Stundenlang Unkraut jäten, kiloweise Pilze sammeln - das klingt nicht nach dem, was man sich unter Ferien vorstellt. Doch manche Urlauber nähern sich einem Land lieber auf dem Kartoffelacker als im Museum. Ein Besuch auf einem isländischen Bio-Bauernhof.
http://www.spiegel.de/reise/europa/0...798251,00.html
Ich verstehe den negativen Unterton in diesem Artikel nicht. Ich bin 6 Monate durch Neuseeland gereist (mit dem Working Holiday Visum) und habe zwischendurch auch mal "gewwooft".
Dabei lernt man sehr nette Leute kennen, arbeitet sich nicht tot (3 bis 4 Stunden am Tag) und bekommt Essen und Unterkunft. Und das nicht gerade schlecht. Vergleicht man das mal mit Preisen für Essen und Unterkunft in einem Hostel, kommt man gar nicht mal schlecht dabei raus. (Durchschnittspreis im 6er-Dorm für eine Nacht: 20NZ$, Essen für einen Tag ca. 5 bis 10NZ$.)
Also wir haben uns sehr wohl gefühlt. Die Farm, auf der wir waren hatte ca. 400 Kühe, 150 Rehe, Schafe, Hühner, Kürbisfeld, Kartoffelacker, riesige Rasenflächen. Also so 'ne Kuh durch die Gegend scheuchen ist für ein "Stadtkind" wie mich schon mal eine Erfahrung gewesen. Und unser Host war wirklich super nett und hat sich lieb gekümmert. Wenn wir nicht arbeiten mussten, haben wir zum Beispiel mal eine Radtour (mit von ihm gestellten Räden) in den nächsten Ort gemacht oder gemeinsam gekocht.
Ich finde dieses Wwoofing eine super Sache :)