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Adeles Steuer-Frust: "Eine Waffe kaufen und losballern"

Mit ihrem Album "21" verdient Adele Millionen. Die Steuer kassiert da natürlich ordentlich mit* - sehr zum Leidwesen der jungen Sängerin. Sie fühle sich gedemütigt, klagt die 23-Jährige. Und rechnet furios mit staatlichen Einrichtungen ab.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,764970,00.html
  1. #170

    Steuern

    Zitat von jottbeh Beitrag anzeigen
    Und bei aller Ineffizienz des Staates und allem Ärger über versickernde Gelder: dass und wie wir hier leben, nämlich relativ sicher, gesund und wohlhabend, das hat in letzter Konsequenz auch viel damit zu tun, dass noch ein paar Menschen Steuern zahlen.
    ...und trotzdem bekommen unsere tollen Politiker (und damit meine ich durch die Bank ALLE) es nicht hin, einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu haben. Stattdessen werden jedes Jahr neue Kredite aufgenommen, um die alten zu tilgen. Ein Unternehmer wird bei sowas wegen Insolvenzverschleppung eingeknackt.
  2. #171

    Nein

    [QUOTE=r-le;7920856]
    Zitat von chris712 Beitrag anzeigen
    Ich hab bisher nur mal so nebenbei den Namen "Adele" gehört, mehr nicht. Sie hat auf jeden Fall gerade massiv Sympathien bei mir geweckt :).

    Mit welcher Berechtigung verdient der Staat .....[/QUOTE
    Ich hoffe, dass war ironisch gemeint.
    Nein, ich empfinde Steuern schlicht und ergreifend als Diebstahl. Vor allem Einkommensteuer. Aber auch alle anderen Arten von Steuern und Zwangsabgaben ins Sozialsystem. Wir werden z.B. gezwungen ein Produkt zu kaufen, das Produkt staatliche Rentenversicherung. Dass das auf Dauer aber so nicht finanzierbar ist, steht wohl außer Frage oder? Ich bin jetzt 29 Jahre alt und ich weiß ganz genau, dass das bereits von mir eingezahlte Geld verloren ist oder zumindest bis dahin immens an Kaufkraft verloren hat (Stichwort: Fiat-Money). Ich will selber entscheiden, wie ich mein Geld ausgebe und mir das nicht von irgendwelchen Bürokraten vorschreiben lassen. Die meisten Bürokraten und Beamten haben wahrscheinlich noch nie selber in der "freien" Wirtschaft (die wir ja nicht mal haben) gearbeitet.
  3. #172

    Freie Märkte

    Zitat von chefkoch1 Beitrag anzeigen
    Zum Glück werden die Anhänger dieser Mär immer weniger - die Bürger werden langsam wach.
    Wenn ein Produkt (egal ob Ware oder Dienstleistung) zu teuer ist, wird ein Mensch dieses normalerweise auch nicht kaufen. Dann muss der Preis gesenkt werden oder es wird Wettbewerber für das gleiche Produkt oder die Dienstleistung geben. Dadurch reguliert sich der Markt selber.
    Wie können sie einen freien Markt verfluchen, wenn Sie ihn noch nicht erlebt haben? Oder waren Sie in der Zeit vor 1913 schon in der USA unterwegs? Haben Sie vielleicht sogar ein anderes Beispiel? die Nachkriegszeit mit Ludwig Erhard lass ich auch noch gelten. ;-)
  4. #173

    Steuern

    Zitat von Glossolalia Beitrag anzeigen
    Der Staat, also wir alle gemeinsam, sind für weit mehr zuständig als ausschließlich ein basales Grundgerüst zu liefern. Der Kern des bürgerlichen Selbtverständnisses besteht vor allem aus verantwortlichem Handeln und der Bereitschaft sich für Schwächere einzusetzen, leider ist diese .....
    Grundsätzlich habe ich ein Problem mit "Wir alle gemeinsam", weil Kollektivgedanke.
    Ich habe grundsätzlich aber kein Problem mit Steuern. Vor allem eine Mehrwertsteuer ist akzeptabel, denn wer viel konsumiert, soll dann auch mehr Steuern zahlen. Andere Steuern sollten auch erhoben werden können. Aber nur auf kommunaler Ebene, damit das mit den Steuern nicht ausartet. Wenn mir die Steuern in einer bestimmten Gegend zu hoch erscheinen, dann habe ich die Möglichkeit dorthin umzuziehen, wo die Steuern niedriger sind. Das heißt nicht, dass jeder sofort umziehen wird. Dennoch wirkt es auf natürliche Weise regulierend und beugt zu hohen Steuern vor. Die Menschen vor Ort können viel besser entscheiden, was mit dem Geld geschieht. Damit entfallen dann die Steuern an Berlin oder gar Brüssel.
    Ich liebe Europa und seine Vielfalt, aber die Europäische Union ist ein undemokratisches, kommunistisches Fehlkonstrukt (Wir sind auf dem besten Weg dahin).
  5. #174

