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Achilles' Ferse: "Laufen ist knallharte Arbeit"

André Pollmächer*ist*erfolgreicher*Langstrecken-Läufer. Vor dem Frankfurt-Marathon spricht der 28-jährige Deutsche im Achilles-Interview*über Missstände in seinem Sport, trainingsfaule Kollegen und sein großes Ziel - die Olympischen Spiele 2012 in London.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,794222,00.html
  1. #1

    Leistung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    André Pollmächer*ist*erfolgreicher*Langstrecken-Läufer. Vor dem Frankfurt-Marathon spricht der 28-jährige Deutsche im Achilles-Interview*über Missstände in seinem Sport, trainingsfaule Kollegen und sein großes Ziel - die Olympischen Spiele 2012 in London.

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,794222,00.html
    Als ich 1982 am Frankfurt am Main am Marathon teilnahm, erreichte ich das Ziel in 2:53:33h und kam damit auf Platz 750. Heute wäre ich mit dieser Zeit auf Platz 100. Mein größter Wunsch war es, damals als Volksläufer *, einmal an den Deutschen Meisterschaften im Marathon teilzunehmen. Die Qualifikationszeit war 2:45:00h.
    Diese Zeit habe ich zweimal knapp verpasst. Um 1980 waren in der BRD mindestens 250 Läufer in der Lage 2:45:00h und schneller zu laufen. Heute sind es höchstens 25! (?)
    Keiner will sich heute quälen, alle wollen Spaß und wollen beweisen, dass sie es können. Leistung spielt allerdings keine Rolle mehr.
    Und so ist es (leider) auch bei den Spitzenläufern.
    * Bemerkung: ich arbeitete Vollzeit und gerade im Jahr 1983 arbeitet ich auch an jedem Samstag.
  2. #2

    Waldemar ist da

    "Der Deutsche Waldemar Cierpinski gewann 1976 in Montreal Gold. Das ist schon etwas her."

    Auch 1980 gewann Waldemar Cierpinski Olympiagold. Das ist nicht so lange her. ;-)
  3. #3

    Nicht ganz so pessimistisch

    Zitat von hajo58 Beitrag anzeigen
    Um 1980 waren in der BRD mindestens 250 Läufer in der Lage 2:45:00h und schneller zu laufen. Heute sind es höchstens 25! (?)
    Ganz so traurig ist es dann aber doch nicht. Die Relation mag stimmen, die absoluten Zahlen nicht.
  4. #4

    Verpflegung

    ...und wer bei km30 stehen bleibt, bloß weil er sein Getränk nicht bekommen hat, wird es auch nicht weit bringen.
  5. #5

    Relativierung

    Zitat von hajo58 Beitrag anzeigen
    Als ich 1982 am Frankfurt am Main am Marathon teilnahm, erreichte ich das Ziel in 2:53:33h und kam damit auf Platz 750. Heute wäre ich mit dieser Zeit auf Platz 100. Mein größter Wunsch war es, damals als Volksläufer *, einmal an den Deutschen Meisterschaften im Marathon teilzunehmen. Die Qualifikationszeit war 2:45:00h.
    Diese Zeit habe ich zweimal knapp verpasst. Um 1980 waren in der BRD mindestens 250 Läufer in der Lage 2:45:00h und schneller zu laufen. Heute sind es höchstens 25! (?)
    Keiner will sich heute quälen, alle wollen Spaß und wollen beweisen, dass sie es können. Leistung spielt allerdings keine Rolle mehr.
    Und so ist es (leider) auch bei den Spitzenläufern.
    * Bemerkung: ich arbeitete Vollzeit und gerade im Jahr 1983 arbeitet ich auch an jedem Samstag.
    Platz 350 mit dieser Zeit ist realistischer :)
    Und die Marathonbestenliste gibt für dieses Jahr 327 Zeiten unter 2:45 h aus (von deutschen Läufern)
    Der Sachverhalt sieht also ein wenig anders aus, als von Ihnen dargestellt.
    Wahrscheinlich hat sich die Motivation diesen Sport zu betreiben, grundlegend geändert. 1980 war diese sicherlich leistungsorientierter. Heutzutage laufen viele meiner Bekannten um ihren Gesundheitszustand zu verbessern.
    Daran kann ich nichts negatives finden.
    Das die Leistungsförderung bei unseren Spitzensportlern suboptimal ist, steht auf einem anderen Blatt.








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