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Adeles Steuer-Frust: "Eine Waffe kaufen und losballern"

Mit ihrem Album "21" verdient Adele Millionen. Die Steuer kassiert da natürlich ordentlich mit* - sehr zum Leidwesen der jungen Sängerin. Sie fühle sich gedemütigt, klagt die 23-Jährige. Und rechnet furios mit staatlichen Einrichtungen ab.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,764970,00.html
  1. #100

    Ababen Steuern

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    Denken sie erstmal nach. In ihrem Beispiel, sind da die Steuern das Problem oder die Sozialabgaben?

    Die Sozialabgaben sind versteckte Steuern. Sie werden zwangsweise erhoben und die gezahlten Beiträge stehen in keinem Verhältnis zur erwartenden Leistung.

    Weiterhin wird immer doppeldeutig argumentiert, wie es gerade passt. Mal heisst es Renten und Arbeitslosenversicherung aber wenn man dann Arbeitslosengeld, nachdem man 40 Jahre eingezahlt hat maximal ein Jahr bekommt und dann in Hartz IV rutscht, dann heisst es, ja, das ist ja keine Versicherung.



    Wenn man für Eloquenz einen Preis bekäme dann sollte dieser an alle Mitarbeiter des Staates, die auf Kosten aller anderen die Gesellschaft ruinieren, verliehen werden.

    Schmarotzer!
  2. #101

    ist doch immer so

    bei den Künstlern .. erst von Sozialhilfe und Aushilfsjobs leben, dann kommt der Erfolg, und sie vergessen warum sie zuvor nicht verhungert sind ..
  3. #102

    -

    Zitat von chris712 Beitrag anzeigen
    Sie zahlen also weiterhin lieber ca. 2/3 Ihres Einkommens (Tendenz steigend!) in Form von Steuern zurück an den Staat und lassen sich von irgendwelchen Bürokraten in Berlin und in Brüssel sagen, wie das Geld ausgegeben werden soll? Kommunale Selbstbestimmung halte ich für die deutlich bessere Alternative.
    Das schlimmste ist, dass die Steuern beständig ansteigen werden, um die wachsende Staatsverschuldung zu kompensieren. Doch was passiert, wenn der Staat mehr einnimmt? Richtig, er gibt auch mehr aus. Es ist bezeichnend, dass unser Staat heutzutage so viel Geld zur Verfügung hat wie nie zuvor - und doch macht er immer neue Schulden, weil nämlich Jahr für Jahr auch mehr ausgegeben wird als im Vorjahr.

    Deshalb finde ich ja auch die FDP so wichtig in unserem Staat. Die FDP ist die einzige Partei, die für Steuersenkungen ist. Alle anderen Parteien halten es für absoluten Nonsens, den Bürgern ihr teuer verdientes Geld zu belassen, und verweisen auf die immense Staatsverschuldung. Kaum ein Politiker wagt sich ernsthaft an die Ausgabenseite. Solange aber der Staat einfach immer mehr Geld ausgibt als er einnimmt, bringt eine Steuererhöhung überhaupt nichts.

    Die Ausgaben müssen endlich gesenkt werden. Da der Sozialsektor die weitaus meisten Ausgaben hat, muss der Staat hier auch am meisten kürzen. Also Sozialausgaben kürzen, Renten kürzen bzw. wenigstens nicht noch weiter erhöhen durch Anpassung an die Löhne. Subventionen abbauen, in allen Bereichen, da Subventionen nur den Wettbewerb verzerren. Auf der anderen Seite aber auch keine Steuergeschenke an irgendwelche Gruppen. Die Steuerermäßigung für Hoteliers, von CSU und FDP gefordert und durchgesetzt, war für die FDP eine Katastrophe, weil es sie unglaubwürdig machte (die CSU konnte sich irgendwie aus der Sache raushalten).
  4. #103

    asozial

    Zitat von anders_denker Beitrag anzeigen
    titel: wo sie recht hat, hat sie recht ...

    verdienstabhängige steuern, warum nicht. nur müsste es andersrum laufen. mehrleister erhalten eine steuererleichterung. so wird für staat, wirtschaft und bürger plötzlich eine win win win situation daraus. für minderleister steigt der anreiz sich zu bemühen. der gebeutelte mittelstand kann sich endlich von der fast erreichten HIV grenze absetzen!
    ehrlich gesagt vergeht mir bei bei leuten wie ihnen die lust auf toleranz, ich möchte nicht mit ihnen in ein und dem selben staat leben.

    und ich bin kein geringverdiener, zahle aber gerne steuern, weil unser system mir ermöglicht überhaupt einen gewinn zu erwirtschaften von dem ich dann steuern zahle.
  5. #104

    Titel

    Zitat von ecua Beitrag anzeigen
    ...bester Beitrag Heute!!
    Der Geiz der Menschen steigt mit dem Einkommen.
    Die Angst etwas zu verlieren scheint vielen den Verstand zu rauben.
    Nicht nur der Geiz steigt. Der Prozentsatz auch, sodass man exponentiell mehr zahlen muss.
    Ich finde es lächerlich, anderen Leuten knausrigkeit zu unterstellen, die Millionen zahlen, aber selber beim Lidl jeden Cent zu sparen, egal wie die Mitarbeiter behandelt werden dort.
    Aber es ist immer einfach, von ANDEREN mehr Einsatz zu verlangen. Man könnte doch auch ihr Geld, was momentan auf dem Konto liegt einziehen, sie scheinen es ja grade nicht zu brauchen.

