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ADAC-Pannenstatistik 2011: Deutsche Hersteller auf den Spitzenplätzen
DDPAutos aus Deutschland sind die zuverlässigsten - jedenfalls laut der ADAC-Pannenstatistik für das Jahr 2011. Im Ranking des Automobilclubs belegen Fahrzeuge deutscher Hersteller die vorderen Plätze. Bleiben die Autos liegen, ist häufig eine Innovation schuld.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...830020,00.html
- #40 27.04.2012 10:40 von
Montagsautos gibts überall
Also ich kann nach 15 Jahren mit VW-Produkten (teils privat, teils Firmenwagen) nichts negatives berichten. Nie liegen geblieben.
Meinen Eltern ist im Audi in 14 Jahren einmal das Lüfterrelais im Stau durchgeschmort und damit der Kühler übergekocht, daher wurde der ADAC bemüht.
Es gibt bei jedem Hersteller Montagsautos und das Schlechtreden der deutschen Produkte ist schon recht peinlich. Vielleicht werden da andere Erwartungen gestellt.
Bei meinem englischen "Bastelbuden-Auto" habe ich zugegebener Maßen auch andere Erwartungen, wurde trotzdem nicht enttäuscht.
Also einfach mal auf dem Teppich bleiben. - #41 27.04.2012 10:40 von
Das ist der größte Nepp bei MB!
30 Jahre Durchrostungsgarantie gilt nur für Durchrostungen von innen nach außen. Ein Vorfall, der so eigentlich nie eintreten kann, es sei denn man badet im Auto und stochert im Metall herum. - #42 27.04.2012 10:49 von
- #43 27.04.2012 11:00 von
Adac
Ich sehe den ADAC genauso skeptisch. In vielen verkehrspolitischen Themenbereichen erfüllt er die Rolle, die verschiedenen erheblichen Ärgernisse zwar zu thematisieren, dann aber quasi die Kritiker zu neutralisieren und in irgendwelche "Friede Freude Eierkuchen" einzubacken.
Natürlich ist der ADAC nicht primär eine politische Partei sondern ein Dienstleister für Pannenhilfe und Themen rund um KFZ und lebt natürlich vom KFZ und dessen Pannen...
Sowie sich der ADAC zunehmend zum Versicherungskonzern entwickelt, der ein bestimmtes bürgernahes Image pflegt.
Immerhin hat sich der ADAC manchmal die Mühe gemacht, den leider üblichen KFZ Werkstattpfusch anzuprangern und dabei dann auch objektive Stichprobenwerte veröffentlicht.
Aber so richtige Konsequenzen sind ausgeblieben. Beispielsweise könnte der ADAC im Interesse der Mitglieder (Geld ist da genug da) diese Werktstatts-Qualitätsprüfung dauerhaft umsetzen und monatlich aktualisieren!
Sowie der ADAC den Aspekt der absichtlichen Wartungsunfreundlochkeit und absichtlicher Mängel bei KFZ eindeutig benennen und beweisen könnte!
Des weiteren könntee der ADAC wirksamer die Preistreiberei bei Kraftstoffen angreifen! - #44 27.04.2012 11:34 von
schön aber...
Wenn Sie den gesamten Personenmobilitätsbedarf nehmen und dann prüfen, welcher Teil davon mit der Bahn umsetzbar ist, kommen Sie ggf. auf ein paar Prozent.
Natürlich folgt der Bedarf auch dem Angebot. Dennoch bietet die Bahn nur ein Nischenprodukt mit geringer Kapazität.
Folgende beispielhafte Rechnung:
Man zähle den Autoverkehr auf einer großen Autobahn wie der A5, da kommt man schnell auf über 100.000 KFZ und LKW am Tag, die sich durchaus nicht gleichmässig über die Zeit verteilen.
In den Autos und Bussen sitzen logischerweise dann mehr als 100.000 Leute, hinzu kommen noch die im Schnitt 10 Tonnen Fracht der etwa 10.000 LKW.
Also mehr als 100.000 Leute, mehr als 100.000 Tonnen Fracht - entspricht einem riesigen Ozeancontainerschiff sowie 20 riesigen Personenschiffen. Kapazität am Tag, 1 Autobahn.
Wenn Sie 500 Leute in 1 ICE setzen, brauchen Sie 200 ICE am Tag für diese Menge Personen. Sowie Sie 50 Güterzüge zu 2000 Tonnen benötigen. Wieviele Strecken, Bahnhöfe, Umschlagzeit brauchen Sie dafür?
Fakt ist doch, daß die Bahn jetzt schon auf vielen wichtigen Strecken auf dem letzten Loch pfeift und nicht imstande ist, den Kunden vernünftige Sitzplätze anzubieten.
Eine wesentliche Ausweitung der Kapazität ist mit dem bestehenden System technisch nah an der Grenze.
Bahn ist bei bestimmten Anforderungen eine gute Alternative, aber für die meisten Erfordernisse im regional dezentral besiedelten Deutschland nicht so gut geeignet.
