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ADAC-Pannenstatistik 2011: Deutsche Hersteller auf den Spitzenplätzen

DDPAutos aus Deutschland sind die zuverlässigsten - jedenfalls laut der ADAC-Pannenstatistik für das Jahr 2011. Im Ranking des Automobilclubs belegen Fahrzeuge deutscher Hersteller die vorderen Plätze. Bleiben die Autos liegen, ist häufig eine Innovation schuld.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...830020,00.html
  1. #1

    Angesichts der Pannenservices der Hersteller eine Statistik ohne Wert. Vor allem sind diese Services wahrscheinlich Teil der Verträge mit Firmenwagen-Großkunden.

    Kann Privatkäufern nur empfehlen, sich mal zu überlegen, warum Japaner und Koreaner weitaus längere Garantien geben können als Hersteller aus Europa.
  2. #2

    "ADAC-Pannenstatistik 2011: Deutsche Hersteller auf den Spitzenplätzen" - so der Titel.
    Ich dachte, die deutschen Autos haben die wenigsten Pannen?
  3. #3

    Sagt schon was aus...

    Zitat von Zeugma Beitrag anzeigen
    Angesichts der Pannenservices der Hersteller eine Statistik ohne Wert...
    Die gab es aber auch schon vor ein paar Jahren, als die deutschen Hersteller in der Statistik gar nicht so toll lagen, und der Anteil der Leasing- und Dienstfahrzeuge auch nicht so sehr viel geringer war.

    Also entweder war die Statistik dann damals auch nix Wert, oder die Verbesserung ist real (...und wer ein bisschen Einblick hat, was die Hersteller in den letzten Jahren da getan haben, sollte eigentlich zu Letzterem tendieren)
  4. #4

    objektivieren bitte

    Die Käufer der KFZ haben ein Interesse an objektiven Beurteilungskrierien der Qualität.

    Was macht KFZ Qualität aus?

    Die Hersteller setzen eindeutig auf Optik, Markenimage und eine Handvoll harter Zahlen, im Prinzip diejenigen, die ohnehin im KFZ Schein auftauchen müssen.

    Bereits beim "Verbrauch" wird es ungenau bis wachsweich.

    Bzgl. Verschleiß gibt es nur Gerüchte und Meinugnen, dem Käufer stehen keine verlässlichen Informationen zur Verfügung.

    Die Herstellergarantien geben eine gewisse Sicherheit für einen stark begrenzten Zeitraum, darüberhinaus bleibt das Ausfallrisiko und dessen Höhe ein weitgehend unbekannter Faktor zwischen 0 und Totalausfall des Zeitwertes.

    Die ADAC Daten werden nur in einer allzu generalisierenden Sicht dargestellt.

    Weder bilden sie die Zahl der Gesamtausfälle ab, noch die Ursache und Schadenshöhe und den Kostenträger oder andere klare Fakten.

    ***

    Für mich besteht überhaupt kein Zweifel, daß die Hersteller aller Konsumgüter vom Fahrrad über weiße Haushaltsgeräte und Laptops bis zum Auto in letzter Zeit enormen Aufwand in eine Feinjustierung der

    Obsoleszenz

    absichtlichen Alterung gesteckt haben.

    Gewisse Geräte fallen nach Überschreiten der Garantiezeit bei "normaler Nutzung" geradezu an 10 neuralgischen Stellen auf einmal aus, werden grob unansehnlich, sind nicht ohne Spezialwissen oder ggf. auch garnicht wirtschaftlich reparierbar.

    Ersatzteile sind absichtlich jeder Standardisierung entzogen, sogenannte "Komponenten" müssen getauscht werden wenn eine Kleinigkeit defekt ist.
  5. #5

    Kann Privatkäufern nur empfehlen, sich mal zu überlegen, warum Japaner und Koreaner weitaus längere Garantien geben können als Hersteller aus Europa.
    Nun, ist mir neu, dass es in Deutschland geringere Garantien gibt. Mal so, mal so. 30 Jahre Durchrostgarantie bei Mercedes ist kurz?
  6. #6

    Zitat von Zeugma Beitrag anzeigen
    Angesichts der Pannenservices der Hersteller eine Statistik ohne Wert. Vor allem sind diese Services wahrscheinlich Teil der Verträge mit Firmenwagen-Großkunden.