    Zitat von chris712 Beitrag anzeigen
    Nein, ich empfinde Steuern schlicht und ergreifend als Diebstahl. Vor allem Einkommensteuer. Aber auch alle anderen Arten von Steuern und Zwangsabgaben ins Sozialsystem. Wir werden z.B. gezwungen ein Produkt zu kaufen, das Produkt staatliche Rentenversicherung.
    Ganz ehrlich: Sie haben leider zu wenig Ahnung von dem gesamten Themenkomplex Steuern und Sozialabgaben.
    Das ist mir in einigen Kommentare von Ihnen aufgefallen.
    Steuer ist kein Diebstahl. Das ist Quatsch.
    Deutschland gehört seinen Bürgern. Wer soll denn bitte die nötigen Investitionen tätigen, wenn nicht der Bürger?
    Und dazu muss es ein System geben, welches möglichst fair die Bürger dazu zwingt, dass Deutschland liquide ist.
    Denn mal ganz ehrlich: Würde sich Deutschland auf freiwillige Spenden verlassen, wäre es zappenduster.

    Zweitens gibt es kein staatliches Produkt Rentenversicherung. Es gibt einen Generationenvertrag. Googeln Sie diesen Begriff! Und ich bin sehr froh, dass es Solidarsysteme in Deutschland gibt.

    Zitat von chris712 Beitrag anzeigen
    ...
    Die meisten Bürokraten und Beamten haben wahrscheinlich noch nie selber in der "freien" Wirtschaft (die wir ja nicht mal haben) gearbeitet.
    Fast alle Beamte und Bürkokraten haben mehr Ahnung von unserem Staat, den Steuern und sonstigen Abgabe als Sie.
  6. #175

    verzerrter Arbeitsmarkt

    Zitat von pax Beitrag anzeigen
    Es gibt nicht nur extreme wie Mexiko.
    Ich würde daher auch behaupten, dass der Preis der deutschen Produkte eine erhebliche Rolle auf dem Markt spielt im Sinne des Preis-Leistungsverhältnis.
    Es kauft doch niemand deutsche Autos weil die so günstig sind. Eher das Gegenteil ist der Fall. Schon mitbekommen, dass sich ein Normalbürger hierzulande kaum noch einen Benz, BMW oder Audi leisten kann? Und das sind die Marken die im Export führend sind.

    Zitat von pax Beitrag anzeigen
    An der Lohnsituation der Exportwirtschaft ist in erster Linie aber die Aufgabe der Gewerkschaften und nicht der Politik. Die Mindestlöhne würden ja hauptsächlich bei Dienstleistungsberufen greifen und kaum beim produzierenden Gewerbe. Was da unter Mindestlohn zu drücken ist, ist qualitativ auf dem Standard, den man in billiglohnländern sowieso billiger produzieren kann. Allein die Dienstleistungbranche lässt sich nicht Outsourcen und dort bleiben die Niedriglöhne im Inland.
    Teilweise. Der Arbeitsmarkt wurde ja – staatlich sanktioniert durch HIV – massenhaft mit Arbeitskraft überschwemmt. Statt die Leute durch entsprechende Gehälter zum Arbeiten zu motivieren werden sie hierzulande gezwungen – das verzerrt den Arbeitsmarkt zu Ungunsten der Arbeitnehmer – mit Auswirkungen auf die Lohn und Gehaltsstruktur. Da läuft der Hase lang.

    Bevor hier falsche Vermutungen hochkommen – ich habe einen Job und der ist auch ganz annehmbar bezahlt. Ich mache mir aber trotzdem Gedanken über das große Ganze und nicht nur – wie es heutzutage in zu sein scheint – nur über das eigene Wohlergehen.
  7. #176

    Private UN

    Zitat von meinefresse Beitrag anzeigen
    Staatliche Organisationen arbeiten kostendeckend. Private Unternehmen müssen Gewinn abwerfen, dieser Gewinn muss jedes Jahr gesteigert werden.
    Wie kommen Sie also darauf, dass dies besser oder kostengünstiger sein soll? Wo war dies bisher der Fall? Bei der Privatisierung der der Stromerzeugung etwa?
    Wie haben Sie denn errechnet, dass staatliche Organisationen kostendeckend arbeiten? Staatliche Organisationen leben immer von Steuergeldern. Und wenn die Steuergelder nicht ausreichen, dann werden eben Kredite aufgenommen, die wiederum zu Lasten der Allgemeinheit gehen.

