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ADAC-Pannenstatistik 2011: Deutsche Hersteller auf den Spitzenplätzen

DDPAutos aus Deutschland sind die zuverlässigsten - jedenfalls laut der ADAC-Pannenstatistik für das Jahr 2011. Im Ranking des Automobilclubs belegen Fahrzeuge deutscher Hersteller die vorderen Plätze. Bleiben die Autos liegen, ist häufig eine Innovation schuld.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...830020,00.html
  1. #30

    Garantien

    Die Beurteillungen des ADAC sind Müll und davon geprägt, den deutschen Autoherstellern wegen der Werbung Sympathie entgegen zu bringen.
    Entscheidender sind die Beurteilungen des TÜV und der DEKRA, weil die - unabhängig von den Pannendiensten - die Fahrzeugqualitäten beurteilen.
    Komisch, dass bei beiden der Toyota PRIUS auf Platz 1 steht!!!

    Zitat von gewgaw Beitrag anzeigen
    Es darf eben nicht sein, was nicht sein darf, nicht wahr?

    Warum geben die Japaner und Koreaner weitaus höhere Garantien - damit sie überhaupt jemand kauft?!
  2. #31

    Titel

    Zitat von Jochen aus F Beitrag anzeigen
    Danke für den Hinweis, wusste gar nicht, dass wir für diese unschöne Strategie so ein schönes Wort haben. Bestes Beispiel ist für mich der TDI Motor. Volkswagen hat es geschafft, den Zahnriemen so zu dimensionieren, dass der Konzern für 100.000 km Garantie geben kann. Schaut man in die Gebrauchtwageninserate, wimmelt es von Wagen mit Austauschmotor. Häufigster Grund: Kapitaler Motorschaden, weil der Zahnriemen gerissen ist. Und zwar massenweise bei Autos zwischen 102 und 110 tkm. Toll, da sitzt also ein begnadeter Materialwissenschaftler, und alles was er tut, ist sein Know How gegen seine Kunden einzusetzen.
    Beim 1Z/AHU TDI Motor (u.a. im Golf3 und Passat 35i B4 verbaut) hat VW bei der Stärke der Kurbelwellenschraube gepfuscht (8,5 statt 12,5 Festigkeit). Die Folge war dass unabhängig vom Zustand des Zahnriemens diese Schraube abrechen und einen Motorschaden zur Folge haben konnte.
    In den entsprechenden Foren nennt man diesen Fehler "Killerschraube".
    Die schwarzen Kühlflüssigkeitsbehälterdeckel nicht zu vergessen (Golf, Passat), wo bei vielen Chargen das Überdruckventil nicht funktionierte und dann nach dem Motto "was dem Druck nicht standhält geht kaputt" auch schöne Folgenschäden verursachen konnte.
    Kommen wir zum Heute: ich kenne und fahre teilweise drei neue Autos aus dem VW Konzern. Skoda Fabia 1.2TSI, Golf Variant TDI und Skoda Octavia TDI.

    Der Fabia (nagelneu) stand in den ersten 8 Wochen über drei Wochen in drei verschiedenen VW Werkstätten wegen Motor(elektronik)problemen. Plötzlich konnte man mit dem Wagen (mit Vollgas) nur noch 30 Km/h fahren (nett auf der berliner Stadtautobahn im Berufsverkehr), übelstes Rucken, dann lief er wieder ein Weilchen...das. 3. Steuergerät hat den Fehler scheinbar behoben nachdem sie auch schon den Motorraum auseinander genommen hatten.

    Der Golf Variant ist schon zweimal mitten auf der Autobahn einfach aus gegangen. Auch hier Motorelektronik und dazu noch Probleme mit dem Partikelfilter wenn ich meinen Kollegen richtig verstanden habe.
    Als ich den Wagen hatte fuhr er sich sehr angenehm, aber ich steige da trotzdem nicht mehr ein.

    Und dann der Octavia...nach 25.000km waren alle Radlager hinüber, zwei der Stossdämpfer, Fahrerairbag kaputt, Bremsen inkl. Bremsscheiben...und der Wagen wurde nicht für Rallyefahrten benutzt sondern nur für den Arbeitsweg + Urlaubsfahrten.

    Mein Japaner ist jetzt 19 Jahre alt und hat gerade neuen TÜV bekommen, hat 1. Motor, 1. Zylinderkopfdichtung, 1. Automatikgetriebe, 1. Lichtmaschine (wenn ich da an meine VWs denke...). Und dank Steuerkette (auch die 1.) sind bis jetzt die Kosten für 2 Zahnriemenwechsel entfallen.

    Wenn VW der Meinung ist nur 2 Jahre Garantie zu geben und der Kunde dann Kulanzanträge stellen muss, stimmt das Preis-Leistungsverhältnis einfach nicht, da man den Preis der Garantieverlängerung beim Vergleich miteinbeziehen muss.

