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Actionfilm "Real Steel": Heißes Eisen
Eine Mischung aus Boxerdrama, Science-Fiction und Familienfilm: Das*Roboter-Spektakel "Real Steel" mit Hugh Jackman kann eigentlich nicht funktionieren - und tut es dank liebenswerter Maschinen*doch.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,795308,00.html
- #1 03.11.2011 08:17 von Gani
Kleine Korrektur
"...der T-800 aus "Terminator 2" (der plötzlich so nett war, dass man ihm seine Massenmorde aus dem ersten Teil sofort verziehen hat)"
Die Terminatoren sind Fliessbandprodukte, deshalb ist der T-800 aus T2 auch nicht derselbe T-800 aus dem ersten Film. Das weiss man doch (wird ja auch angedeutet im Film). So viel Zeit muss sein! ;)
Auf Real Steel freue ich mich übrigens auch, denn schon im ersten Trailer von vor einigen Monaten konnte man sehen, dass der Film funktionieren kann. - #2 03.11.2011 08:35 von PeteLustig
.
Zumal der T800 im ersten T-Film weitestgehend zerstört worden ist...
Hintergründe dieser Art erfährt man übrigens eher aus den parallel erschienenen Terminator-Romanen, die überrraschend gut geschrieben sind und im Vergleich zu den Filmen bedeutend intensiver das Skynet-Universum schildern. - #3 03.11.2011 09:31 von
B-Movie
Was ist denn mit dem Spiegel los? Da werden zumindest unterhaltsame bzw. visuell eindrucksvolle Film wie Sucker Punch total zerrissen. Aber dieser Film, der nicht einmal spannend ist, kommt gut weg. Was macht denn an dem Film Spaß? Die Roboter? Auch, wenn man den Wunsch nach einer guten Story mal beiseite lässt und bereit ist, sich auf einen Actionfilm einzulassen, hier ist nicht mal die Materialschlacht der Effektabteilung beeindruckend, weil es gar keine gibt. Auch wer Lust hätte, sich an choreografisch ausgefeilten Kampfkunstszenen zu erfreuen bekommt hier nichts geboten. Bestenfalls ein B-Movie. Ich habe den Film in Originalfassung gesehen. Es ist zu befürchten, dass die ohnehin schon wenig geistreichen Dialoge durch die deutsche Synchronisation auch nicht gerade an Qualität zugelegt haben.
- #4 03.11.2011 09:35 von
Das mit dem T800...
in Teil 2 hat aber nur deshalb so "angerührt" weil der T800 von der unbesiegbaren, total überlegenen Kampfmaschine im ersten Teil, zum Underdog im zweiten Teil mutiert.
Sein wir doch mal ehrlich welche Chance hätte den der total veraltete T800 gegen den T1000 schon gehabt wenn der Show down nicht "zufällig" in der Eisenschmelze stattgefunden hätte... eben 0,0 - #5 03.11.2011 09:44 von
Guter Film
Ich habe Real Steel in der Sneak Preview bereits gesehen und war begeistert. Die Kritik des SPIEGEL trifft meine Eindrücke in jedem Punkt. Ich werde mir den Streifen auf jeden Fall ein zweites Mal ansehen.
- #6 03.11.2011 10:50 von
Popcorn-Kino wie es sein sollte...
Fans des großen Autorenkinos, großer Geschichten, epische-breiter Leinwanddramen haben in Real Steel nichts verloren. Ich habe den Film vor drei Wochen in Glasgow (Kinostart UK war schon im Oktober...) geschaut, bin mit einiger Skepsis in den Film gegangen und zufrieden und gut unterhalten wieder raus. Popcorn-Kino wie es sein sollte.
Hugh Jackmann spielt den notorischen Loser, der seinen Sohn (den er zehn Minuten zuvor zum ersten Mal sieht) für Geld für einen neuen Roboter verkauft, glaubwürdig und überzeugend. Die Roboter machen einfach nur Spaß und bei den Kampfszenen wurde fleißig bei den großartigen Rocky-Filmen Dramaturgie entliehen. Der einzige Wermutstropfen aus meiner Sicht: der viel gelobte Kinderstar Dakota Goyo spielt für meinen Geschmack ein wenig zu überdreht.
Die Spiegel-Redaktion kennt sich übrigens mit Filmen nicht so toll aus. Der Vergleich mit Transformers hinkt, weil lediglich in beiden Filmen Roboter vorkommen. Dann hätte man Real Steel aber auch mit iRobot vergleichen können. Dabei ist Real Steel perfektes Sylvester Stallone Kino ohne Sylvester Stallone: die Vater-Sohn Geschichte aus "Over the Top" gepaart mit der Rocky-Serie. Hat Spaß gemacht. - #7 03.11.2011 11:16 von
...
Was ich mich frage: wird dieser Film "Cowboys & Aliens" noch übertreffen? Und spielt Jackman auf seinem Weg nach unten demnächst in einem Film über Bügeleisen, die "die Zauberflöte" aufführen?
- #8 03.11.2011 11:31 von
Hugh Jackman
Hugh Jackman ist zwar kein großer Mime und ich mag ihn auch nicht besonders, (liegt wahrscheinlich daran, dass ich X-men ziemlich bescheiden finde) aber Hugh Jackman ist sicher nicht "auf dem Weg nach unten". Derzeit gibts es wogl wenige Schauspieler, die gefragter sind in Hollywood.
Ich hab den Film auch letzte Woche in der Sneak gesehen und er war annehmbar. Stellenweise etwas zu kitschig für meinen Geschmack, aber ohne gehts in einem Hollywoodfilm über die Beziehung eines Vaters zu seinem Sohn wohl nicht.
Hab mich gut unterhalten gefühlt, aber extra für den Film ein Ticket lösen würde ich wohl nicht. - #9 03.11.2011 11:39 von
Ferngesteuert
Mir drängt sich die Frage auf, warum Fernsteuerung?
Macht das den Reiz des Films aus oder musste da nur auf den unsäglichen "Robotwars"-Zug aufgesprungen werden?
Man hätte doch viel besser den "Charakter" ausarbeiten können wenn es ein autonom agierender Roboter wäre?
Aber vielleicht bin ich auch zu nah am Thema Robotik dran als das ich das genießen könnte (ein ferngesteuerter Robotor ist in erster Linie ein Manipulator und kein Roboter)
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