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Ein allgemeines Unbehagen scheint sich jedenfalls auszubreiten gegenüber der Pseudowissenschaft Psychiatrie und ihrem Einfluß auf die Gesellschaft.
(Da ist es doch sehr gut, dass die Zwangsbehandlung in der BRD demnächst auslaufen wird und einer gewaltfreien Psychiatrie platz machen muß.
Siehe:
"Endlich:
Das Bundesverfassungsgericht hat die gewaltfreie Psychiatrie verordnet!"
Zwangsbehandlung illegal
Dann gibt es diese Drogen nur noch mit eigenem Einverständnis und freiwillig eingenommen.
Psychiater werden dann weiterhin Drogen-Dealer sein oder Drogen-Vermittler oder Drogen-Berater -
nur eben, wie alle Drogen-Dealer, ohne Zwangs-Kundschaft!)
"Scheinpatienten", die dann plötzlich (2013 mit dem DSM V) auftauchen?
Genau.
Und bis zum DSM IV waren es aber "richtige Patienten" - oder was?
Auch in der "taz" berichtete schon im Mai 2011 Nicole Simon unter dem Titel:
"Krankheitsbegriff wird erweitert
Psychiatrie für alle
Aktuell überarbeiten Psychiater das DSM-System zur Einstufung psychischer Krankheiten. Nächste Stufe: DSM-V. Das könnte Krankheiten schaffen, wo gar keine sind."
vom DSM V.
Krankheitsbegriff wird erweitert: Psychiatrie für alle - taz.de
Sie differenziert (auch nicht zwischen Leiden und "Krankheiten" und meint:
"Es gibt Menschen, die zerbrechen an sich selbst, an schrecklichen Erlebnissen, werden von einem Wahn heimgesucht oder einer irrationalen Angst. Psychische Leiden sind real und Betroffene müssen die Chance auf Hilfe bekommen. Doch Menschen in einer Lebenskrise, Trauernde oder Impulsive, müssen davor bewahrt werden, als krank zu gelten. Zudem gibt es für den Großteil dieser Störungen und Syndrome keine eigene Therapie."
Ganz aktuell ist ein auch nur halb-kritischer Artikel von Olivier Appaix in der deutschsprachigen "LE MONDE diplomatique" erschienen (leider wie immer nicht online).
Unter dem Titel
"Schädliche kleine Helfer
In den USA gibt es immer mehr Medikamente gegen immer mehr Zustände"
berichtet Herr Appaix von Bildgebenden "Diagnose"-Verfahren, dem DSM, der Geschiechte der "Psychopharmaka" und den Verflechtungen von Psychiatrie und Pharma-Industrie.
Erst kommt er kritisch daher:
"Zwar kann niemand die allgemeinen Verhaltenserwartungen und die ihnen zugrunde liegenden Normen eindeutig benennen." und
"Klinische Tests von pharmakologische[n; Anmerk. mussein] Therapien mit Erwachsenen sind allerdings wenig aussagekräftig in Bezug auf die langfristige Wirkung bei psychischen Leiden."
Um dann am Ende des Artikels die "fehlende Behandlung" von den, auf psychiatrischem Gebiet glücklichen, 16 Prozent der nicht krankenversicherten US-Bürger und der Strafgefangenen zu beklagen.
Le Monde diplomatique, deutsche Ausgabe
Ein durch und durch "beklagenswerter" Artikel!
(wollte ihn nur mal der Vollständigkeit halber erwähnen)
Ein durchaus berechtigtes allgemeines Unbehagen breitet sich aus!!

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