    Zur Pannenstatistik: schön dass die deutschen Hersteller so gut abschneiden, aber angesichts der entsprechenden Foren und der Erfahrung im Umkreis mit Neuwagen ist es trotzdem ein Glücksspiel geworden ob der Neuwagen vernünftig läuft....leider.
  3. #32

    Zitat von Jochen aus F Beitrag anzeigen
    Danke für den Hinweis, wusste gar nicht, dass wir für diese unschöne Strategie so ein schönes Wort haben. Bestes Beispiel ist für mich der TDI Motor. Volkswagen hat es geschafft, den Zahnriemen so zu dimensionieren, dass der Konzern für 100.000 km Garantie geben kann. Schaut man in die Gebrauchtwageninserate, wimmelt es von Wagen mit Austauschmotor. Häufigster Grund: Kapitaler Motorschaden, weil der Zahnriemen gerissen ist. Und zwar massenweise bei Autos zwischen 102 und 110 tkm. Toll, da sitzt also ein begnadeter Materialwissenschaftler, und alles was er tut, ist sein Know How gegen seine Kunden einzusetzen.
    Zahnriemen müssen im Wartungsintervall gewechselt werden, auch wenn es 100 Mm ist. Das ist bei allen Zahnriemen so.
  4. #33

    Hmm ...

    Zitat von gruenflaeche Beitrag anzeigen
    In dem Punkt liegt die ADAC Statistik aber garnicht so falsch einen eigenen Pannenservice leisten sich mittlerweile immer weniger Hersteller, eigentlich sind das nur noch VW, Mercedes und zu Teilen BMW. Beim (relevanten) Rest kommt wer wenn man dort anruft?
    Richtig es kommt der ADAC, fliesst also auch mit ein in die Statistik.
    Sicher, dass das in die Statistik einfließt? Kann es nichts ein, dass zwar der ADAC kommt, aber im Auftrag des Herstellers, der sich vertraglich die Aufnahme in die Statistik ausbedungen hat?

    Zitat von gruenflaeche Beitrag anzeigen
    Und auch wenn es niemand hören will in den letzten Jahren haben vor allem japanischer Hersteller stark nachgelassen allen voran Toyota Geschichten wie durchgehende Motoren wegen Problemen mit dem Gaspedal waren dabei zwar medienwirksam aber nur die spitze des Eisberges, immer wenn die Hersteller intern (und teils extern) eine Qualitätsoffensive starten dann steigen sie auch in der Pannenstatistik stetig nach oben, irgendwann geht es dann wieder langsam bergab bis zur nächsten Qualitätsoffensive.
    Langsam. Das mit den Gaspedalen hat sich nach äußert ausführlichen Untersuchungen in den USA in Luft aufgelöst. Es waren am Ende nur Bedienungsfehler. Aber das die Qualität nach einem Peak wieder runtergeht, ist ganz normal. Schweinezyklen gibt es überall. Allerdings verkaufen Japaner und vor allem Koreaner nur über die Qualität. Als Sch....verlängerung fährt so ein Auto niemand.

    Zitat von gruenflaeche Beitrag anzeigen
    Zum Thema lange Garantie bei Koreanern, die bekommt man bei allen Herstellern (kostet aber extra) wer aber jetzt glaubt man bekäme die Garantieverlängerung bei den Koreanern geschenkt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann
    ? ... OK, aber dann wird der Preisabstand noch viel größer. Natürlich haben auch die Koreaner die Garantie eingepreist, sind halt am Ende immer noch deutlich günstiger. Und da liegt der Gedanke nahe, dass man als Hersteller vor allem dann bei langen Garantien Kosten spart, wenn man die Qualität hochschraubt. Dieser Gedanke ist vielen Herstellern fremd.
  5. #34

    Ja und?

    Zitat von jObserver Beitrag anzeigen
    Nun, ist mir neu, dass es in Deutschland geringere Garantien gibt. Mal so, mal so. 30 Jahre Durchrostgarantie bei Mercedes ist kurz?
    Was nützen Dir die 30 Jahre Rostschutzgarantie, wenn der Wagen aufgrund defekter Elektronik ständig ausfällt?
    Die könnten meinetwegen auch 100 Jahre geben. So alt wird eh' kein heutzutage gebautes Auto mehr. Die Elektronik macht irgendwann "die Grätsche" und kann nicht mehr instandgesetzt werden. Aber Hauptsache es rostet nix....... ;-)
  6. #35

    Zitat von MikeNaeheHamburg Beitrag anzeigen
    Für Mercedes S-Klasse-Fahrer und BMW 7er-Fahrer gibt es einen werkseigenen „Mobilitätsservice“
    Die gibt es zumindest bei Mercedes für JEDES Fahrzeug!
    Von der A-Klasse mit dem kleinsten Motor bis zum SLS

    Erst infomieren dann schreiben
  7. #36

    Zitat von andi5lebt Beitrag anzeigen
    Ich habe mich kürzlich notwendigerweise mit Gebrauchtwagen beschäftigt. Ziel war ca.2005-7 Eine Sache, auf die man sehr schnell stößt: Man kann keinen Mercedes kaufen. Massive Rostprobleme bei fast allen Modellen sowie enorme Unzuverlässigkeit (Und Reparaturkosten). BMW scheint besser zu sein, aber da hört man auch von häufigen Fehlern mit Fahrwerk und co. Kurz gesagt: Bei etwas älteren Autos gilt .....
    Schauen Sie sich im Straßenverkehr in DE doch mal um. Welche Autos die älter als zehn Jahre sind fahren denn dort am häufigsten rum?