    Und wenn man sich dann die Verschwendung von Steuergeld anschaut, sei es für Bahnhöfe oder sonstwas, wer kann da noch eine mangelnde Zahlungsmoral bemängeln?
  6. #105

    Privatisierung von öffentlichen Aufgaben

    Zitat von Glossolalia Beitrag anzeigen
    Schauen sie sich einfach mal privatisierte kommunale Leistungen an: teurer, unflexibler, weitaus weniger Leistungsfähig und zu allen Überfluss oftmals auch noch durch Dumpinglöhne dei bezuschusst werden müssen die Steuerzahler belastend.
    Sie haben recht. Die Privatisierung wurde uns in den 80'igern als Heilsbringer für eine bessere Welt verkauft.

    Fernsehen, Krankenhäuser, Versicherungen, durch die Hintertür die Diversifizierung bei der Altersvorsorge über Hartz IV, Riester, Lebensversicherungen, haste nicht gesehen. Die Stromversorger, früher überwiedend staatlich, Wasser, Abwasser, Müll etc..

    Die Liste ist lang und gebracht hat es höhere Kosten zu schlechteren Leistungen.

    Ich hatte in den 80'igern einen schweren Unfall und lag ein Jahr im Krankenhaus und es wurde alles menschenmögliche getan, um mich wieder auf die Beine zu bringen. Das war ziemlich teuer.

    Heute geht man lieber nicht zum Arzt oder ins Krankenhaus, weil die Leistungen suboptimal sind, wenn man nicht gerade privat versichert ist aber auch da wird ja reichlich gestrichen.

    Wir zahlen, zahlen und zahlen und bekommen keine Leistung.

    Tja, wenn der shareholder value und nicht der Kunde im Vordergrund steht, wenn die Idee eines "Europa" wichtiger ist als der eigene Bürger, dann muß man sich nicht wundern.
  7. #106

    Zitat von chefkoch1 Beitrag anzeigen
    Zum Glück werden die Anhänger dieser Mär immer weniger - die Bürger werden langsam wach.
    Es ist keine Mär, wie man an all den sozialistischen Staaten sieht. Ansonsten, ab nach Kuba mit diesen Bürgern.
    Aber es gibt gewissen Leistung, die der Staat besser erfüllen kann, der er eher unparteiisch ist, als Unternehmen.
    Sei es nun Steuern, Militär, Polizei oder Lebensmittelkontrollen - das sind alles Aufgaben, die der Staat besser erfüllen kann, als die Privatwirtschaft.

    Doch Dinge wie zB Telekom, Post, Einzelhandel, sind Privat besser und günstiger zu handhaben.
  8. #107

    Keinen Schimmer...

    Zitat von Freifrau von Hase Beitrag anzeigen
    "Sie sei derzeit der größte Popstar des Planeten, schwärmt das Magazin."

    Ähm....Adele wer? Mal ehrlich, kennt die irgendwer? Zumindest irgendjemand, der älter ist als 25?
    Da das meiste heute eh nur noch ödes Sprechgebrabbel (Rap, Rap, immer wieder Rap) oder schlicht geklaut ist (haben wir nicht fast alles schon mal -und zwar besser vorgetragen- gehört?), lohnt es sich nicht mehr, sich da noch Namen merken zu wollen.
    Und das sagen mir so in der Art sogar jüngere Zeitgenossen.

    Da bleib ich doch lieber richtig oldshool und höre weiter meinen Punkrock...
  9. #108

    Gewinn?

    Zitat von meinefresse Beitrag anzeigen
    Staatliche Organisationen arbeiten kostendeckend. Private Unternehmen müssen Gewinn abwerfen, dieser Gewinn muss jedes Jahr gesteigert werden.
    Wie kommen Sie also darauf, dass dies besser oder kostengünstiger sein soll? Wo war dies bisher der Fall? Bei der Privatisierung der der Stromerzeugung etwa?
    Staatliche organisationen arbeiten in den allerseltensten Fällen kostendeckend. Das ist auch gar nicht beabsichtigt. Weit verbreitete Ineffizienz tut da ihr Übriges.

    Dass einige Produkt- und Servicegruppen überproportional teuer sind liegt daran, dass es keinen wirklichen Preiswettbewerb gibt.
  10. #109

    ...

    Zitat von derblecher Beitrag anzeigen
    Hier spricht mal wieder das Menschbild der Linken. Zahlen und Maul halten, sonst "Parasit".
    Nein das hat absolut nichts mit dem "Menschenbild der Linken" zu tun, sondern mit zutiefst bürgerlicher Verantwortungsethik. Ja, ich ärgere mich auch, gerade wenn ich am Jahresende sehe, wie wenig ich von Zusatzzahlungen - wir haben Leistungsboni und äh, nein ich bin nicht in der Finanzbranche ;-) - wirklich noch bekomme, aber das ist ein kurzer Ärger, der mich wieder dahin bringt, was mir an bürgerlichen Tugenden in meiner Kindheit nahe gebracht wurde: Leistung bringen aber nicht auf andere Herabschauen; immer zuerst an die Anderen denken, dann erst an mich, etc.pp. und das sind Dinge, die ich bei vielen Jüngeren schmerzlich vermisse...


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