Ach, keine Sorge, das ist doch nur der arabische Frühling.
AFP20 Tote, viele Verletzte: In Kairo ist es zu den blutigsten Zusammenstößen zwischen Militär und Demonstranten seit Monaten gekommen. In drei Wochen sollen die Ägypter einen neuen Präsidenten wählen. Ein reibungsloser Ablauf der Wahl und eine geordnete Machtübergabe scheinen ungewisser denn je.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830910,00.html
Ach, keine Sorge, das ist doch nur der arabische Frühling.
frisst ihre Kinder.
Wundert keinen und im Nachherein waren die jungen Demonstranten naiv!
Genau wie viele hier im Westen bei diesem Thema und anderen Themen.
Die Muslimbrüder werden sich mit Geldgeschenken an die Armen an der Macht halten und Schritt für Schritt die Minoritäten im Land drangsalieren wie es der Religionsstifter vorschreibt.
Ein Artikel über die Zustände in Ägypten, der ohne die Worte "Twitter", Facebook" und "Frühling" auskommt? Was ist denn da passiert.
Es ist immer noch unfassbar, wie naiv und weltfremd hiesigen Medien bisher über Ägypten berichteten und dem Machthunger und die Stärke der radikalen Muslime voller ausser acht ließen. Jeder, der öfter als 2x dort Urlaub gemacht hat, hätte das treffender bewerten können.
Bezeichnend jedoch ist, dass sich inzw. auch die deutsche Polizei mit den Zielen dieser Salfisten herumschlagen muss. Die deutsche Einwanderungspolitik scheint hervorragend zu funktionieren bzw. gibt es eine solche hierzulande überhaupt?
Das Ganze errinnert an Vorgänge in Deutschland, als man auch dachte, radikale Führer könnte man mit ein paar Zugeständnissen einbinden. Es ging anders aus.
Ich möchte heute auch nicht von Leuten aus dem Mittelaltern mit den Konzepten und Erkenntnissen aus dieser Zeit regiert werden.
Genau das passiert in Ägypten.
In linken Kreisen hat man sich von der (muslimischen) Einwanderung erhofft, die bürgerliche Gesellschaft zu "knacken" und eine strukturelle Mehrheit links des Spektrums zu schaffen.
In Ägypten sieht man und wird sehen wohin das führt.
Die Unsicherheiten zur Präsidentschaftswahl vor den Wahlen zu schüren, dürfte der Militärregierung mittels Provokateuren an neuralgischen Stellen und zu geeigneten Zeiten nicht sehr schwer fallen. Gehabte und eingeübte Macht wirkt bei entsprechender Disposition wie ein Aphrodisiakum und Militärs sind dafür im Groben und Ganzen sehr empfänglich. Wenn es ihnen noch gelingt stark zerstrittene und politisch unerfahrene Anwärter auf irgendein durch Wählerstimmen zu erwerbendes Mandat gegeneinander aufzuhetzen, so geht ihre Rechnung gewöhnlich auf und sie kommen ihrer erwünschten Aufgabe für Ruhe und Ordnung zu sorgen mit militärischer Routine nach.
Der vorherbestimmbare Ablauf für derartiges Geschehen lässt sich kurz fassen: Autokratische Willkürherrschaft, Revolte der Unzufriedenen, Ruhigstellung mittels Versprechungen bezüglich Regierungsbeteiligung, Rivalisierende Kräfte miteinander köcheln lassen, Notverordnungen aufgrund zunehmender Unruhen ansetzen, Wiederherstellung autokratischer Willkür. Die ganze Erscheinung kann zwischenzeitlich einem politischen Frühling bei entsprechender Phantasie zugeordnet werden.
"Nun, die Ägypter bekommen entweder eine Militärdiktatur oder einen Gottesstaat. Was nun "besser" ist, kann jeder für sich entscheiden."
- sie meinen wohl, demokratische wahlen oder militärputsch?!
wohl ein deja vu? sobald es sich abzeichnet, dass diejenigen parteien / personen gewählt (sic!) werden, die einem (den europäern, amis, militärs) nicht genehm sind, vergisst man die sache mit der demokratie und freien wahlen ganz schnell... das ist schwach, ganz ganz schwach. und traurig dass so viele menschen in deutschland und "Im westen" so denken...
das ist pure entmündigung und nichts anderes, nach dem motto "das, was ihr wollt, das ist nicht gut, ihr wisst es nur nicht!" und riesen respekt für diejenigen ägypter, die zusammen mit ihren politischen und ideologischen gegen für! freie wahlen und gegen betrug und diktatur demonstrieren! das sind keine naiven oder idioten (wie manchen hier behauptet!, das sind die wahren helden
und Dhschihadisten genauso wie in Libyen alle Liberalen oder Menschen mit anderer Religion bekämpfen, Da wird sich Fr.Clinton sehr freuen. Vonwg. "arab.Frühling" ? der spielte den Militärs doch nur in die Hände. Wenn bei so einer Demo die Polizei nur zuguckt kann man ja erahnen woher der Wind weht. Die USA wünschen sich weder in Ägypten noch in Libyen ein liberales System.
Das könnte ja zum Schluss ja auch Israel gefährden.
Hauptsache die Menschen werden schön unter militär.Knute gehalten, wahrlich demokratisch ist das....
Was in Bahrein oder anderswo abläuft wird ja gar nichts berichtet. Hauptsache der Westen kann ungestört seine
Geschäfte abwickeln und der Suezkanal bleibt offen für den Öl und Warenhandel. Menschenrechte sind dem Westen da völlig egal, so wie sie in Afghanistan angeprangert werden. Obama ist doch ein Traumtänzer wenn der glaubt die Taliban und andere aufständische Gruppen würden mit den USA zusammenarbeiten. Das ist doch alles nur Wahlkampfpropaganda, Obama empfinde ich noch schlimmer als Bush. In Afgh. wird unter der Besatzung der Widerstand in 100 Jahren nicht aufhören, die USA und ISAF wird das erst kapieren wenn die Todesrate der Soldaten ins Unermessliche steigt, die Afghanen vergessen nichts und
werden die Besatzer wie die Russen auch irgendwann ausm Land jagen, Karzai kann dann gleich mitausreisen, weil sonst wird er gelyncht wie Ghadaffi. Ob da Fr.Clinton auch so hämisch lachen würde wie über Ghadaffis Lynchmord, wenn sie das erfährt,bezweifle ich.