Wer öffentlichen Verkehr wirksam verbessern will, muß sich mit Bussen beschäftigen. - #45 27.04.2012 11:42 von
Hier könnte Ihre Werbung stehen
Was Sie denken, ist reichlich unerheblich. Wenn man z.B. noch einen Golf I auf Deutschlands Straßen sieht, hat das nur damit zu tun, daß davon seinerzeit stückzahlmäßig viel mehr verkauft wurden als Japaner.
Wenn von Auto A 1 Million und von Auto B nur 10.000 Stück verkauft wurden und nach 15 Jahren noch 20.000 Autos A und 5.000 Autos B in Betrieb sind, wer baut denn dann die langlebigeren Autos? Gerade hier haben viele Japaner geradezu Methusalem-Gene. - #46 27.04.2012 11:50 von
Komische Argumentation
Der ADAC ist nicht objektiv weil? Werbung? Welche Werbung denn? die in der Motorwelt? Was ist mit 18 Millionen zahlenden Mitgliedern? Fahren die alle VW und Audi? Wollen die das VW und Audi überall vorne mitmischen?
Was der TÜV prüft ist nicht die technische Qualität der Fahrzeuge sondern ihren technischen Zustand ob sie noch in der Lage sind am Straßenverkehr teil zu nehmen, mit einem defekten Fensterheber sind sie dazu noch in der Lage, teuer ist eine Reperatur solcher "Kleinigkeiten" trotzdem.
Die Zahlenwerke der Ùberwachungsvereine haben mit der Pannenstatistik des ADAC nicht soviel zu tun wie es uns die Werbung gerne weiss machen würde - #47 27.04.2012 12:01 von
Sicher kann man sich da nur sein wenn man entsprechende Infos aus der Fachabteilung hat, hab ich nicht, mir würde sich nur der Sinn nicht erschließen warum ein Hersteller sich aus der Statistik herausrechnen lassen sollte, denn schaut man sich mal Opel in der Statistik an stehen die ja jetzt nicht so dolle da, trotzdem fährt der ADAC die Garantie, warum sollte also Opel da nicht manipulieren wollen? Haben die keinen Anspruch gut da zu stehen?
Der ADAC verdient gutes Geld mit der Statistik nicht mit dem öffentlichen Teil für die Presse und Hinz und Kunz, sondern mit den detaillierten Daten für die Hersteller (kann man beim ADAC kaufen) und da wäre es dann für ADAC und die Hersteller nicht sinnvoll wenn Garantien dort nicht auftauchen würden. - #48 27.04.2012 13:15 von
--
Die Statistik ist aus vielerlei Gründen wenig aussagekräftig.
Dass z.B. MB und BMW ihre Pannenautos lieber selber einsammeln, wurde hier ja schon gesagt.
Der größte Schwachpunkt ist aber, dass eben nur PANNEN erfaßt werden. Die mit Abstand meisten Schäden führen nicht zu einer Panne, sondern dazu, dass der Fahrer früher oder später eine Werkstatt aufsucht.
Ein Auto kann in der Pannenstatistik also auf Platz eins sein obwohl es andauernd Probleme mit kaputten Radlagern, Fensterhebern und was weiß ich alles gibt.
Das ist auch der Grund, warum Elektronikdefekte so häufig sind. Sie führen halt schnell zum Liegenbleiben. Im Gegensatz zu den meisten mechanischen Defekten. - #49 27.04.2012 13:31 von
Hier könnte Ihre Werbung stehen
Ja klar:
1. Die Autos sind qualitativ nicht so dolle
2. Opel hat kein Geld, um sich selbst (bzw. über Partnerfirmen) um die Liegenbleiber zu kümmern.
Deswegen taucht Opel in den ADAC-Hitlisten auf. Einige "Premium"-Marken haben teilweise qualitativ bessere Fahrzeuge und betreiben auch selbst ein Liegenbleiberprogramm, womit derart versorgte Fahrzeuge in den ADAC-Listen nicht auftauchen. Damit ist das bunt bedruckte ADAC-Papier zwar hübsch anzuschauen, aber de facto ist es wertlos.
Davon abgesehen: Autos können immer mal wegen Kinkerlitzchen liegenbleiben, die mitunter sogar schnell und kostengünstig wieder zu beheben sind. Sogenannte "walk home failures" sind zwar sehr ärgerlich aber eher selten. Viel interessanter ist (jedenfalls für mich), wie haltbar ein Auto ist sprich wie lange die Karre wirtschaftlich sinnvoll zu betreiben ist und ob die Karre die Werkstatt lediglich zur Inspektion sieht oder ob man mir über andauernd notwendige Reparaturen den Geldbeutel leersaugt. Trotz vergleichsweise hoher Ersatzteilpreise (man braucht normalerweise kaum welche) haben wir im Familienkreis sehr gute Erfahrungen mit Japanern gemacht, und zwar verschiedenen Marken. Im Bekanntenkreis sieht es ebenso aus. Deutsche Autos fallen dagegen deutlich ab, und über französische Blechkisten oder gar Italiener brauchen wir uns garnicht erst zu unterhalten.
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