    Ich denke wir sind uns einig, dass dies vorwiegend Automarken aus DE sind. Fragen Sie sich mal warum.
    Vielleicht gibt es bei DE Autos in dem alter Probleme. Aber Fahrzeuge anderer Hersteller sind mit 10 Jahren schon lange verschrottet worden.
  8. #37

    Oder aber....

    Ich habe seit Jahren eine BahnCard100 (2. Kl.). Kosten derzeit: 3990 Euro - in allen größeren Städten hat man den Nahverkehr auch noch kostenlos. Der Stress, den ich in den Jahren mit der Bahn hatte, ist verglichen mit Auto-pendelnden Freunden gering. Das ständige Motzen über die Bahn kann ich nicht ganz nachvollziehen, auch wenn es klar Probleme gibt.
    Mit der BahnCard100 bekommt man auch die kostenlose Anmeldung für das günstige Flinkster-Automietprogramm der Bahn. Und angesichts der Kosten für einen PKW kann man sich dann noch oft ein Taxi leisten, bis man auch nur annähernd auf die Beträge kommt, die ein PKW-Besitzer aufbringen muss.
    Für längerfristigen Autobedarf gibt es zudem billiger-mietwagen.de; die Preise für gut versicherte Mietwagen sind absolut bezahlbar.

    Ich weiß, dass diese Mobilitätslösung für viele wegen ungünstiger Pendelsituationen nicht in Frage kommt, aber ich ermutige jede(n), sich das mal durchzurechnen. (Wenn man es nicht schon längst gemacht hat, in diesem Fall bitte zum nächsten Beitrag.)

    Nein, ich arbeite nicht bei der Bahn.
  9. #38

    Ohne Wert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Autos aus Deutschland sind die zuverlässigsten - jedenfalls laut der ADAC-Pannenstatistik für das Jahr 2011. Im Ranking des Automobilclubs belegen Fahrzeuge deutscher Hersteller die vorderen Plätze. Bleiben die Autos liegen, ist häufig eine Innovation schuld.

    ADAC-Pannenstatistik 2011: Deutsche Hersteller auf den Spitzenplätzen - SPIEGEL ONLINE
    Es ist eine Statistik ohne Wert - die großen hier genannten Hersteller verfügen über eine eigene Pannenserviceflotte, die die liegengebliebene Autos vorher abgreift. Die tauchen dann in der ADAC-Satistk nicht auf.
    Andersherum könnte man folgern - deutsche Autos bleiben nicht liegen, weil sie nicht auf Innovationen setzen ;-)
  10. #39

    Hier könnte Ihre Werbung stehen

    Zitat von MikeNaeheHamburg Beitrag anzeigen
    Jede Glühbirne wurde jetzt mindestens ein Mal ersetzt. Kennzeichenbeleuchtung drei Mal, vorne die Scheinwerfer auch jeweils drei Mal.
    Kleiner Tip: Lassen Sie mal die Bordnetzspannung überprüfen. Höchstwahrscheinlich ist sie zu hoch.

    [QUOTE=Umbriel;10089758]Der Zahnriemen ist ein sehr einfaches Teil, vor dessen Tausch VW etwa 400-800 Euro gestellt hat. Eine Art Sodnersteuer.[QUOTE] Der Zahnriemen (sprich das Material, an dem der Hersteller verdient) hat daran aber nur einen geringen Anteil. Hauptanteil sind die Lohnkosten.

    Zitat von Umbriel Beitrag anzeigen
    Es wäre technisch leicht möglich,

    a) den Zahnriemenwechsel deutlich einfacher und billiger vorzubereiten

    b) die Folgeschäden bei Zahnriemenschaden zu vermeiden
    Lassen Sie uns an Ihren Kenntnissen teilhaben, wie das geht, ohne daß dabei ein steinzeitlicher Motor dabei rauskommt.

    Zitat von Umbriel Beitrag anzeigen
    VW&Co weiß ganz genau, daß der Zahnriemenwechsel unangenehm teuer ist, daß viele Kunden dummerweise ANNEHMEN, daß der Riemen halten wird und daß niemand WEISS, wie lange so ein Riemen wirklich halten kann.
    Jeder einigermaßen vernunftbegabte Mensch weiß, daß für einen Zahnriemen schon 100.000 km ein sportliches Ziel sind. Sorry, aber wer sich dem vom Hersteller vorgeschriebenen Wechsel widersetzt, ist selbst schuld!


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