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Ackermanns Abgang: Watsche für den neuen Chef

Josef Ackermanns letzte Bilanzpressekonferenz sollte allein ihm gehören. Doch das gelingt nicht. Aller Augen sind auf einen seiner zwei Nachfolger gerichtet: auf den umstrittenen Investmentbanker Anshu Jain. Und daran ist der scheidende Deutsche-Bank-Chef nicht ganz unschuldig.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...812983,00.html
  1. #30

    @ a.b.surd -- Ergänzung

    Zitat von a.b. surd Beitrag anzeigen
    Also, das muss ich nun wirklich noch loswerden: SIE schaffen keine Werte, sondern verdienen an der Wertschaffung anderer durch Spekulation. ..... usw. usf.
    Sorry, so viel Vorurteil und Unkenntnis kann ja zu gar keiner objektiven Meinung führen.

    Merken Sie nicht, dass Ihre Einstellung jedes Unternehmen im Ansatz ersticken würde? Sie wollen keine Spekulation, Sie wollen keine Beteiligungsgesellschaft, wahrscheinlich sind Sie auch gegen indirekte Formen der Publikumsfinanzierung wie Zertifikat- oder Genussrechtsemission (setzen ja spekulative Engagements voraus) oder gegen Absicherung von Fremdfinanzierungen durch CDS oder Derivate. Denken Sie bitte nach, das ganze Leben ist "spekulativ". Wenn Sie sich heute einen Liter Milch kaufen, spekulieren Sie darauf ihn morgen noch trinken zu können usw.

    ABER wahrscheinlich sind sie trotzdem FÜR vollwertige sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.

    Diese widersprüchliche realitätsferne Kombination ist ubiquitär bei den meisten links Denkenden vorhanden. Der Gehirnlappen zur Erfassung wirtschaftlicher Zusammenhänge und Notwendigkeiten ist einfach nicht da.

    Unsere Firmengruppe besteht in der Spitze aus einer Vermögensverwaltung, einer Beteiligungsgesellschaft und einer Projektenwicklungsgesellschaft

    Neben der Kapitalbeteiligung, die in Beteiligungsunternehmungen einem erheblichen Risiko ausgesetzt ist, die in der Regel die gesamte Geschäftsidee erst möglich macht, profitieren die Unternehmen bei einer Beteiligung von dem erheblichen Netzwerk an sonstigen Verbindungen, den Erfahrungen in der Strukturierung und Unternehmensführung und der Verhandlungsmacht. Alles, was eben sonst nicht gegeben wäre. Beispielsweise wenn die Gesellschaften mit einem Lieferanten oder Abnehmer verhandeln, erhalten Sie viel bessere Konditionen, wenn wir die Gespräche führen, statt die Unternehmen alleine.

    Wenn es keine komplett unternehmerbezogene Idee ist, sind die Menschen, die die Idee umsetzen, sogar eher austauschbar. Das Kapital jedoch ist meist unersetzlich.
  2. #31

    @ a.b.surd -- Ergänzung 2

    Zitat von a.b. surd Beitrag anzeigen
    Ich verstehe. Nach Ihre Auffassung brauchen wir keine - unterbezahlten ....

    Lassen wir das, denn wir werden keine versöhnlichen Worte finden.
    Ich denke wohl auch, dass uns Welten trennen. Sie verdrehen schon wieder die Ausführungen

    Man kann keine überhöhten Forderungen in einem Markt durchsetzen in dem ein Überangebot besteht oder die Forderungen über den Möglichkeiten der Nachfrager liegen oder in dem die Leistung nicht gefragt ist.

    Das hat nichts damit zu tun, ob man die Leistungen generell braucht.

    Ohne einen generellen Bedarf wäre der Marktwert = Null. Ich werde ja auch niemandem seine Lebenszeit abkaufen, wenn er z.B. ein hervorragender Marxkenner ist. Diese Leistung hat nun mal eine sehr begrenzte Nachfrage. Ebenso kann einer keine übermäßige, an seinen Lebensbedürfnissen orientierte Entlohnung erwarten, wenn er nur "Türauf -Türzu" machen kann. Dazu können das zu viele.
  3. #32

    Sie werden es wohl nicht mehr lesen, ...

    aber was halten Sie von der kreativen und intelligenten Idee, die jüngst hier veröffentlich wurde: Lebensversicherungsfonds. Da wäre ich mal auf Ihre Antwort gespannt. Sie werden sowas aber vermutlich entweder nicht zur Kenntnis nehmen oder schön reden.


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