.. lachen, wenn es nicht so wahr wäre...
Es wird - in meinen Augen - nur noch unterboten vom samstäglichen Einkauf im Supermarkt. Warum haben sich sämtliche Rollatorbesitzer eigentlichd arauf geeinigt, genau zu den Zeiten einkaufen zu gehen, zu denen berufstätige mehrheitlich einkaufen müssen wg. arbeitszeiten? "Wir gehen schon seit 50 Jahren Samstags um 11 einkaufen" lautet die fest in Erz und Stein gegossene Antwort. Änderung ausgeschlossen. So stehen dann fünf Einkaufswagen, drei rollatoren und 7 personen natürlicha n der engsten Stelle, ein Durchkommen ist unmöglich. Ein freundliches "Darf ich mal durch" wird mit einem geblafften "Nu drägeln se mal nicht so, junger Mann" (der ist 52..) beantwortet. Sehr beliebt ist auch der Karren- Spreizstand, den Einkaufswagen quer im Gang zwischen den Regalen, bloß nicht loslassen, wenn man nach der anderen regalseite greift und die Inschrift auf allen (identischen) Dosen einzeln lesen muss, was natürlich erstmal das Suchen nach der Brille auslöst... Natürlich ist der Behinderungseffekt für andere maximal, und selbstverständlich wird jeder, der mal vorbei möchte, kalt ignoriert. irgendwann schiebt dann der junge Schnösel (52) den karren einfach weg. Dann schimpft man wieder über die Jungen, die sich nicht benehmen können - und stellt die Karre quer vor das regal, damit ja keiner nach einer der Dosen greift, boveon amn nicht alle etiketten auf den (identischen) Dosen selbst gelesen hat. Liebe Senioren, es gibt außer dem Samstag noch andere Wochentage. Und wenn es irgendwie geht, gehe ich hier Dienstags oder Mittwochs in unseren Großmarkt, zur Mittagszeit. Da ist sogar Personal frei, das einen vor Langeweile gern bedienen möchte.
Und kein Rollator, der einem plötzlich kniebrechend aus dem Seitengang in den Weg geschoben wird.
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