es gibt religiöse Zensur, massive staatliche Finanzierung der Kirche etc., etc. Deshalb muss der momentane westliche Demokratie-Export scheitern. Das wichtigste Grundprinzip muss heißen: Trennung von Staat und Kirche, sonst ist es Sektendiktatur.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sein Erfolg als Vermittler in der Gaza-Krise brachte ihm viel Ansehen ein -selbst der US-Präsident war voll des Lobes. Doch jetzt machte sich Staatschef Mursi im Handstreich zum fast allmächtigen Herrscher Ägyptens. Sein Vorgehen schürt erneut Ängste vor dem radikalen politischen Islam.

    Ägyptens Präsident Mursi gibt sich weitreichende Vollmachten - SPIEGEL ONLINE
    "Abgefeimt." Das ist aber gar nicht politically correct. Bitte weiter so!
  4. #4

    Immer schön auf dem Teppich bleiben

    Am 18.06.2012 berichtet SPON unter der Überschrift „Alle Macht den Generälen“: „Der Zeitpunkt konnte kaum raffinierter gewählt sein: Während Ägypten am Sonntag gebannt verfolgte, wer die Wahl zum ersten frei gewählten Präsidenten gewinnt, veröffentlichte der herrschende Militärrat acht Zusätze zur provisorischen Verfassung. Mit den Änderungen sicherten sich die Generäle quasi die Alleinherrschaft am Nil."

    Im gleichen Artikel heißt es: “Das im Winter neu gewählte ägyptische Parlament war am Samstag vom SCAF aufgelöst worden, nachdem das Verfassungsgericht entschieden hatte, dass ein Drittel der Sitze widerrechtlich vergeben worden war.”

    Militär und Justiz haben sich mit diesen Entscheidungen über den erklärten Willen der Bevölkerung hinweggesetzt und die herrschende Vormundschaft unter Mubarak weitergeführt.

    Nicht viel anders war die Situation im Jahr 2002, als in der Türkei die islamische AKP an die Macht kam. Das Militär reagierte mit Putschplänen, die gegenwärtig aufgearbeitet werden, und die Justiz übernahm die Rolle der Opposition. Dazu gehörten inhaltliche Kontrolle von Gesetzen, Verbotsverfahren gegen die Mehrheitspartei, Verhinderung der Wahl eines ihr nicht genehmen Staatspräsidenten mit verfassungsrechtlichen Tricksereien usw. Das Land laboriert noch heute an Folgen dieser destruktiven außerparlamentarischen „Opposition“.
    Mursi scheint daraus gelernt zu haben. Wer wirkliche Demokratie in Ägypten will, sollte ihm eine Chance geben und die Anhänger der Mubarak-Diktatur nicht aus Angst vor Veränderung in ihrem Treiben bestärken. Und etwas weniger Krokodilstränchen wäre auch nicht schlecht...
  5. #5

    ...erst mal abwarten

    was Peter Scholl-Latour dazu sagt...
  6. #6

    in einem Land, in dem 90 Prozent in Armut leben

    funktioniert das nur so. Bleibt zu hoffen, dass er ein glückliches hartes Händchen hat.
  7. #7

    Hallo?! Mursi ist Muslimbruder. Seit mehr als dreißig Jahren. Wer jetzt verdutzt aus der Wäsche guckt, ist sofort unter Vormundschaft zu stellen...
  8. #8

    Ade

    arabischer Frühling. Und Israel kann seine Waffen direkt an der Grenze lassen.
  9. #9

    Gewaltenteilung? Im Islam unbekannt.








TOP



TOP