    Kann Privatkäufern nur empfehlen, sich mal zu überlegen, warum Japaner und Koreaner weitaus längere Garantien geben können als Hersteller aus Europa.

    Es darf eben nicht sein, was nicht sein darf, nicht wahr?

    Warum geben die Japaner und Koreaner weitaus höhere Garantien - damit sie überhaupt jemand kauft?!
  7. #7

    Abhilfe

    Zitat von Umbriel Beitrag anzeigen
    Die Käufer der KFZ haben ein Interesse an objektiven Beurteilungskrierien der Qualität.

    Was macht KFZ Qualität aus?

    Die Hersteller setzen eindeutig auf Optik, Markenimage und eine Handvoll harter Zahlen, im Prinzip diejenigen, die ohnehin im KFZ Schein auftauchen müssen.

    Bereits beim "Verbrauch" wird es ungenau bis wachsweich.

    Bzgl. Verschleiß gibt es nur Gerüchte und Meinugnen, dem Käufer stehen keine verlässlichen ...
    Wenn die Hersteller schon vor 10 Jahren die gleichen Pannenservices hatten, dann war die Qualität in Relation zu den Japanern seinerzeit wohl noch übler.

    Hier ist auch zu beachten, dass Firmenwagen meist nicht länger als vier Jahre gehalten werden. Diesen Zeitraum sollte jeder Hersteller beherrschen.

    Als Privatkäufer kann man ja auf einen günstigen Koreaner ausweichen mit fünf Jahren Garantie bis 150tkm.

    Nein, ich arbeite nicht bei einem solchen Hersteller. Ich wundere mich nur, wie vielen Leuten es über ihren Geldbeutel hinaus wichtig ist, auch privat einer A4, 5er oä zu fahren. Mehr Schein als Sein. Das scheint zugenommen zu haben.
  8. #8

    KFZ - wohin geht die Reise

    Zu Beginn der KFZ Entwicklung vor 100 Jahren waren viele Bauteile noch sehr unvollkommen und es gab von allen Seiten den Willen, die Zuverlässigkeit zu steigern, auch von Seiten der Investoren in das Geschäftsmodell "KFZ Herstellung".

    Für Fahrer durchschnittlicher KFZ jenseits dichter Werkstattinfrastrukturen waren technische Kenntnisse wichtig, um diverse wichtige Wartungen oder Reparaturen selber durchführen zu können.

    Dies galt - betreffend westliche Qualitätsautos - auf jeden Fall bis in die 60er Jahre, teilweise auch bis in die jüngere Vergangenheit.

    Inzwischen ist allerdings klar geworden, daß Qualitätshersteller durchaus in der Lage waren, extrem zuverlässige KFZ auszuliefern, die bei angemessener Benutzung und Wartung weit über 10 Jahre quasi störungsfrei betrieben werden können, dies auch mit Laufleistungen weit über 300.000 km.

    Das allerdings läuft den Interessen der Hersteller und Werkstätten stark entgegen.

    Mercedes hatte dem Trend zu wirklich zuverlässigen Autos mit der E-Klassse der 90er Jahre ein Ende gesetzt, die ersten die das merkten waren die Taxifahrer.

    ***

    Ich hatte mal eienn älteren gebrauchten Opel Omega. Er fuhr 1 oder 2 Jahre problemlos, doch dann kam offenbar der Tag des eingebauten Endes.

    Innerhalb kürzester Zeit versagte ABS, Türgriffe, Lichtschalter, Heckscheibenwischer. Das Auto ist mir sozusagen unter den Händen zusammengebrochen. Nichts davon war einfach zu reparieren.

    Der blödsinnigste Ansatz zur Ankurbelung des Umsatz ist derjenige der Bundesregierung.

    Es gibt doch tatsächlich Politiker (in allen Parteien), die ihre eigenen Argumente glauben, daß es ein Dienst für Umwelt und Klima sei, ältere KFZ durch Strafsteuern aus dem Verkehr zu ziehen.

    Die Aufwände der Produktion werden dabei völlig ausgeblendet.
  9. #9

    Scherz?

    Zitat von jObserver Beitrag anzeigen
    Nun, ist mir neu, dass es in Deutschland geringere Garantien gibt. Mal so, mal so. 30 Jahre Durchrostgarantie bei Mercedes ist kurz?
    Das ist jetzt aber ein Scherz, oder? Ums Durchrosten geht es nun wirklich nicht (mehr).








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