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Adeles Steuer-Frust: "Eine Waffe kaufen und losballern"
Mit ihrem Album "21" verdient Adele Millionen. Die Steuer kassiert da natürlich ordentlich mit* - sehr zum Leidwesen der jungen Sängerin. Sie fühle sich gedemütigt, klagt die 23-Jährige. Und rechnet furios mit staatlichen Einrichtungen ab.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,764970,00.html
- #110 26.05.2011 10:35 von mitwisser
verfressener Wohlstand
Bin ich. Habe ich. Schon mal in Schweden gewesen, in der Schweiz, Österreich, Luxemburg? Oder immer nur auf dem Ballermann?
Typen, wie ich reflektieren. Das geht Ihnen ab. Ich sprach sicher nicht von noch mehr Umverteilung.
Beides sind das Problem. Die Steuern weil sie kompliziert sind und verschwendet werden. Die Sozialabgaben, weil Wohlstand umverteilt und verfressen wird.
Als ich persönlich wurde, hat SPON das leider nicht gebracht.
Das trifft auf alle zu, die sich nur über Geld definieren können.
Sicher nicht auf mich.... - #111 26.05.2011 10:36 von
Was immer wirklich lustig ist bei dieser Diskussion
Erstmal wird hier von Steuern gesprochen, obwohl die meisten die Steuern und die Sozialabgaben meinen...
Und der Witz ist dann, dass immer von "dem Staat" gesprochen wird. Also, als wenn er eine "fremde Person" wäre. Irgendjemand an dem ich mein Geld "abdrücken" muss und der dann damit sich ein schönes Leben macht....
Lustig ist dann immer, dass natürlich niemand vom Staat bzw. von den Sozialabgaben profitiert. Keiner bekommt Rente, niemand Wohngeld, AG II, keiner fährt auf den Straßen, niemand braucht die Polizei, keiner die Gerichte,....
Nein der Staat, also die "fremde Person" gibt das ganze Geld natürlich für sinnlose Projekte aus und alle Politiker sind über bezahlt... ist klar....
Ach ja, für die Schulden ist natürlich auch niemand verantwortlich. Die sind vom Himmel gefallen. Selbstredend hat der "böse Staat" diese Schulden gemacht und hat das Geld dann nicht für den Bürger eingesetzt. Weil wie oben ja schon erwähnt, niemand bekommt ja was vom Staat...
Schon eigenartig einige Experten hier. Also, sie behaupten die Steuern (und die Sozialabgaben) seien zu hoch. Auf der anderen Seite, wissen sie ganz genau, wie man Ausgaben (des Staates) sparen könnte, ohne das es jemand schlecht gehen würde...
Also, ich würde mal behaupten, wer so eine Konzept schlüssig und nachprüfbar darstellen kann, der kann als Politiker großes erreichen. Weil der Großteil der Bevölkerung würde doch so ein "Ergebnis" unterstützen... Jetzt fragt man sich natürlich, warum diese "Experten" hier im Forum ihr Wissen mit uns teilen, aber sich nicht politisch Engagieren und schon längst Bundeskanzler sind...
Liegt wahrscheinlich daran, dass es einfacher ist, hole Phrasen im Internet raus zuhauen, keine wirklichen Lösungsvorschläge hat,.... - #112 26.05.2011 10:36 von
- #113 26.05.2011 10:40 von
...
Es sind 7791 Euro
Allerdings kann man die SV-Beiträge nicht ganz ausklammern. Vor allem die GKV ist eine riesige Umverteilungsmaschine. Das hat dann schon Steuercharakter. Die Sozialversicherungen werden in Deutschland missbraucht, so dass sie für viele zum Minusgeschäft werden. - #114 26.05.2011 10:40 von pax
Ökonomie
Nun dieses "kostendeckend" relativiert sich in zwei Punbkten sehr schnell.
Zum einen bestimmen staatliche Organisationen ihre Kosten selbst. Diese werden selten minimiert (von Massenentlassungen aufgrund von Rationalisierungsmaßnahmen werden sie im öffentlichen Dienst wohl kaum hören) stattdessen neigen staatliche Organisationen , selbst noch bei schrumpfender Nachfrage und Arbeitsoutput eher dazu mehr Leute einzustellen.
Zum anderen ist es ja leider nicht so, dass staatliche Organisationen kostendeckend arbeiten, sondern sich der Staat von jahr zu Jahr immer mehr verschuldet.
Unternehmen hingegen müssen Gewinn abwerfen, also ständig darauf achten, dass ihnen die Kostenseite nicht explodiert.
Der gewinnaufschlag , den wir bezahlen, ist dabei mit 3-5% sehr gering. Zwar versuchen einzelne Unternehmen sehr viel mehr Gewinn zu machen, aber das ist mikroökonomie, makroökonomisch bleibt es beim Gewinn kurz über der Inflationsrate. (Was übrigens je nach Eigenkapitalquote einer Eigenkapitalrendite bis zu 25% entprechen kann) - #115 26.05.2011 10:41 von
Besseren Steuerberater suchen.
Kann ich gut nachvollziehen. Sie soll sofort ihren Gewinn anlegen und dann von der Steuer absetzen.
Sie hat keinen guten Steuerberater.
Wieso zahlen riesige Konzerne keine Steuern, weil sie andere Projekte refinanzieren. - #116 26.05.2011 10:45 von
...
Es gibt neben der Einnahmenseite eben noch eine Ausgabenseite. Eine Organisation, vor allem wenn sie das Monopol hat, die keine Gewinne machen darf, wird eher höhere Ausgaben hinnehmen als eine die auf Gewinne angewiesen ist. Langfristig entwickelt sich dadurch ein Wasserkopf und die Ausgaben steigen und steigen, mit der Folge, das dann die Einnahmen auch steigen müssen und das bezahlt dann der Kunde.
Die Liberalisierung des Strommarktes hat für mich deutliche Einsparungen gebracht. Ein noch besseres Beispiel ist der Telekommunikationsmarkt. Würde dort die Deutsche Post heute noch das Staatsmonopol haben, gäbe es sicher nicht einmal DSL-Flatrates. - #117 26.05.2011 10:45 von
Reiche Gierlappen par excellence
Und in wessen Hände fließt die Staatsverschuldung? Richtig, in die Hände der Gläubiger. Noch mal zur Erinnerung: Gläubiger sind die, die so viel Geld haben, dass sie es verleihen können. Und jetzt Sie!
Blabla bla, der übliche Sermon halt den Reiche so von sich geben, wenn der Tag lang und das Wetter nicht zum Golfspielen geeignet ist. - #118 26.05.2011 10:46 von
Die Steuern auf Einkommen sind höher
Wie kommen Sie auf die 42%? Der SPD-Propaganda zum Opfer gefallen? Zum Einkommensspitzensteuersatz von 42% kommt noch der Soli und die Kirchensteuer. Dann sind wir bei 48%. Und für die soziale Absicherung kommt dann noch Altersvorsorge und Krankenversicherung hinzu. Dies ist in der Steuer vieler anderer Spitzensteuerländer bereits enthalten. Singles müssen übrigens keine Millionen verdienen. Knapp 54 TEUR Jahresgehalt reichen aus, um zum Club der Besserverdiener zu gehören, die max. abgezockt werden. Für die Klientel von Leuten, die ein Einkommen zwischen 50 TEUR und ca. 200 TEUR im Jahr haben, ist UK steuerlich deutlich interessanter. Ich kenne daher auch viele Selbständige, die eine Ltd.-Briefkastenfirma in UK gründen.
- #119 26.05.2011 10:47 von
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