dapdEs ist ein Besuch mit Symbolwert: Kurz nach dem Amtsantritt reist Guido Westerwelle heute nach Kairo um den neuen Präsidenten Mursi zu treffen. Der Deutsche ist der erste westliche Top-Politiker, der den Mubarak-Nachfolger besucht.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...843287,00.html
wie schön, dass der aussenminister so früh nach kairo fliegt. hoffentlich verfügt er über die notwendigen informationen, über die spiegel und alle anderen nicht berichten, nâmlich dass seit amtsantritt mursis säuberungsaktionen durch ultrakonservative schlägertrupps/islamistsn stattfinden, die durch kairo und adere städte laufen und wehrlose passanten die such unislamisch kleiden oder verhalten, erschiessen (letzte woche 3 tote), frauen mit säure bespritzen und geschäfte demolieren. die polizei ist weitgehend passiv bis machtlos. wenn mursi jetzt das parlament, das durch das ägyptische verfassungsgericht als unlegitimiert eingestuft - nicht durch das militär - und erst dann aufgelöst wurde, dann erinnert das fatal an vergangene vorgänge in deutschland. der besuch des deutschen ministers muss darauf eingehen, sonst ist er wertlos...denn mursi und seine brüder distanzieren sich bisher nicht von diesen vorgängen. warum wohl?
...jetzt will Guido sich mal wieder als erster aus dem Fenster lehnen...mal sehn was er sagt wenn die Muslimbrüder die Sharia einführen und die Frauen in Ägypten unters Kopftuch gezwungen werden....ach übrigens...sie Sharia sieht für Homosexuelle die Todesstrafe vor....ob das Herrn Westerwelle bewußt ist?
Man wird sich noch nach Herrn Mubarak (so schlimm er auch war) zurücksehnen...
da wird sich in deutsch gewohnter anbiederung versucht und er trifft jemanden, der homosexuelle am liebsten an den galgen bringen würde... der arabische frühling ist längst ein winter und wer jetzt nach kairo fliegt, muss die uhr um 100 jahre zurück stellen.
Ich schaue in den Jahren zurück und frage mich , gabs überhaupt einen AM Farbloser als der jetzige? Manchmal denke , wir sehen Fern immer noch Schwarz-Weiss
Bei Mubaraks Sturz hatte unsere Intelligenzija jubiliert, obwohl vieles darauf hindeutete, dass nicht unbedingt etwas Besseres folgen sollte.
“Hoch lebe die arabische Revolution!” « Aron Sperber
Mubarak und Ben Ali zählten zu den milderen Despoten der islamischen Welt.
Dass der politische Islam von Marokko bis Malaysia eine Gefahr darstellt, gilt zwar auch für Libyen und Syrien, aber immerhin handelt bzw. handelte es sich bei Baschar al-Assad und Gaddafi um zwei echte Tyrannen.
Dass die Revolutionen in Tunesien und Ägypten friedlicher verliefen als in Libyen und Syrien, lag nicht an den Revolutionären, sondern an den Tyrannen und ihrer Reaktion auf die Revolution.