    Wo steht denn geschrieben, dass jedes privates Unternehmen jedes Jahr mehr Gewinn abwerfen _muss_? Abgesehen von der durch Banken und Politikern verursachten Inflation, der sie entgegenwirken müssen.
    Sie beziehen sich wahrscheinlich auf die Stromkonzerne mit den Atomkraftwerken, nehme ich an?
    Wenn die Konzerne Ihre Kraftwerke versichern müssten, dann würden sie feststellen, dass ihnen das keine Versicherung absichert. Im Schadenfall ist das einfach nicht finanzierbar. Momentan ist es doch so, dass wenn tatsächlich was passiert, die Steuerzahler herhalten müssen. Also auch hier kein freier Markt. Ich bin davon überzeugt, dass es dann schon lange viele weitere alternative Möglichkeiten zur Energiegewinnung gegeben hätte, die auch noch bezahlbarer sind. Lobbyismus lässt grüßen.
  8. #177

    Umverteilung

    Zitat von thecali Beitrag anzeigen
    Aber sie ist doch auch noch recht jung. Und kennen wir nicht alle diesen Frust, wenn man wieder einmal sein hart erarbeitetes Geld an den Fiskus abdrücken muss? Im Endeffekt ist dies unabdingbar, aber man ärgert sich halt darüber.
    Wenn man die Gutverdienenden fragen würde, ob sie 50% geben würde, um ein Kinderkrankenhaus oder Altenheim zu sanieren, würden wohl die Allerwenigsten nein sagen.

    Wenn man liest, dass die FMS ihr Portfolio mit 3,04 Mrd EUR abgeschrieben hat, die die Steuerzahler aufbringen, ist das der Steuermoral nicht gerade zuträglich.
  9. #178

    na dann

    Zitat von pax Beitrag anzeigen
    Gewohnt sachlich , wie man es bei solchen Themen auch erwarten kann.
    Gut gegeben !
    Dann will ich mal präzisieren :
    Zitat von pax Beitrag anzeigen
    Unternehmen hingegen müssen Gewinn abwerfen, also ständig darauf achten, dass ihnen die Kostenseite nicht explodiert.
    Der gewinnaufschlag , den wir bezahlen, ist dabei mit 3-5% sehr gering. Zwar versuchen einzelne Unternehmen sehr viel mehr Gewinn zu machen, aber das ist mikroökonomie, makroökonomisch bleibt es beim Gewinn kurz über der Inflationsrate. (Was übrigens je nach Eigenkapitalquote einer Eigenkapitalrendite bis zu 25% entprechen kann)
    Wo nehmen Sie bitte die Info betreffs 3-5% Gewinnaufschlag her ? Ist der irgendwo festgelegt ? Nein ? Achja, das ist dann ja Mikroökonomie, damit ist das Problem dann keines mehr.

    Beispiel Strommarkt und die jährlichen Gewinne der Monopolisten. Und deren tatkräftiges Lobbywirken, damit diese Gewinne auch weiterhin obszön hoch bleiben. Achja, sorry, ist ja kein Problem, ist ja nur Mikroökonomie.

    Beispiel Bahnprivatisierung GB: Folge explodierende Preise, marode Bahnen. Aber wie gesagt kein Problem, Mikroökonomie. Betrifft zwar die Infrastruktur , aber was soll's

    Derlei Beispiele nach Privatisierung von ehedem vom Staat wahrgenmommenen Aufgaben gibts zahlreiche. Die wenigsten sind gelungen - und wer mal bei einem der zahlreichen Telekommunikationsanbieter das "Glück" hatte deren Service in Anspruch nehmen zu dürfen, wird selbst dieses nicht mehr unbedingt als ein allzu gelungenes Beispiel von Privatisierung betrachten

    Also, nur zu: Nennen Sie uns doch mal die zahlreichen Beispiele von Privatisierungen, die nach Ihren obigen Angaben laufen und keine gravierend negativen Folgen im Preis/Leistung-Verhältnis zur Folge hatten oder sich gleich negativ auf die Infrastruktur ganzer Bereiche ausgewirkt hätten
  10. #179

    Fdp

    Zitat von Vergil Beitrag anzeigen
    Deshalb finde ich ja auch die FDP so wichtig in unserem Staat. Die FDP ist die einzige Partei, die für Steuersenkungen ist.
    Die FDP ist für mich genauso "links" wie alle anderen großen Parteien. Auch die FDP trägt seit Jahren Steuererhöhungen, Einschränkungen von Bürgerrechten, mehr Bürokratie und Kriege...äh ich meine Auslandseinsätze mit.
    Es gibt ein paar kleinere aber stark wachsende Parteien. Unter Ihnen z.B. Die 'Partei der Vernunft' (darf ich hier verlinken? anonsten einfach googlen). Die PdV wird 2011 vereinzelt schon in den Kommunalwahlen zu finden sein und will 2013 auch zur Bundestagswahl antreten. Meine Stimme hat sie!

    Die FDP hat genau so fertig wie CDU / CSU / GRÜNE / LINKE / SPD. Alles Einheitsbrei.








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